Justinian                                          Byzantinischer Feldherr
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um 525/30 um 582
 

Jüngerer Sohn des Feldherrn Germanus aus seiner 1. Ehe mit der Pessara N.
 

Thiele, Andreas: Tafel 491
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

JUSTINIAN
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    um 582

Justinian wurde 571/72 Patricius und Magister militum per Armeniam, kämpfte erfolgreich mit dem Bruder mit, rebellierte mehrmals gegen Kaiser Justin II. und Tiberios II. und wurde begnadigt, da er hoch angesehen war.



Browning Robert: Seite 27
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"Justinian und Theodora. Herrscher in Byzanz."

Germanus starb im Jahre 550 als Oberkommandierender einer Heeresgruppe. Germanus hinterließ zwei Söhne, Justin und Justinian; der ältere war wie sein Vater ein hervorragender Soldat. Auch zwei Brüder des Germanus, Boraides (wiederum ein thrakischer Name) und Justus, kamen in die Hauptstadt  und erreichten verantwortungsvolle Positionen in der Militärhierarchie.

Thiess Frank: Seite 41,110,120
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"Die griechischen Kaiser. Die Geburt Europas."

Auch die einflußreichsten Würdenträger der Kirche hatten fraglos vordem ihr Plazet gegeben, und als am nächsten Tage der zweite Thronprädentent, der Großneffe des verstorbenen Kaisers und Sohn des Germanus - auch erhieß Justin - vom Tode Justinians erfuhr, war es schon zu spät, um noch viel zu unternehmen. Er schien sich mit den Tatsachen abzufinden und mit ihm wer sonst noch auf den Thron gehofft hatte. Trotzdem blieb Tiberios sehr aufmerksam und ließ für alle Fälle auch den Zirkus militärisch umstellen. Diese Vorsicht macht - auch im Hinblick auf später Vorgänge - nachdenklich. Sollte Justin Grund gehabt haben, den ältesten Sohn des Germanos zu fürchten? Es sieht so aus. Nicht nur hatte dieser seine militärische Befähigung bereits unter Beweis gestellt, sondern er besaß auch einen Bruder (der wieder Justinian hieß) und dem wir noch als Strategen von hohem Rang begegnen werden.
Der Gouverneur wurde erschlagen und sein Kopf dem Patricius und Magister militum Armeniens Justinian, einem Großneffen des gleichnamigen Kaisers, gebracht, dessen Hauptquartier in der byzantinischen Grenzfestung Theodsiupolis (heute Erzerum) lag.
Unter den Kandidaten für dieses hohe Amt gab es noch einen anderen Mann, auf dessen Mitregentschaft sich viele Leute schon vorsorglich eingestellt hatte: Justinian, Sohn des Germanos, einer Verwandter Justins und Großneffe Justinians I. Seine Feldherrenbegabung hatte Justin nicht unterschätzt, ihn aber mit Rücksicht auf die Stimmung der armenischen Bevölkerung abberufen. Er wurde jetzt mit dem Posten des Generalissimus ("Strategos autokrator") entschädigt und zum Oberkommandierenden für den Perserkrieg ernannt, wo er, wie sich bald zeigen sollte, auf dem Platz stand, der seinen militärischen Fähigkeiten entsprach.
 
 
 

Literatur:
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Browning Robert: Justinian und Theodora. Herrscher in Byzanz. Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching 1988 Seite 27 - Mann Golo: PROPYLÄEN WELTGESCHICHTE. Eine Universalgeschichte. Vierter Band. Rom Die römische Welt. Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt am Main - Berlin, Propyläen Verlag 1986 Seite 621,645 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 491 -