Jüngerer Sohn des Feldherrn Germanus
aus seiner 1. Ehe mit der Pessara N.
Thiele, Andreas: Tafel 491
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
JUSTINIAN
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um 582
Justinian wurde 571/72 Patricius und Magister
militum per Armeniam, kämpfte erfolgreich mit dem Bruder mit,
rebellierte mehrmals gegen Kaiser
Justin
II. und Tiberios II. und
wurde begnadigt, da er hoch angesehen war.
Germanus starb im Jahre 550 als Oberkommandierender einer Heeresgruppe. Germanus hinterließ zwei Söhne, Justin und Justinian; der ältere war wie sein Vater ein hervorragender Soldat. Auch zwei Brüder des Germanus, Boraides (wiederum ein thrakischer Name) und Justus, kamen in die Hauptstadt und erreichten verantwortungsvolle Positionen in der Militärhierarchie.
Thiess Frank: Seite 41,110,120
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"Die griechischen Kaiser. Die Geburt Europas."
Auch die einflußreichsten Würdenträger
der Kirche hatten fraglos vordem ihr Plazet gegeben, und als am nächsten
Tage der zweite Thronprädentent, der Großneffe des verstorbenen
Kaisers und Sohn des Germanus - auch erhieß Justin
- vom Tode Justinians erfuhr, war es
schon zu spät, um noch viel zu unternehmen. Er schien sich mit den
Tatsachen abzufinden und mit ihm wer sonst noch auf den Thron gehofft hatte.
Trotzdem blieb Tiberios sehr aufmerksam
und ließ für alle Fälle auch den Zirkus militärisch
umstellen. Diese Vorsicht macht - auch im Hinblick auf später Vorgänge
- nachdenklich. Sollte Justin Grund
gehabt haben, den ältesten Sohn des Germanos zu fürchten?
Es sieht so aus. Nicht nur hatte dieser seine militärische Befähigung
bereits unter Beweis gestellt, sondern er besaß auch einen Bruder
(der wieder Justinian hieß) und dem wir noch als Strategen
von hohem Rang begegnen werden.
Der Gouverneur wurde erschlagen und sein Kopf dem Patricius
und Magister militum Armeniens Justinian, einem Großneffen
des gleichnamigen Kaisers, gebracht, dessen Hauptquartier in der byzantinischen
Grenzfestung Theodsiupolis (heute Erzerum) lag.
Unter den Kandidaten für dieses hohe Amt gab es
noch einen anderen Mann, auf dessen Mitregentschaft sich viele Leute schon
vorsorglich eingestellt hatte: Justinian,
Sohn des Germanos, einer Verwandter
Justins und Großneffe Justinians
I. Seine Feldherrenbegabung hatte Justin
nicht unterschätzt, ihn aber mit Rücksicht auf die Stimmung der
armenischen Bevölkerung abberufen. Er wurde jetzt mit dem Posten des
Generalissimus ("Strategos autokrator") entschädigt
und zum Oberkommandierenden für den Perserkrieg ernannt, wo
er, wie sich bald zeigen sollte, auf dem Platz stand, der seinen militärischen
Fähigkeiten entsprach.
Literatur:
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Browning Robert: Justinian und Theodora. Herrscher
in Byzanz. Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching 1988 Seite
27 - Mann Golo: PROPYLÄEN WELTGESCHICHTE. Eine Universalgeschichte.
Vierter Band. Rom Die römische Welt. Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt
am Main - Berlin, Propyläen Verlag 1986 Seite 621,645 - Thiele,
Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 491 -