Sohn des Feldherrn Flavius
Aetius aus seiner 2. Ehe mit der Pelagia,
der Witwe des Grafen Bonifatius
Günther Rigobert: Seite 92,94,96
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und
Religion."
Aetius glaubte, die zeitweilige außenpolitische
Stabilität des Reiches nutzen zu können, seine eigene Position
im Innern zu festigen. Im Jahr 454 verlobte er seinen Sohn Gaudentius,
den ihm seine zweite Gattin Pelagia, die Witwe des
Bonifatius, geboren hatte, mit Placidia,
der jüngeren Kaiser-Tochter. Kaiser Valentinian
III. stimmte nur widerwillig zu.
Geiserich ließ
die Stadt 14 Tage lang plündern, und als er abzog, führte er
die Kaiser-Witwe Licinia Eudoxia mit
ihren beiden Töchtern Eudocia und
Placidia
und ihren Verlobten Gaudentius als Geiseln nach Karthago.
Die jüngere Tochter Placidia
heiratete in Karthago den hochadligen und führenden Senator Roms
Anicius Olybrius.
Schade, daß sie den fähigsten Heermeister
ihrer Zeit, Aetius, nicht leiden mochte. Hätte sie ihn geheiratet,
hätte Gaudentius, der Sohn des Aetius, die Kaiser-Tochter
Placidia
geheiratet, er wäre der Nachfolger Valentinians
geworden, da dieser keinen Sohn besaß.
v oo Placidia, Tochter des Kaisers Valentinian
III.
um 435/40 † nach 462
Literatur:
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Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen.
Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite
92,94,96 -