Tochter des N.N.; Enkelin eines gotischen Fürsten
Schreiber Hermann: Seite 146
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"Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang."
Sterbend empfiehlt Bonifacius seiner Frau Pelagia, im Falle einer Neuvermählung nur dem Aetius - also dem Mann, der ihren Gatten erschlagen - die Hand zu reichen.
Günther Rigobert: Seite 82,86,92
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und
Religion."
Bonifatius fiel bei der Kaiserin und bei Augustin,
dem konsequenten Verfechter der katholischen Orthodoxie in Nord-Afrika,
in Ungnade. Einmal war er mit einer arianischen Gotin, der Pelagia,
verheiratet und zum anderen ging er nach Meinung des Augustinus nicht scharf
genug gegen die nordafrikanischen Sonderkirche der Donatisten vor.
Aber Aetius dachte nicht daran, die Kaiserin zur
Eheschließung mit ihm zu veranlassen. Wie es damals öfters vorkam,
wurde die Witwe des besiegten Gegners neue Gattin des Siegers. Etwa 433
oder 434 heiratete Aetius die Witwe des Bonifatius,
Pelagia. Damit übernahm er nicht nur dessen Frau, sondern auch
das reiche Vermögen des Toten und - das war nicht unwichtig - die
Leibgarde des Bonifatius.
Aetius glaubte, die zeitweilige außenpolitische
Stabilität des Reiches nutzen zu können, seine eigene Position
im Innern zu festigen. Im Jahr 454 verlobte er seinen Sohn Gaudentius,
den ihm seine zweite Gattin Pelagia, die Witwe des Bonifatius,
geboren hatte, mit Placidia, der jüngeren
Kaiser-Tochter. Kaiser Valentinian III.
stimmte nur widerwillig zu.
426
1. oo 2. Bonifatius, römischer Feldherr
um 390 † 1.11.432
433
2. oo Flavius Aetius
um 390 † 21.9.454
Kinder:
2. Ehe
Gaudentius
434 † nach 455
Literatur:
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Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen.
Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite
82,86,92 - Schreiber Hermann: Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang.
Econ Verlag Wien-Düsseldorf 1990 Seite 146 -