Sohn des Kaisers Konstantin (III.)
Lexikon des Mittelalters:
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Constans
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†
Sohn des Usurpators Konstantin III.
Ursprünglich Mönch (Oros. 7, 40, 7; Olympiod. Frgm. 12), eroberte er 408 Spanien, wurde aber 409 an den Hof nach Arles berufen (Greg. Tur. Franc. 2, 9; Zosim. 6, 5). Wohl 409 empörte sich sein Magister militum in Spanien, Gerontius, während durch Verrat Vandalen, Sueben und Westgoten in Spanien eindrangen (Oros. a. O.; Olympiod. Frgm. 30; Sozom. 9, 12). Constans wurde beim Versuch gewaltsamer Rückkehr nach Spanien (Ende 410), inzwischen selbst zum Augustus erhoben, besiegt und auf der Verfolgung noch vor Konstantin bei Vienne (wohl Anfang 411) vernichtet (Oros. 7, 42, 1; Olympiod. Frgm. 16).
G. Wirth
Constans.
Weströmischer Usurpator 410/11
Sohn des Usurpators Konstantin
III. und 408 zum Caesar bestellt, eroberte er für
seinen Vater Spanien. 410 wurde er Augustus. Im Jahre darauf fand
er nach vergeblichen Versuchen, das inzwischen verlorene Spanien zurückzugewinnen,
in Vienna ein gewaltsames Ende.
RE IV 952, KP I 1283.
KONSTANS
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†
410 ermordet
Constans war Mönch
und wurde durch den Vater 408 Caesar und 410 Augustus. Er
erhielt 408/09 den Oberbefehl in Spanien, das er eroberte. Er wurde
aber durch Maximus und Gerontius wieder verdrängt. Er
bekam Vienne durch den Vater als Residenz, wurde dort von Gerontius
kurz darauf überrumpelt und ermordet.