Flavius Areovindus Dagalaiphus      Gegen-Kaiser von Byzanz 512
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    546 ermordet
 

Sohn des N.N.; Urenkel des Feldherrn Asparvon dessen Sohn Ardabur II.
 

Thiele, Andreas: Tafel 490
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

ANASTASIOS I.
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* um 431, 518

512 kam es zu neuen Bürger- und Thronkriegen. Zuerst erhob sich der Gegen-Kaiser Ariovindus, Urenkel Aspars, dann 514/15 der Magister militum Vitalian.



Thiele, Andreas: Tafel 488
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

JULIANE
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Sollte nach oströmischen Willen die Frau König Theoderichs des Großen werden. sonst nicht greifbar

  oo N. ARIOVINDUS
            



Günther Rigobert: Seite 95,158
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion."

Placidia gebar ihrem Mann Olybrius im Jahr 462 in Konstantinopel die Tochter Anicia Juliana. Diese wäre im Jahr 478 beinahe Gattin des Ostgoten-Königs Theoderich des Großen geworden; aber Theoderich wollte nicht. 479 heiratete sie dann den obersten Heermeister Ostroms Flavius Areobindus, den die katholische orthodoxe Bevölkerung Konstantipoels im Jahr 512 als Gegen-Kaiser gegen Kaiser Anastasius (491-518) forderte. Sie trug den Titel einer Patrizia, - ein seltener Fall, denn ihr Gatte besaß nicht den Patriziustitel. Sie starb um 527/28.
Im Jahre 512 kam es zum Aufstand in der Hauptstadt. Sie zogen dann zum Wohnhaus der Juliana, einer Patrizierin von höchstem Rang, und riefen nach ihrem Gatten, Areobindus, er solle Kaiser des Römischen Reiches werden [63 Johannes Malalas, Chronographia 407 (ed. L. Dindorf, Corpus Scriptorum Historiae Byzantinae, Bonn 1831).].
Juliana aber war die Tochter des weströmischen Kaisers Olybrius, die Enkelin des Kaisers Valentinians III., die Urenklein der Kaiserin Galla Placidia, die Ururenklein des Kaisers Theodosius I., den man auch den Großen nennt.
Doch Flavius Areobindus Dagalaiphus, wie der vollständige Name ihres Gatten lautet, wurde nicht neuer oströmischer Kaiser. Er wollte es nicht werden; vor der heranrückenden Menge floh er und verbarg sich, bis der Spuk vorüber war. Er war gewiß kein Feigling, da er in den Jahren 503 und 504 als oströmischer Heermeister Mut bewiesen hatte und Erfolge in Krigen gegen die Perser aufweisen konnte. Im Jahre 506 bekleidete er das Konsulat.
 
 
 
 

 479
  oo Juliane, Tochter des Weströmischen Kaisers Olybrius
       462 527/28
 
 
 
 

Literatur:
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Browning Robert: Justinian und Theodora. Herrscher in Byzanz. Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching 1988 Seite 21,171 - Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite 95,158 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 488,490 -