Tochter des Kaisers
Leon
III. von Byzanz und der Maria
Thiele, Andreas: Tafel 194
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
ANNA
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†
oo ARTABASDOS
†
Leons Nachfolger Konstantin
V. stand von Jugend auf fest zu seinem Vater und dessen ikonoklastischer
Politik. Ziemlich sicher mit aus diesem Grund lancierte sein viel älterer
Schwager Artabasdos, Leons
wichtigster
Verbündeter bei der Machtergreifung und - als Belohnung dafür
- Ehemann seiner Tochter Anna,
im Jahre 742 auf einem Feldzug Richtung Osten gegen die Sarazenen einen
Überraschungsangriff auf den jungen Kaiser. Er besiegte ihn, stürmte
nach Konstantinopel und ließ sich dort an seiner Statt zum Basileus
ausrufen. Als solcher hob er das Bilderverbot wieder auf. Konstantin
suchte in Amorion Zuflucht und konnte hier Truppen ausheben, die bis zum
letzten Mann den Bilderverbot anhingen. Mit ihrer Hilfe schlug er Artabasdos
743 bei der antiken Stadt Sardis (Sardes) in Lydien und marschierte auf
Konstantinopel, das sich ihm am 7. November ergab. Artabasdos
und
seine beiden Söhne wurden im Hippodrom öffentlich geblendet,
ihre einflußreichsten Anhänger hingerichtet oder auf mannigfache
Art und Weise verstümmelt.
oo Artabasdos Kaiser von Byzanz
um 690 †
nach 743
Kinder:
Nikephoros
†
743 ermordet
Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des
oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München
1993 Band I Seite 431 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 194 -