Otto III.                                                   Graf von Wolfratshausen (1122-1127)
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    -28.5.1127                                          Vogt von Tegernsee
     Bamberg
 

Älterer Sohn des Grafen Otto II. von Wolfratshausen aus seiner 2. Ehe mit der Adelheid von Regensburg, Tochter von Burggraf Heinrich I. (BABONE)
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 153
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26. Otto III.
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F. u. eV.
c 1105 comes Otto de Dyessen cum duobus filiis suis Ottone et Heinrico SS 15,
1070 f s 10, 2. Gemahlin.
Während bei Heinrich und der 1126 verstorbenen Adelheid, Gattin Berengars II. von Sulzbach, die Abstammung aus Ottos 2. Ehe feststeht, ist dies bei Otto III.zunächst zweifelhaft. Doch, wäre er ein Sohn der Justizia, so wäre Liutpold rechtmäßiger Erbe der von ihr herrührenden österreichischen Besitzungen gewesen und hätte sie ebenso rechtmäßig auf seine Kinder vererben können. Aber er besaß sie allem Anschein nach nur iure precario - nach dem Tode der Justizia und ihres Sohne Liutpold mussten sie an die BABENBERGER heimfallen - und suchte sie, von nahendem Siechtum bedroht, durch sein persönliches Erscheinen am Bamberger Hof (Oefele Reg. 86 f, 89 f) an seine lebenden Söhne zu vererben; tatsächlich sind nach Heinrichs II. (n 37) Tod keine österreichischen Güter mehr in der Hand der ANDECHSER. (1121 März Regensburg) anstatt Sigibotos von Weyarn mit der Vogtei über Tegernsee und der Grafschaft an der oberen Isar belehnt Oefele Reg. 67, Tyroller 22;
c 1125 Otto comes de Wolfratshausen MB 8, 129; IV (datiert) 1126 Jan. Oefele Reg. 73
+ (1127) 28/5 zu Baumburg, begraben zu Seeon,
Dießen: Otto comesmonachus factus, fundator loci istius, sepultus Sewen (Zusatz 13. Jh. obiit anno 1122) Necr. 1, 19;
Salzburg Dom: Otto comesmonachus Necr. 2, 138
Seeon: Otto ex comite monachus nostre congregationis, predium dedit Necr. 2, 226
Admont: Otto ex comite monachus Necr. 2, 297.

Gemahlin:
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Lauretta (1127) Oefele Reg. 86 f,
Lauritta 1132 6/2 MB 8, 161 f unbekannter Herkunft, lebt noch c 1140 MB 8, 128,
+ 31/8 Dießen: Lauritta comitissa fundatrix loci huius (Zusatz 13. Jh. mater Ottonis et Hainrici comitum fundatorum nostrorum) Necr. 1,25;
1/9 Salzburg Dom: Lauritta comitissa Necr. 2, 164
Admont: Lauretta comitissa Necr. 2, 302.
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GENAELOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Dungern Prof. Dr. Otto: Seite 21
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31. Otto IV.

III. 1121 comes, mit der Vogtei über Tegernsee belehnt (Archiv d. Gesellsch. f. ältere deutsche Gesch. K. X. 636
1122/27 comes de Wolfratshausen (Mb. 8. 129):
1126/27 praeses de Wolfratshausen mit seinen Söhnen Otto und Heinrich (Mb. 6, 98,9)
+ 28.5.1127 - als Mönch in Seeon. In Baumburg (Ausführungen bei Oefele 18), Nec. I. 19 (Diessen), II. 21, Seeon), 297 (Admont) z. 37. V. 387, 406, 24 (Seekauer Verbrüderungsbuch).

Gattin:
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Lauritta. 1127 (Arch. ö. G. II. 346): 6. II. (1132 Urk. 4 bei Oefele 228).
+ 31.8. nach 1140. Nec. I. 25 (Diessen und Mb. 8. 128). Nec. II. 302 zu 1. IX. (Admont); II. 164 a: 1. IX. (St. Rudpert, Salzburg); II. 434 (Seekauer: Lauritta).
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HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER
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Gewin Dr. J.P.J.: Seite 143
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35. Otto
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Graf von Wolfratshausen, c. 1121-1127 (+).
1121/26. Vogt von Tegernsee: Oefele a.a.O. Regg. 68-71, 74-79, 82. T. 1. nr. 161b, 164, 165, 166ac, 171, 176b, 181, 183, 187, 188, 190, 191., M. B. VI. 60, 67, 69 f, 75, 78, 80, 81, 82, 92, 93, 99.
1126/27. "Otto praeses de Wolfratzehusen"delegiert eine Leibeigene an Kloster Tegernsee. Testes: idem comes Otto et filii eius Otto (F. 53.) et Heinricus (F. 54.): Oefele a.a.O. Reg. 81., T. 1. nr. 192., M. B. VI. 98 f.
1127. Mai 28. Baumburg. Stirbt.

Gemahlin:
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Laurittta.
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Otto III. wurde mit der Vogtei über Tegernsee belehnt und starb als Mönch in Secon in Bamberg.

Ausstellungskatalog Kloster Andechs:
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Herzöge und Heilige

Auf dem im März 1121 abgehaltenen Reichstag in Regensburg erhielt Otto III.die Vogtei über das Kloster Tegernsee, die dem Grafen Siboto II. von Weyarn-Neuburg abgesprochen wurde, weil er Abt Arbo von Tegernsee 1118 veranlasste hatte, dem aus Italien zurückkehrenden Kaiser den angeforderten Proviant zu verweigern.
In Tegernsee wusste man von dem neuen Herrn später mehr Schlechtes als Gutes zu berichten. Er habe die Klosterleute durch übermäßige Abgaben bedrückt und harte Richter bestellt. Besonders verübelte man ihm aber, daß er seine Schwester, Gräfin Adelheid von Sulzbach, gegen den Widerstand der Mönche im Kloster bestatten ließ, und dass er es Erzbischof Konrad I. von Salzburg erlaubte, die von Bischof Heinrich von Freising geweihten Altäre zu zerstören.
Die Gründe, die Kaiser HEINRICH V. bewogen hatten, dem ANDECHSER ein Amt zu übertragen, das mindestens ebensoviel, wenn nicht sogar mehr als eine Grafschaft einbrachte, sind nicht bekannt. Spielten die Verdienste des Vaters noch eine Rolle, oder hatte sich der Sohn bereits als zuverlässiger Helfer des SALIERS erwiesen? Auch das Eintreten hoher Adeliger für den ANDECHSER könnte von Bedeutung gewesen sein.
 
 
 
 

  oo Lauritta
           -31.8.nach 1140
 
 
 
 

Kinder:

  Heinrich II.
        -2.5.1157

  Otto VI.
        -10.11.1136

  Agnes Äbtissin zu Neuburg 1065/69
         - nach 1169
 
 
 

Literatur:
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Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter. Verlag Philipp von Zabern Mainz 1998 Seite 9,11,14, 66,95,266 -