Taddäa Visconti                                    Herzogin von Bayern-Ingolstadt
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um 1351-28.9.1381
             München

Begraben: Dom in München
 

Tochter des Barnabas Visconti, Signore von Mailand und der Beatrix della Scala, Tochter von Signore Mastino III. von Verona
 

Tuchmann Barbara: Seite 374
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"Der ferne Spiegel"

Ein Bündnis mit den WITTELSBACHERN war so wünschenswert, daß Bernabo Visconti nicht weniger als vier seiner Kinder mit Nachkommen des bayerischen Hauses verheiratete. Taddea, die zweite in dieser Reihe, der eine Mitgift von 100.000 Golddukaten zugestanden wurde, heiratete Herzog Stephan III. von Bayern, der, obwohl er die Herrschaft mit seinen Brüdern teilte, alle Eigenschaften des Autokraten bis zum Exzeß besaß. Rücksichtslos, verschwenderisch, großspurig, amourös und immer unruhig, wenn nicht gerade ein Turnier oder ein krieg stattfand, paßte gut zu einer Tochter aus dem Hause VISCONTI, und als sie nach zwölfjähriger Ehe starb, trat ihre Schwester Maddalena wiederum mit einer Mitgift von 100.000 Dukaten an ihre Stelle.
 
 
 

13.10.1364
  oo 1. Stephan III. Herzog von Bayern-Ingolstadt
          um 1377-26.9.1413
 
 
 
 

Kinder:

  Ludwig VII. der Bärtige
  20.12.1365-1./2.5.1447

  Isabeau
  1371-30.9.1435
          Paris

17.7.1385
   oo Karl VI. König von Frankreich
        3.12.1368-22.10.1422
 
 
 

Literatur:
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Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite 74 - Tuchmann Barbara: Der ferne Spiegel. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1995 Seite 374 -