Sohn des Grafen
Konrad I. von Brehna aus dem Hause der WETTINER
und der Elisabeth von Sachsen, Tochter von Herzog
Albrecht I.
Schwennicke Detlev: Tafel 151
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"
ALBRECHT
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+ 1.IV. 1284
ALBRECHT
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+ 1284
Folgt mit den Brüder, Graf von Brehna.
Generation J
(99) ALBRECHT, Graf von Brehna
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+ 1283 oder 1284
oo ELISABETH, Tochter Albrechts I. von Sachsen
+
15. ALBRECHT
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+ vor 1. April 1284 oder Ende 1283
15. Albrecht.
Beilagge II, 6. - Urkunde Herzog
Albrechts II. von Sachsen von 1293 März 16 (von Heinemann,
Cod. Anhalt. 2, 744): cum domina Elizabet, quondam comitissa
in Bren, sorore nostra predilecta ... pro damno, quod filius eius Albertus,
pie recordationis, eidem ecclesie intulerat. - Urkunde (Cod. dipl.
Sax. reg. II., 1, 2588) 1284 April 1. Albrecht geriet in Streitigkeiten
mit dem Bischof von Meissen. Letzterer belegte ihn deshalb mit dem Interdikt,
und der Graf starb 1284 oder doch kurz vorher im Interdikt. Um ihn
von dessen Folgen zu befreien, mußte sich sein Bruder Otto
am 1. April in einen Vergleich einlassen. Bis zur Erfüllung der Verbindlichkeiten
sollte das Interdikt ruhen - mandamus, ut dominusd comes de Bren Albertus
bone memorie medio tempore nullatenus excommunicatus ab aliquo denuncietur.
Da aber Otto die schuldige Summe zur bestimmtem Zeit nicht aufbringen
konnte, so gab das Kapitel zu Meissen ihm (nach Urkunde 1284 Juni 3. Cod.
dipl. Sax. reg. II, 1, 259) noch bis zum 25. Juli Frist, unter der Bedingung,
dass, wenn die Bezahlung alsdann nicht erfolgt sei, das Interdikt den Tag
darauf wirksam werden solle - in crastino beati Jacobi nunc suspensum
interdictum non revocatum redeat ipso facto sine ammonitione cum omni rigore
suo, ecclesiastica sepultura specialiter interdicta.