Erbtochter des des Grafen Gerhard IV. von Egisheim und der
Bertha
Franz Vollmer: Seite 184
************
"Die Etichonen"
Nur mittelbar leben nach dem kinderlosen Tod des Hugo strenuus de Dasborc
noch Namen und Blutzusammenhang des elsässischen Hauses weiter. Die
"comitissa Helwigis", die Tochter des
Grafen gerhard von Egisheim und Enkelin des Paares Hugo-Heilwig,
hatte Gerhard
von Vaudemont aus dem Oberlothringer-Hause geheiratet, und
die Nachkommen ihres Sohnes, des Grafen
Hugo, führen das Haus VAUDEMONT-EGISHEIM im bisherigen
egisheimischen Erbe fort. Noch einmal
sollte so das politische Eigenstreben des ELSASS-Hauses in den "Falken
von Dagsburg" des 12. Jahrhunderts Gestalt gewinnen; doch starb 1211 Albert,
der letzte "Falke" von Dagsburg, der die Wirren des deutschen Thronstreites
noch einmal zu einem Versuch nutzte, das kaiserlich-staufische
Übergewicht abzuschütteln.
Eduard Hlawitschka: Seite 117-119
****************
"Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11.
Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende
Forschungen um „Kuno von Öhningen“
So ist es ausgesprochen unrichtig, daß der Herzog Gerhard (von
Elsaß, 1048-1070) der Vater Gerhrads von Egisheim
gewesen sei, der seinerseits einen Udalrich und einen Stephan
zu Kindern gehabt habe. Herzog Gerhard hatte zwar einen Sohn Gerhard,
aber dieser benannte sich nicht nach Egisheim, sondern nach seiner Burg
Vaudemont. Hingegen war die Frau Gerhards
von Vaudemont, Heilwindis,
die er um 1100 heiratete, die Tochter Gerhards von Dagsburg/Egisheim,
eines Neffen Leos IX. Und aus dieser Ehe gingen u.a. die Kinder Udalrich
und Stephania (nicht Stephan!) hervor.
1070 oder 1100
oo Gerhard I. Graf von Vaudemont
- vor 1108
Kinder:
Hugo Graf von Vaudemont
-
1167
Ulrich Graf von Egisheim
- 1144
Stephania
-
Friedrich Graf von Pfirt
-