Einziger Sohn des Grafen
Egino IV. von Freiburg und der Varenne de Neuchatel, Tochter
von Graf Ludwig
Konrad III. folgte 1385 seinem Vater
als Titulargraf von Freiburg, Landgraf im Breisgau und Herr zu Badenweiler.
Er übernahm eine erdrückende Schuldenlast und viele Verpfändungen
und war zeitweise wegen säumiger Zahlungen geächtet. Er verpfändete
daher 1395 die Landgrafschaft und Badenweiler an den Schwager und erbte
1397 nach dem Tod einer Tante die Grafschaft Neuchatel und Landeron. Er
wurde mit dieser Erbschaft ins burgundische Lager gezogen, lehnte sich
eng an Bern und Solothurn an und wurde Bürger dieser Städte.
Er hatte kaum noch Hausbesitz im Deutschen Reich und wurde Gegner der HABSBURGER.
Er half 1408 in der Schlacht bei Othee Lüttich zu unterwerfen, war
1404-1406 im Heiligen Land und wurde Ehrenritter vom Heiligen Grab. Er
hatte Streit mit seiner Residenz Neuchatel, verkaufte die Pfandschaft Oltingen
an Bern, wurde königlicher Rat von König
SIGISDMUND und engagierte sich in den Hussitenkriegen.
1390
1. oo Marie de Vergy, Tochter des Seneschalls und Marschalls
von Burgund Seigneur Johann III. de Fouvent
- 1407
1409
2. oo Alix de Baux, Tochter des Grafen Raimund d'Avellino
-
Kinder:
1. Ehe
Johann
1396- 1457