Einziger Sohn des Grafen
Otto IV. von Tecklenburg-Ibbenbüren und der Beatrix von
Cuyk-Rietberg, Tochter von Graf Friedrich I.
Otto V. folgte 1307 dem Vater unter
der Vormundschaft der Mutter als Graf von Tecklenburg und gewann durch
seine Ehe die Grafschaft Dale. Er setzte die sinnlosen Fehden fort, behauptete
sich 1308 trotz Niederlage gegen die Bischöfe von Osnabrück und
zwang den Bischof zur Niederlegung der Burg Segelfort. Er gewann
Vogteirechte über Herforder Streubesitz, unter anderem Lienen und
Löningen. Es war eine Zeit ständig wechselnder politischer Kombinationen,
die zur völligen Unkalkulierbarkeit in Westfalen führte.
1316
oo 1. Kunigunde von Dale, Tochter des Grafen Wilhelm
- 1350
Erbin von Dale-Diepenheim