Ältester Sohn des Grafen
Otto III. von Tecklenburg-Ibbenbüren und der Richarde von
der Mark-Altena, Tochter von Graf Engelbert I.
Otto IV. folgte dem Vater als Graf
von Tecklenburg-Ibbebüren und Vogt von Metelen und Malgarten
und sorgte energisch für die Befestigung des Landes, die wichtigsten
Landesburgen entstanden zu seiner Zeit: Cloppenburg, Bevergern, Lingen
und auch die Schnackenburg. Er erwarb die verpfändete Tecklenburg
zurück, stand zuerst unter der Vormundschaft von Mark-Altena, durch
welches er ins antikölnische Lager und 1288 in die Schlacht bei Worringen
gegen Kurköln im Limburg-Erbkrieg hineingezogen wurde. Er stritt ständig
mit seinen Nachbarn, besonders gegen die Bischöfe von Osnabrück
und Münster und gegen Ravensberg. Er wurde als übler, hemmungsloser
Fehdehahn überliefert. Er verpfändete den Großteil der
Vogtei Metelen, weil es zu abseits von seinem Machtzentrum lag und weil
er außerdem viel Geld brauchte.
oo Beatrix von Cuyk-Rietberg, Tochter des Grafen Friedrich I.
- um 1325
Sie starb als Äbtissin von Borghorst.
Kinder:
Richardis Erbin von Tecklenburg
-
oo Günzel VI. Graf von Schwerin-Wittenburg-Boizenburg
- 1327
Otto V.
- 1328