Jüngerer Sohn des Grafen Dietrich VI. von Holland und der
Sophie von Salm-Rheineck, Tochter von Pfalzgraf Otto I., Erbin von
Bentheim
Otto I. von Holland wurde von seinem
Großvater zum Erben von Bentheim
bestimmt und war seit etwa 1166 Graf von Bentheim mit Nordhorn, Neuenhaus,
Emlichheim und anderen Orten und mit Grafenrechten in Friesland. Er stritt
darum mit dem Bruder und den Bischöfen von Utrecht, war 1172/73 gefangen
und 1173 mit der Mutter in Jerusalem. Er stritt auch mit dem Schwiegervater
um westfälische Grafenrechte, verjagte mit Hilfe des bischöflichen
Bruders Dietrich von Utrecht den Burggrafen Florenz von Cooervorden-Utrecht,
bekam dessen Burggrafschaft, führte heftige Fehden gegen Florenz,
der 1194 Ottos Familie gefangen setzte und damit 1196 Ottos Verzicht erzwang.
Er machte den 3. Kreuzzug mit, wurde oft in kaiserlichen Urkunden als Zeuge
genannt und unterstützte im deutschen Thronkrieg 1198 die WELFEN,
1203 im Holland-Erbkrieg seinen Neffen Wilhelm. Er wurde Herr zu Gorkum,
arbeitete jahrelang eng mit Herzog Heinrich dem Löwen zusammen und
nahm nicht am Reichskrieg gegen ihn teil.
oo Alverada von Cuyk-Arnsberg, Tochter des Grafen Gottfried I.
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Erbin von Malsen
5 Kinder:
Otto I. Bischof von Münster (1203-1217)
- 1217
Ekbert Graf in Friesland
- vor 1211 ermordet
Balduin I. der Tapfere
- um 1248
Gertrud Äbtissin von Mentelen (1219-1240)
- um 1240