Johann I. "der
Lahme"
Graf von Sponheim-Kreuznach (1264-1290)
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1245/50 †
28.1.1290
Ältester Sohn des Grafen Simon I. von
Sponheim-Kreuznach (†
8.4.1264) und der Margarete
von Hengebach-Jülich (†
um 1291),
Tochter von Graf Eberhard II. († um 1237) und der Elisabeth von Hostaden
Bruder von Herrin Imagina von Geroldseck, Heinrich Gründer der
Linie Bolanden-Dannenfels,
Gräfin Mechthild von Leiningen,
Eberhard Gründer
der Line Neef,
Luther von Sponheim
Neffe von Propst Gottfried von St. Georg in Köln,
Domherrn Walram in Köln († um 1277), Abt Marquard von Sponheim († 1227), Graf Johann I. von Sponheim-Starkenburg († 1266), Graf Heinrich von Sponheim-Heinsberg (†
1259), Graf Eberhard V. von Eberstein († 10.1248/20.9.1253), Gräfin Agnes von Zweeibrücken († 1284)
Groß-Neffe von Graf
Heinrich III. von Sayn († 1.1.1247), Gräfin
Agnes von Blieskastel († 1260), Deutschmeister Eberhard von Sayn (†
1257), Gerlach
von Sponheim, Walram
von Sponheim, Graf Heinrich von Sponheim,
Albert von Sponheim Vertrauter
von Kaiser HEINRICH VI., Ludwig von Sponheim, Nonne Ida zu Rupertsberg († nach 1189)
Enkel von Graf Grafen
Gottfried III. von Sponheim († 1218) und der Adelheid von Sayn (†
22.11.1263)
Lexikon des Mittelalters:
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Sponheim (mittelalterlich Spanheim; westlich von Bad Kreuznach)
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Burg, Kloster, Grafschaft, Grafen von
Graf Gottfried III. († 1218)
erwarb durch seine Gattin Adelheid
von Sayn Anrecht auf das Erbe der
Grafen von Sayn, das 1247 zum Großteil an seine Söhne fiel.
Die Brüder Johann I.,
Heinrich und Simon I. teilten vor 1237 das
gesamte Erbe, nur die Burgen Sponheim und Dill blieben gemeinsamer
Besitz.
Simon I. bildete aus
seinem Erbgut die Vordere Grafschaft Sponheim an der Nahe mit
der Kauzenburg in Kreuznach als Zentrum. Auf ihn gehen die Grafen
von Sponheim-Kreuznach zurück, die 1348 durch Heirat die
Grafschaft Vianden (in
Luxemburg) erwarben und 1414 mit Simon
III. erloschen.
H. Dopsch
NEUE DEUTSCHE BIOGRAPHIE
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SPONHEIM (SPANHEIM) Grafen von
Leben:
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Die aus der Ehe Johanns von
Sponheim-Kreuznach († 1290) mit Adelheid von Leiningen
hervorgegangenen Söhne und
Simon II. († 1337)
und
Johann II. († 1340) teilten 1301 das
Territorium. Da Johann unverheiratet
blieb, konnte der aus der Ehe Simons
mit Elisabeth von
Valkenburg hervorgegangene Sohn Walram
(† 1380) 1337 bzw. 1340 die Nachfolge von
Vater und Oheim antreten. Er hatte aus der Ehe mit die waren Elisabeth von Katzenelnbogen
den Sohn Simon III. (†
1414), dessen Ehefrau Maria
die GRAFSCHAFT VIANDEN und
zugehörige Herrschaften im heutigen Belgien erbte.
Thiele Andreas: Tafel 46
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" Erzählende genealogische STAMMTAFELN zur europäischen
Geschichte Band III"
ADELHEID
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†
um 1301
Tochter des Grafen Emich IV.
von Leiningen († um 1279) aus seiner 1. Ehe
mit der Elisabeth (?
d'Aspremont) († um 1264),
wohl Tochter des Grafen Gottfried
II. von Saarbrücken und der
Laurette vonn Saarbrücken
Stief-Tochter von Margarete von
Heimbach-Jülich
Schwester von Gräfin Elisabeth von Nassau-Dillenburg (†
um 1303), Graf Emich V. von Leiningen-Landeck (†
1289), Gräfin Kunigunde zu Blamont (†
vor 1311)
Enkelin von Graf Friedrich II.
von Saarbrücken (†
1237) und der Agnes von
Eberstein
um 1265
oo JOHANN I. VON SPONHEIM,
GRAf zu KREUZNACH genannt "DER
LAHME"
†
(die Linie endet 1414, Nachkommen in weiblicher Linie sind über
die Grafen von Geroldseck-Veldenz die Könige von Bayern (vgl. dazu
bei Wittelsbach VI) über die Grafen von Rieneck das
fürstliche Gesamthaus SCHÖNBURG, und das fürstliche Haus
zu Schwarzburg)
1265
oo Adelheid von Leiningen-Landeck, Tochter des
Grafen Emich IV.
um 1250 †
um 1301
Kinder:
Simon II. Graf von Sponheim-Kreuznach
1270 †
1336
Johann II. Graf von Sponheim-Kreuznach
1270/75 †
11.3.1340
Emich Domherr zu Köln und Trier
† 1325
Gottfried Pfarrer zu Sobernheim
†
1316
Adelheid Nonne im Wormser Kloster Nonnenmünster
†
Anna von Sponheim-Kreuznach
†
1311
oo Ludwig Graf von Rieneck
†
Mechthild von Sponheim-Kreuznach
†
Literatur:
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Thiele Andreas: Erzählende
genealogische STAMMTAFELN zur europäischen Geschichte Band III Tafel
46 - www.wikipedia.de
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