Heinrich I. von Sponheim             Graf von Heinsberg (1228-1259)
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1210/15 1259  

Sohn des Grafen Gottfried III. von Sponheim ( 1218) und der Adelheid von Sayn ( 22.11.1263), Tochter von Graf Heinrich II. ( 1203) und der Agnes von Saffenberg (*1150 27.5.1201)
Bruder von Propst Gottfried von St. Georg in Köln, Domherrn
Walram in Köln (um 1277), Abt Marquard von Sponheim ( 1227), Graf Johann I. von Sponheim-Starkenburg (1266), Graf Simon I. von Sponheim-Kreuznach ( 8.4.1264)
Stief-Bruder von
Graf Eberhard V. von Eberstein ( 10.1248/20.9.1253), Gräfin Agnes von Zweeibrücken ( 1284)
Neffe von Graf Heinrich III. von Sayn ( 1.1.1247), Gräfin Agnes von Blieskastel ( 1260), Deutschmeister Eberhard von Sayn ( 1257), Gerlach von Sponheim, Walram von Sponheim, Graf Heinrich von Sponheim, Albert von Sponheim Vertrauter von Kaiser HEINRICH VI., Ludwig von Sponheim, Nonne Ida zu Rupertsberg ( nach 1189)
Groß-Neffe von Graf Eberhard II. von Sayn ( 1202), Erzbischof Bruno von Köln ( 2.11.1208), Propst Gerlach zu Zyfflich ( 1222), Gräfin Agathe von Loon
Enkel von Graf Gottfried II. von Sponheim

NEUE DEUTSCHE BIOGRAPHIE
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SPONHEIM (SPANHEIM) Grafen von

Leben:
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Von Simon I. ( 1264), der die beiden übrigen Drittel der Grafschaft Sponheim erhielt, stammen die Grafen von Sponheim-Kreuznach (Vordere Grafschaft).
Heinrich
, dem die saynischen Besitzungen am Niederrhein zufielen, ist der Stammvater der 1469 erloschenen Herren von Heinsberg und Löwenberg.


Lexikon des Mittelalters:
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Sponheim (mittelalterlich Spanheim; westlich von Bad Kreuznach)
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Burg, Kloster, Grafschaft, Grafen von
Graf Gottfried III. (1218) erwarb durch seine Gattin Adelheid von Sayn Anrecht auf das Erbe der Grafen von Sayn, das 1247 zum Großteil an seine Söhne fiel. Die Brüder Johann I., Heinrich und Simon I. teilten vor 1237 das gesamte Erbe, nur die Burgen Sponheim und Dill blieben gemeinsamer Besitz.

Simon I.
bildete aus seinem Erbgut die Vordere Grafschaft Sponheim an der Nahe mit der Kauzenburg in Kreuznach als Zentrum. Auf ihn gehen die Grafen von Sponheim-Kreuznach zurück, die 1348 durch Heirat die Grafschaft Vianden (in Luxemburg) erwarben und 1414 mit Simon III. erloschen.

H. Dopsch

Thiele Andreas: Tafel 495
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II

HEINRICH I. VON SPONHEIM
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   † 1259

Sohn des Grafen Gottfried III. (siehe oben)
Heinrich I. von Sponheim wurde durch seine Frau GRAF von HEINSBERG, HERR zu LÖWENBERG, SAFFENBERG, HÜLCHRATH und BLANKENBURG, behauptete in ständigen Erbstreitigkeiten Heinsberg gegen andere Prätendenten und machte den Ort Heinsberg zur Stadt.

  oo AGNES VON KLEVE
            
1267

Tochter und Erbin des Grafen Dietrich I. von Heinsberg
Schwester des Erzbischofs Engelbert II. von Köln (siehe Heinsberg I)



  oo Agnes von Kleve-Heinsberg, Erb-Tochter des Grafen Dietrich I.
          1267

 
 
 
 

Kinder:

  Dietrich III. Graf von Heinsberg
     
26.7.1303 

  Johann I. Herr zu Löwenberg
      
nach 1306

  1. oo Gisela von Bolanden-Falkenstein-Münzenberg, Tochter des Werner IV.
             
1287

  2. oo Mechthild von Meisenburg
               

  Alheidis Erbin von Hülchrath und Saffenberg
      
um 1303

  oo Dietrich VI. Graf von Kleve
         
   1275

  Heinrich Propst in Köln
     
   1315/16

  Agnes Nonne
      

 





Literatur:
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Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 495 - www.wikipedia.de -