HEINRICH
I. (HEINSBERG)
Heinrich I. von Heinsberg
(* vor 1224; † 1259), aus dem Haus der rheinischen SPONHEIMER,
war HERR von HEINSBERG von 1228 bis
1259.
Leben und Wirken:
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Heinrich I. war der
zweite Sohn des Grafen Gottfried
III. von Sponheim
(† 1223) und dessen
Frau Adelheid von Sayn.
Er heiratete um 1228/33 Agnes
von Kleve-Heinsberg
(† 1267). Agnes war die Tochter des
Grafen Dietrich
I. von Falkenburg und Heinsberg (†
1228). Damit war sie Erbin der
Linie Kleve-Heinsberg,
einer Nebenlinie der Grafen von Kleve, die erst
mit Arnold
II. von Kleve erschienen war. Heinrich erhielt etliche saynische
Besitzungen von seiner Mutter. Durch seine Heirat mit Agnes erbte er
Titel und Besitzungen der HERREN von HEINSBERG. Durch das Sayner Erbe
war er darüber hinaus HERR zu FREUSBURG und erbte LÖWENBERG,
SAFFENBERG,
HÜLCHRATH und
BLANKENBURG.
Die erste geschichtliche Erwähnung der Kreisstadt Heinsberg als
eigentliche
Stadt erfolgt 1255 in einer
Urkunde Heinrichs. Er
gilt damit als GRÜNDER der STADT HEINSBERG.
Sein zweiter Sohn, Johann I.
von Heinsberg, nahm 1269 den Namen „von
Löwenburg“ an, und deshalb zeigt bis heute das Wappen von
Bad Honnef (Hauptort
der Herrschaft Löwenburg) den Schild von Sponheim-Heinsberg.
Nachkommen:
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Aus der Ehe mit Agnes von
Kleve-Heinsberg entstammten:
- Dietrich I., Graf von Heinsberg († 26. Juli 1303) ∞ Johanna von Löwen-Gaasbeek
- Johann I., Herr zu Löwenberg († nach 1306)
- ∞ Gisela von Bolanden-Falkenstein-Münzenberg, Tochter Werners IV.
- ∞ Mechthild von Meisenburg
- Alheidis, Erbin von Hülchrath und Saffenberg († um 1303) ∞ Graf Dietrich V. von Kleve († 1275)
- Heinrich, Propst in Köln († 1315 oder 1316)
- Agnes, Nonne in Heinsberg († nach 1297)
- Isabelle († nach 1287)
- ∞ Bruno III. von Isenburg-Braunsberg
- ∞ Eberhard von Isenburg-Grenzau