Jutta von Sponheim                     Gründerin und Äbtissin des Frauenklosters Disibodenberg
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109022.12.1136

Einzige Tochter
des Grafen Stephan II. von Sponheim ( 25.2.1118) und der Sophia von Formbach ( nach 1088) oder der Sophia aus Bayern ( um 1111/12), Tochter von Graf Meginhard V. ( 27.2.1066/1073und der Mathilde von Reinhausen
Schwester von Graf
Meginhard von Sponheim ( 1136/45), Erzbischof Hugo von Köln (1.7.1137)
Enkelin von Graf Stephan I. von Sponheim (
1075/80)
Vermutlich Nachkommin von Graf Siegfried I. von Spanheim ( 7.2.1065)
Verwandte der Gräfin Richardis von Stade, Mit-Stifterin von Kloster Sponheim ( 1151)

Neue Deutsche Biographie:
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SPONHEIM (SPANHEIM) Grafen von

Leben:
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Kinder von Stephans gleichnamigem Sohn waren Jutta ( 1136), Lehrerin der Hildegard von Bingen, der in der Herrschaft folgende Meinhard (belegt 1124–1132) sowie Hugo ( 1137), ERZBISCHOF von KÖLN. Meinhard gewann durch die Ehe mit der Erb-Tochter des Grafen Adalbert von Mörsberg Anteil am Erbe der Grafen von Nellenburg und nahm nach dem Tod des Schwieger-Vaters den Grafentitel an. In den nächsten Jahrzehnten treten (zwei oder drei) Grafen namens Gottfried auf, daneben Simon, der 1184 Kaiser FRIEDRICH I. nach Italien begleitete und 1189 auf dem Weg ins Heilige Land in Adrianopel (Edirne) starb, sowie Albert, ein enger Vertrauter Kaiser HEINRICHS VI.


Lexikon des Mittelalters:
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Sponheim (mittelalterlich Spanheim; westlich von Bad Kreuznach)
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Burg, Kloster, Grafschaft, Grafen von
Von Stephan I. (ca. 1130-75), wohl einem Neffen Siegfrieds, des Ahnherrn der Kärntner SPANHEIMER, stammen die GRAFEN von SPONHEIM und von VIANDEN und CLERVAUX (in Luxemburg) ab. Stephans Enkel Hugo von Sponheim, ERZBISCHOF von KÖLN (1137), stiftete 1131 das Prämonstratenser-Kloster Knechtsteden.
Sein älterer Bruder Meginhard I. erwarb durch seine Ehe mit Mechthild, der Erb-Tochter des Grafen Adalbert von Mörsberg, dessen umfangreichen Besitz, der auch Erbgüter der Grafen von Nellenburg (Vogteien von Allerheiligen in Schaffhausen und von Pfaffen-Schwabenheim bei Kreuznach mit der Burg Dill im Hunsrück), der Grafen von Bar und der einstigen Herzöge von Lothringen umfaßte. Meginhard, der sich seither GRAF von SPONHEIM und auch GRAF von MÖRSBERG nannte, stiftete mit Beteiligung der Kärntner Verwandten nahe der Stammburg die OSB-Abtei Sponheim (geweiht 1124).
H. Dopsch

Literatur:
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Heinzelmann Josef: Die rheinischen Spanheimer - www.wikipedia.de -