Sohn des Grafen N.N.; Großneffe des Bischofs
Salomo I. von Konstanz
Gemeinsam mit seinem Bruder Salomo III. arbeitete er in der Kanzlei KARLS III.
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 820
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Waldo (Uualdo, Vualdo, Vvaldo), Bischof von Freising
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* um 854-854, + 18.5.906
Konstanzer Domschüler, dann Besuch der Klosterschulen in St. Gallen
und auf der Reichenau.
878-879 Ausbildung bei Erzbischof Liutbert von Mainz.
880 Notarius in der königlichen Kanzlei, Aufenthalte in Piacenza
und Pavia.
882 im Aufgebot gegen die Normannen.
884 Bischof von Freising.
906 erhielt er den Hof Föhring mit dem Salzzoll zum Wiederaufbau
des Domes.
Literatur:
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J. Maß, Das Bistum Freising in der späten Karolingerzeit,
1969; Schlecht, J. (Hg.), Wissenschaftliche Festgabe zum zwöfhundertjährigen
Jubiläum des heiligen Korbinian, 1924.
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Waldo entstammte einem vornehmen
Geschlecht aus der Bodenseegegend, das mehrere Bischöfe stellte. Er
erschien seit 880 als Notar und war 882 bis 884 Kanzler des Königs
KARL III., der bei seiner Erhebung ein entscheidendes Wort mitgesprochen
hatte. Auch sein Bruder
Salomo III. von Konstanz war Kanzler KARLS
III. Waldo wurde außerdem
Abt des schwäbischen Reichsklosters Kempten. Am 30. November 903 erhielt
er auf Intervention der bayerischen Großen von König
Ludwig dem Kind den Hof Föhring geschenkt. Kurz vor seinem
Tode erlangte er für das Bistum Freising die freie Bischofswahl.