Salomo I.                                                  Bischof von Konstanz (839-871)
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    -5.3.871
 

Sohn des Grafen N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band VII Spalte 1314
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Salomo I.,  Bischof von Konstanz 838/39-871
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    + 5. März 871

Stammte aus alemannischen Hochadel, war zunächst Mönch in Fulda und wurde vermutlich hier oder in der capella regis zum Lehrer Otfrids von Weißenburg. Seit 838/39 Bischof von Konstanz, besuchte Salomon I. seit 847 sämtliche nationalen Synoden Ludwigs des Deutschen, weilte außerdem häufig an dessen Hof und wurde von ihm 862 zu KARL DEM KAHLEN nach Reims und 864 an die römische Kurie gesandt. 854 verzichtete er gegenüber der Abtei St. Gallen auf alle Rechte des Bistums Konstanz bezüglich der Abtei St. Gallen. Zugunsten der Gallus-Abtei bewirkte er 864 die Heiligsprechung Otmars, des eigentlichen Gründers von St. Gallen. Sehr wahrscheinlich geht auf Salomo die Gründung von Chorherrengemeinschaften im Bischofszell und Salmsach zurück.

Literatur:
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J. Reigel, Bf. S. I. und seine Zeit, Freiburger Diözesan-Archiv 42, 1914, 111-188 - Helvetia Sacra I/2, II/1, 1993, 249f. [Lit.].
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Literatur:
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Karl Schmid: Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983, Seite 255,580-584 -