Wilhelm von Querfurt                    Propst des Stifts St. Simon und Juda zu Goslar
----------------------------                  Propst des  Aachener Marienstifts
um 1160/65-
 

Jüngerer Sohn des Burggrafen Burchard II. von Magdeburg aus dem Hause QUERFURT und der Mathilde von Gleichen, Tochter von Graf Lambert I. zu Tonna
 

Fenske, Lutz: Seite 303
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"Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen."

Als weiteres Argument mag die Feststellung gelten, daß der Personenname Wilhelm im Namengut der QUERFURTER nicht völlig ungebräuchlich ist. Burggraf Burchard II. (1155-1178) hatte außer den schon genannten Söhnen Burchard III., Gebhard IV. und Konrad einen weiteren Sohn, der den namen Wilhelm trug. Er war geistlichen Standes und erreichte als Propst des Stifts St. Simon und Juda zu Goslar und des Aachener Marienstifts hohe kirchliche Würden [52 Ann. Saxo Seite 680.].
Dem Grundeigentum der Querfurter Edelfreien müssen auch jene Güter entstammen, die Bischof Gardolf von Halberstadt der Burgkirche im Jahre 1198 auf Bitten der Söhne Burggraf Burchards II. bestätigt [138 Vgl. UB H. Halb. Nr. 394 Seite 355f.].
 
 
 
 

Literatur:
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Annalista Saxo: Reichschronik Seite 52 - Fenske, Lutz: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1977 Seite 303   -