Jüngerer Sohn des Burggrafen
Burchard II. von Magdeburg aus dem Hause
QUERFURT und der Mathilde von Gleichen, Tochter von Graf
Lambert I. zu Tonna
Fenske, Lutz: Seite 303
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"Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen
Sachsen."
Als weiteres Argument mag die Feststellung gelten, daß
der Personenname Wilhelm im Namengut der QUERFURTER nicht
völlig ungebräuchlich ist. Burggraf Burchard II. (1155-1178)
hatte außer den schon genannten Söhnen Burchard
III.,
Gebhard
IV. und Konrad
einen weiteren Sohn, der den namen
Wilhelm
trug. Er war geistlichen
Standes und erreichte als Propst des Stifts St. Simon und Juda zu Goslar
und des Aachener Marienstifts hohe kirchliche Würden [52 Ann.
Saxo Seite 680.].
Dem Grundeigentum der Querfurter Edelfreien müssen
auch jene Güter entstammen, die Bischof Gardolf von Halberstadt der
Burgkirche im Jahre 1198 auf Bitten der Söhne Burggraf Burchards
II. bestätigt [138 Vgl. UB H. Halb. Nr. 394 Seite 355f.].
Literatur:
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Annalista Saxo:
Reichschronik Seite 52 - Fenske, Lutz: Adelsopposition und kirchliche
Reformbewegung im östlichen Sachsen, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen
1977 Seite 303 -