Grafen von Moosburg
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EUROPÄISCHE STAMMTAFELN NEUE FOLGE BAND XVI Tafel 49
 

Friedrich Prinz:
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"Bayerns Adel im Hochmittelalter"

Der Besitz der Grafen von Moosburg gruppierte sich um ihre Stammburg Moosburg mit dem Stift St. Castalus, das
Bischof Egilbert von Freising (1006-1039), ein MOOSBURGER, in ein Kollegialstift umwandelte, sowie um Rottenburg; sie hatten ferner die Vogtei über Kloster Isen inne. Dem Hause der MOOSBURGER entstammt der Salzburger kaiserliche Gegenerzbischof des Investiturstreites, Berthold. Um Moosburg ist seit 1179 eine Grafschaft festzustellen; damals erbten die MOOSBURGER zusammen mit den WITTELSBACHERN die um die obere große und kleine Laaber begüterten Grafen von Roning, deren Hauskloster Paring war, ein Augustinerchorherrnstift (1143). Für ein früh ausgeprägtes dynastisches Bewusstsein der Familie spricht die Tatsache, dass die MOOSBURGER sich wie Könige und Herzöge Hofämter zulegten.

Werner Trillmich:  Seite 105
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"Kaiser Konrad II. und seine Zeit"

Sehr nahe standen den EBERSBERGERN die Grafen von Moosburg an der unteren Isar, aus deren Sippe wohl Bischof Egilbert von Freising stammte. Mittelpunkt ihrer über ganz Bayern verstreuten Güter war die Herrschaft Moosburg mit dem Stift St. Castolus. Sie bevogteten Kloster Isen.