Hermann
Graf im Pfullichgau
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um 917 † nach
954
Jüngerer Sohn des Herzogs
Arnulfs des Bösen von Bayern aus dem Hause der LUITPOLDINGER und der
Judith
von Friaul, Tochter von Graf
Eberhard im Sülichgau
Schwennicke Detlev: Tafel 83
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"Europäische
Stammtafeln
Neue Folge Band I. 1"
HERMANN
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†
954
Brandenburg Erich: Seite 124
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"Die Nachkommen Karls des
Großen."
Anmerkungen: Seite 124
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VII. 56.
Ergänzungen (Werner)
c) = 81.
HERMANN
† nach 965 II.6.
Thiele, Andreas: Tafel 109
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"Erzählende
genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1", R. G.
Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 -
HERMANN
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†
953/54 Rebellion und inhaftiert; er ist eventuell identisch mit Hermann, Graf im Pfullichgau und von Öhringen
? oo (?) GISELA VON SCHWABEN
†
Tochter des Herzogs Burchard I. von Schwaben (= unsicher)
GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN
GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm Wegener:
Seite 76
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9. Hermann
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(* c 917 s 5).
954 Hermannus
frater
Arnolfi (6)
wird auf dem Rückzug von den Verwandten des
Bischofs
Ulrich von Augsburg gefangen genommen Gerhardi vitas s. Udalrici
SS 400
Reindel n 104.
Hermann, der neben seinen
Brüdern
Eberhard
und Arnulf als
einziger alt genug gewesen sein dürfte, wurde 938 mit seinen
anderen
Brüdern von OTTO I. unterworfen,
machte 953/54 die Rebellion mit und wurde bei der Belagerung des
Kastells
Schwabmünchen vom Grafen Dietpold
von Dillingen, Bruder des
Bischofs
Ulrich von Augsburg, gefangengenommen.
Lechner, Karl: Seite
32,43
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"Die Babenberger Markgrafen und
Herzoge
von Österreich 976-1246"
Auch die drei Brüder
Judiths, der bayerische
Pfalzgraf Arnulf und seine
Brüder Hermann
und Heinrich, die als LIUTPOLDINGER,
gleichfalls Ansprüche auf Bayern geltend machten, standen auf
Liudolfs
Seite. Der Aufstand wurde niedergeschlagen und Heinrich
wurden Güter in Kärnten abgesprochen [6 DO. I. 171; Reindel,
Luitpoldinger Nr. 105.].
Von den 938 am Aufstand Beteiligten
hören wir über Eberhard
nichts mehr, aber schon sein Bruder
Arnulf wurde
später Pfalzgraf von Bayern. Dieser und seine zwei Brüder Hermann und Heinrich und die Witwe Biltrud des 947 verstorbenen Bayern-Herzogs Berthold nahmen am
Aufstand Liudolfs
im Jahre 953 teil.
Spindler Max: Seite
219,226
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"Handbuch der bayerischen
Geschichte.
Erster Band Das alte Bayern. Das Stammesherzogtum bis zum Ausgang des
12.
Jahrhunderts."
Während seiner Abwesenheit hatte Heinrich den Pfalzgrafen Arnulf [2 Pius
Wittmann, Die Pfalzgrafen von Bayern 1877; Martin Lintzl, Der Ursprung
der deutschen Pfalzgrafschaften (ZRG 59) 1929, 233 bis 263, besonders
239.], den Sohn des alten Herzogs Arnulf mit seiner Stellvertretung in
Bayern beauftragt. Arnulf verständigte
sich jetzt mit Liudolf,
und es
ist nicht ganz klar, von wem dabei die Initiative ausging. Jedenfalls
mußten beide Männer in Herzog
Heinrich ihren
Hauptgegner sehen, der den
einen aus der Gunst beim Vater, den anderen aus dem Besitz des
bayerischen Herzogtums verdrängt hatte. Die bayerischen Truppen
vor
Mainz verließen das königliche Heer; Liudolf konnte
an ihrer Spitze
nach Bayern ziehen, wo sich Arnulf ihm
jedenfalls als dem künftigen
deutschen König unterwarf. Dem Aufstand hatten sich fast alle
Mitglieder der luitpoldingischen
Familie angeschlossen, außer Arnulf
werden noch seine Brüder Hermann
[3 Genannt in Gerhards Vita
Udalrici c. 10, hg. von GeorgWaitz (MGH SS 4) 1851, 399.] und Heinrich [4
Genannt in der Urkunde OTTOS I. vom
10. Dezember 953 nr. 171, hg, von
Theodor Sickel (MGH Dipl. I) 1879/84, 252f., Reindel nr. 105, Seite
215f.] sowie Bertholds Witwe Biletrud
(siehe unten 224) genannt. Auch
der bayerische Adel scheint sich überwiegend dem einheimischen
Geschlecht angeschlossen zu haben, das zeigt der Abfall des Heeres vor
Mainz und ebenso die Tatsache, daß in Bayern fast alle festen
Plätze in
den Händen der Empörer waren, und daß OTTO Ende 953
Regensburg mehrere
Monate vergeblich belagerte. Lediglich Bischof
Ulrich von Augsburg trat
tatkräftig für die Sache des Königs ein. Doch
während er den größten
Teil seiner Ritter zur Verstärkung des königlichen Herres
nach
Regensburg führte, konnte Pfalzgraf
Arnulf inzwischen Augsburg erobern
und plündern. Im Winter 953/54 verschanzte Ulrich sich daher in seinem
Kastell Schwabmünchen [5 Das
ist die allgemeine Annahme (Reg. Augsb. I 1, nr 120) gegen Riezler I 1,
537 Deutung auf Merching in der oberen Paar.], und in den Kämpfen,
die
sich hier abspielten, fiel ein Bruder
Arnulfs, Hermann, in seine Hand.
Der LUITPOLDINGER
Heinrich III. scheint bei diesen in das Jahr 984 fallenden
Auseinandersetzungen nicht sehr erfolgreich gekämpft zu haben; er
erklärte sich jedenfalls nach der Vermittlung durch einen Grafen Hermann, vielleicht den Sohn des alten Herzogs Arnulf, zum Verzicht auf
Bayern gegen die Belehnung mit dem von ihm schon früher besessenen
Herzogtum Kärnten bereit.
oo Gisela von Schwaben, Tochter des Herzogs Burchard II.
†
Kinder:
Wolfgang Bischof von Regensburg (972-994)
um 930 † 31.10.994
Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen
Karls des
Großen.
Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Seite 124 - Lechner, Karl: Die Babenberger Markgrafen und
Herzoge
von Österreich 976-1246, Böhlau Verlag Köln 1985 Seite
32,43 - Schmid Alois: Das Bild des
Bayernherzogs
Arnulf
(907-937) in der deutschen Geschichtsschreibung von seinen Zeitgenossen
bis zu Wilhelm von Giesebrecht. Verlag Michael Lassleben Kallmünz
1976 Seite 101,102 - Schwennicke Detlev:
Europäische
Stammtafeln
Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main
1998 Tafel 83
-
Spindler Max: Handbuch der
bayerischen
Geschichte.
Erster Band Das alte Bayern. Das Stammesherzogtum bis zum Ausgang des
12.
Jahrhunderts. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München Seite
219,226 - Thiele, Andreas:
Erzählende
genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G.
Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 109
- Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische
Tafeln
zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag
Göttingen
1962-1969 Seite 76 -