Wilhelm II.                                  Graf von Wied (1380-1409)
---------------                                 Propst zu Aachen
1360
nach 11.3.1409

Einziger Sohn des Grafen Wilhelm I. von Isenburg-Braunsberg ( 17.7.1383) aus seiner 2. Ehe mit der Johanna von Jülich ( vor 21.2. 1367), Tochter von Herzog Wilhelm I. ( 26.2.1361) und der Johanna von Avesnes-Holland (1374)
Bruder von
Heilwig von Isenburg ( nach 28.1.1389), Nonne Ysaldis in Gandersheim, Gräfin Elisabeth von Blankenheim ( um 22.5. 1426)
Stief-Bruder von Graf
Gerlach I. von Isenburg-Wied ( nach 5.2.1413), Kanoniker Wilhelm Kanoniker in Trier und Köln ( 1439/46)
Neffe von Herzogin Richardis von Nieder-Bayern (
7.3.1360), Graf Gerhard VI. von Berg ( 18.5.1360), Gräfin Philippa von Heinsberg-Looz ( 24.8.1390), Herzog Wilhelm II. von Jülich ( 13.12.1393), Gräfin Isabella von Kent ( 1411)
Groß-Neffe von Johann von Holland-Seeland-Hennegau ( jung), Graf Wilhelm IV. von Holland-Seeland-Hennegau ( 26.9.1345 erschlagen), Ludwig von Holland-Seeland-Hennegau ( jung), Königin Philippa von England (15.8.1369), Herzogin Isabella von Brabant ( 26.1.1360), der Römischen Kaiserin Margarete Holland-Seeland-Hennegau ( 23.6.1356), von Gräfin Marie von Virneburg ( 1353), Gräfin Elisabeth zu Hachenburg-Altenkirchen, Propst Heinrich zu Köln ( 1334), Gräfin Richardis von Dyck ( vor 1355), Erzbischof Walram  von Köln (14.8.1349), Herrn Gottfried zu Bergheim (3.5.1335), Margaretha von Katzenelnbogen ( 1336), Johann von Katzenelnbogen ( nach 1314), Äbtisin Jutte von Kloster Kaufungen ( 1378), Gräfin Anna von Isenburg-Limburg ( 1350), Gräfin Elisabeth von Sponheim-Kreuznach ( 1368)Agnes von Katzenelnbogen ( vor 1338), Graf Wilhelm II. von Katzenelnbogen ( vor 23.10.1385), Diether von Katzenelnbogen ( 3.10.1350), Pfarrer Berthold zu Gerau ( nach 1321), Graf Eberhard V. von Katzenelnbogen ( 9.12.1403)
Enkel von Graf Bruno IV. von Isenburg-Braunsberg ( 23.8.1325) und der Heilwig von Katzenelnbogen ( 1333)


Graf Wilhelm hat seinen ältesten Sohn Wilhelm (1360-1409)(Lebt noch am 11.3.1409, war tot 1411. Führt im Siegel den Isenburger Schild mit einem Löwenschildchen belegt), der seit 1360 als Propst zu Aachen begegnet, wohl schon zu Lebzeiten als Mitherrn angenommen, da dieser schon vor des Vaters Tod, am 17.7.1383, seit 1380 Graf von Wied genannt wird. Graf Wilhelm blieb geistlich, doch zeugen mancherlei Händel, in die er verstrickt war und seine neun Kinder von einer durchaus weltlichen Lebensführung, die auch in seiner Politik sich widerspiegelt. Sein Vater hatte bei der Einlösung Dierdorfs diese 1355 als trierisches Offenhaus anerkennen müssen, was er 1400 widerrief, als er es dem Kölner Erzbischof zu Lehen auftrug, um es dem Machtbereicht des Trierer Erzstifts zu entziehen. Braunsberg und Anhausen überließ er seinem Bruder Gerlach, dem er 1404 auch Dierdorf und die Grafschaft Wied außerhalb der Aldeck und dem Rengsdorfer Kirchspiel außer Kirchgaben, der hohen Feste zu Wied und der Feste Rengsdorf verpfändete.




Kinder:
illegitim alle Kinder wurden 1398 legitimiert

  Wilhelm von Wied
      
nach 1398

  Gerhard von Wied
      
nach 1398

  Friedrich von Wied
      
nach 1398

  Johann von Wied
      
nach 1398

  Bruno von Wies
      
nach 1398

  Agnes von Wied
      
nach 1398

  Lisa von Wied
     
nach 1398