Deddi/Thiadric                               Graf
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Sohn des Grafen Immed und Enkel des Grafen Abbo/Alfrik; Bruder des Grafen Waltbert
 

Wenskus Reinhard: Seite 118
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"Sächsischer Stammesadel und fränkischer Reichsadel."

Jedoch bereits um 845 ist eine IMMEDINGER-Schenkung an diesem Ort (Bernhausen im Liesgau) gemacht worden. Eine Albe schenkte zum Seelenheil eines Geldulf, wohl ihres Vaters, ihres Mannes Deddi und ihres Sohnes Folchard. Als erster Zeuge wird ein Frederic genannt [1019 Trad. Corb. A § 130/B § 354.]. Gestützt wird unsere Annahme, dass es sich um IMMEDINGER handelt, weiterhin durch einen Eintrag in das Reichenauer Gedenkbuch [1019a MGH. Libri confrat. Seite 184f. unten quer von col. 97 bis 102.], den schon K. Schmid [1019b K. Schmid, Neue Quellen zum Verständnis des Adels im 10. Jahrhundert, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 108 (1960) Seite 231.] als sächsisch ansprechen mußte. Er wird eingeleitet durch die Namen Dietrich und Alba, worin wir unschwer Deddi und seine Gemahlin Albe erkennen.
Bei der angeführten Schenkung ist uns der Name Folchard wichtig, denn die Vita Willehadi c. 6 berichtet uns, daß ein Priester Folcardus zusammen mit einem comes Emmigus dem Widukind-Aufstand von 782 zum Opfer fiel. Dieser comes scheint der erste uns bekannte Immed zu sein, der also einem frankenfreundlichen Zweig der Familie angehörte. Ob Folchard mit ihm verwandt war [1022 Ein jüngerer Folchard wird mit Gerhard und anderen coheredes in Wichmund im Hamaland im Jahre 800 erwähnt; Niederhein. UB I 16. Um 826 wird in einer Corveyer commemoratio ein Gherhard mit seinen Brüdern Thaidricus und Eggricus gennant; (Trad. Corb. A § 22/B § 246); Argumente dafür, daß es sich um Verwandte der IMMEDINGER handelt, bei Anm. 1032.], ist im Augenblick noch schwer zu entscheiden.
 
 
 
 

 oo Albe, Tochter des Grafen Geldulf
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Kinder:

  Folchard
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  Er scheint ziemlich jung gestorben zu sein.