Ältester Sohn des Grafen
Adalbert III. von Dillingen und der Heilika von Bayern,
Tochter von Herzog Otto I. von Bayern
Adalberts
Sohn Hartmann IV. (+ 1258) begann aus
seinem Besitz eine Herrschaft zu bilden (Zollerhebung, Abhaltung von Märkten,
Münzprägung, Besetzung der Hofämter des Schenken und Truchseß),
wozu ein verstärkter Burgenbau seiner Ministerialen trat. Er hatte
auch die Vogtei über Ulm inne. Als Klosterstifter trat er ebenfalls
hervor. Da seine Söhne Ludwig (+ 1251) und Adalbert
IV. (+ 1256/57) vor ihm starben - nur Hartmann
V. (1248-1286 Bischof von Augsburg, + 1286) und 2 Töchter
überlebten - fielen die Lehen der Grafen
von Dillingen an das Reich und das Herzogtum zurück; der Allodialbesitz
wurde aufgeteilt, wobei offenbar einige Besitzungen an Hartmanns
IV. Schwiegersöhne, den Grafen von Helfenstein und den
Pfalzgrafen von Tübingen, kamen. Bischof Hartmann schenkte seinen
Erbteil, die Grafschaft Dillingen,
1258 an das Bistum Augsburg. Das Ausscheiden der Grafen
von Dillingen aus dem schwäbisch-bayerischen Grenzraum ließ
ein gewisses Machtvakuum entstehen, das bald darauf die WITTELSBACHER und
WÜRTTEMBERGER bei ihrem Aufstieg begünstigte.
oo Willibirgis von Truhendingen, Tochter des Grafen Friedrich
IV.
- 1246
Kinder:
Friedrich
- nach 1227
Ludwig
-
Adalbert IV.
-1257 vor 20.5.
Hartmann V. Bischof von Augsburg
-4.7.1286
Willibirg
- 1268
oo Ulrich II. Graf von Helfenstein
- nach 17.5.1294
Agnes
-
oo Degenhard von Gundelfingen-Hellenstein
-
Udilhild
-12.5. nach 1289 als
Nonne
oo Friedrich V. Graf von Zollern
-24.5.1289
Tochter
-
oo Hugo IV. Pfalzgraf von Tübingen
- 1267