Johann I.                                     Graf von Henneberg-Schleusingen (1340-1359)
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1300
2.5.1359

Jüngerer (2.) Sohn
des Grafen Berthold VII. (VI.) von Henneberg-Schleusingen ( 3.4.1340) aus seiner 1. Ehe mit der
Adelheid von Hessen, Tochter von Landgraf Heinrich I. dem Kind ( 21.12.1308) und der Adelheid von Braunschweig-Lüneburg; Bruder von Burggräfin Elisabeth von Nürnberg ( 6.12.1377/30.5.1391), Graf Heinrich VI. von Henneberg-Schleusingen ( 10.9.1347), Domherrn Ludwig zu Magdeburg ( nach 1.9.1357), Deutschordens-Komtur Berthold XI. von Henneberg ( 1411)
Neffe von Graf Berthold VI. von Henneberg ( 21.8.1330), Nonne Elisabeth zu Ilm ( nach 1321), Graf Heinrich IV. von Henneberg ( 1339/12.3.1340), Markgräfin Jutta von Wettin-Lausitz ( 25.4.1316), Gräfin Sophie von Hohenlohe-Wernsberg, Gräfin Sophia von Walbeck ( nach 12.87.1331), Landgraf Heinrich dem Jüngeren von Hessen ( 23.8.1298), Gräfin Mechthild von Ziegenhain ( nach 1332), Gräfin Elisabeth der Älteren von Sayn ( 19.2.1293), Graf Otto I. von Hessen ( 17.1.1328), Burggräfin Agnes von Nürnberg ( um 1335), Herzogin Elisabeth der Mittleren von Braunschweig-Wolfenbüttel ( nach 6.7.1306), Graf Johann von Hessen ( 2.1311), Herzogin Juttta von Braunschweig-Göttingen ( 13.10.1317), Bischof Ludwig von Münster ( 18.8.1357), Gräfin Elisabeth der Jüngeren von Görz ( nach 30.10.1308), Gräfin Katharina von Orlamünde ( 1322)
Groß-Neffe von Graf Günther X. von Schwarzburg-Kranichfeld ( 1286), Äbtissin Irmgard von Ilm ( nach 9.10.1313), Domherrn Günther XI. zu Magdeburg ( 1308), Graf Günther IX. von Schwarzburg-Blankenburg ( 1289), Gräfin N.N. von Lobdaburg-Arnshaugk, Domherrn Albrecht III. zu Würzburg ( nach 1300), Graf Heinrich V. von Schwarzburg-Blankenburg ( 1285), Gräfin Mathilde von Artois (29.9.1288), Landgräfin Beatrix von Thüringen (11.11.1288), Herzog Heinrich III. dem Friedfertigen von Brabant (28.2.1261), Herzogin Maria von Bayern (18.1.1256 hingerichtet), Nonne Margarete im Kloster Herzogenthal ( 14.3.1277), Herzogin Elisabeth von Braunschweig (9.10.1261) Gräfin Mathilde von Anhalt (1295/98), Herzogin
Helene von Sachsen-Wittenberg (
6.9.1273), Otto von Braunschweig (16.1.1247), der Deutschen Königin Elisabeth von Braunschweig ( 27.5.1266), von Herzog Albrecht I. dem Großen von Braunschweig-Lüneburg (15.8.1279), Herzog Johann I. von Braunschweig-Lüneburg ( 13.12.1277), Bischof Otto I. von Hildesheim ( 4.6.1279), Bischof Konrad von Verden (†  15.9.1300), Fürstin Agnes von Rügen (nach 1302) 
Enkel von Graf Berthold V. (IV.) von Henneberg-Schleusingen ( 15.2.1284) und der Sophia von Schwarzburg-Blankenburg

Schwennicke Detlev: Tafel 146,147
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

JOHANN I.
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* 1300
2.V.1359

1340 in HENNEBERG MASBACH VOLKERSHEUSEN FRANKENBERG WASUNGEN THEMAR SCHLEUSINGEN ELGERSBURG und MAINBERG
1351 zu ILMENAU
1357 GRAF und HERR zu HENNEBERG

 vor 6.VIII.1350
  oo ELISABETH VON LICHTENBERG, kauft 1360 SCHMALKALKDEN
          
25.VII.1361

Tochter von Landgraf Friedrich


Thiele Andreas: Tafel 176a
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte" Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

JOHANN I. VON HENNEBERG
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1300 1359

Johann I. folgt 1340 zusammen mit dem Bruder Heinrich VIII. (
1347), bekommt aber nur etliche Reichslehen und hersfeldische Stiftslehen; tritt bis zum Tode des Bruders 1347 politisch nicht Erscheinung, gerät seitdem in heftige Erbauseinandersetzungen gegen die Schwägerin Jutta von Brandenburg und deren Schwieger-Söhne; gilt zwar formal als Gesamt-Erbe, bekommt aber nur die "alte Herrschaft" mit Schleusingen Barchfeld, Frankenberg, Maßfeld, Wasungen, Themar, Ilmenau, Elgersburg und die Alt-Henneberger Lehen und die Lehen der Stifte Hersfeld, Fulda und von Schmalkalden, dazu die Frankensteiner und Thüringer Lehen; offen bricht der Streit nach dem Tod der Schwägerin aus 1353 (vgl. Henneberg III) die Rechtsstreitigkeiten ziehen sich noch über Jahrhunderte hinweg (!).
Seine Niederlage bedeutet letztlich, daß Henneberg aufhört, ein gleichstarkes politisches Zentrum wie Thüringen oder Bistum Würzburg zu sein; er hatte sogar beim alten Intimfeind Würzburg-Bischof Hilfe gesucht und war Vasall für Henneberg-Stammburg geworden. Er gerät in Finanzschwierigkeiten, muß unter anderem Barchfeld, Roßdorf und Kaltennordheim aufgeben.

1349
  oo ELISABETH VON LEUCHTENBERG
          
1361

Tochter des Landgrafen Ulrich I. und 1359 Regentin
sie kauft 1360 dem Mit-Erben Albrecht von Hohenzollern, Vogtei Herrenbreitungen ab


Schwennicke Detlev: Tafel 96

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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

ELISABETH
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25.VII.1361

 vor 6.VIII.1350
  oo JOHANN I. GRAF und HERR zu HENNEBERG in SCHLEUSINGEN
          
2.5.1359


vor 6.8.1350
  oo Elisabeth von Leuchtenberg, Tochter des Landgrafen Ulrich I.

      um 1330 25.8.1361




Kinder:

  Heinrich IX. Graf zu Henneberg-Schleusingen
  um 1350
9.2./31.3.1405

  Elisabeth zu Henneberg
     
nach 20.1.1420

  oo Johann I. Graf von Anhalt-Zerbst
         
1392

  Berthold XIII. Graf zu Henneberg
       
11.2.1416 Kloster Hochstädt

  Johann II. Graf zu Henneberg
  um 1358
um 1361

  Anna zu Henneberg
     


  oo Gottfried Graf von Hohenlohe-Uffenheim
          


  Hermann VI. Graf zu Henneberg
       
nach 10.3.1373




Literatur:
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Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 146 - Thiele Andreas: Erzählende genealogische STAMMTAFELN zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Tafel 176a -