Jüngerer Sohn des Herrn
Rudolf von
Sigmaringen-Spitzenberg († nach 1147) und der Adelheid von Calw Tochter
von Graf
Adalbert
III. († 1094) und der Kuniza von Willsbach
Bruder von Ulrich von
Sigmaringen-Spitzenberg († nach 1147), Graf Ludwig I. von Helfenstein († nach 1200),
Äbtissin Udelhilt von Lindau († 28.2.)
Neffe von Graf Adalbert
IV. von Calw († 17.3.1165)
Enkel
von Herrn
Ludwig dem Jüngeren
von
Sigmaringen-Spitzenberg († um 1100) und der N.N.
Verwandter von Pfalzgraf Gottfried
bei Rhein († 6.2.1131/33), Bischof Bruno
von Metz († 1099),
Markgräfin Judith
von Baden († 27.9. 1091), Graf
Adalbert
II. von Calw († 22.9.1099), Wiltrud von Lothringen, Herzog
Gottfried III. dem Bärtigen
von Nieder-Lothringen (†
21.12.1069), Graf Eustach III. von Boulogne (†
1125), Graf Gottfried von Bouillon († 18.7.1100),
König Balduin I. von Jerusalem († 2.4.1118), Herzog Gozelo II. von Nieder-Lothringen (†
1046 vor 22.5.), Papst Leo IX.(† 19.4.1054),
Papst Stephan IX. (†
29.3.1058)
Lexikon des Mittelalters:
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14. Gottfried I. von Spitzenberg-Helfenstein, Bischof von Würzburg
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†
8. Juli 1190 in Antiochia an einer Seuche
Aus
schwäbischem
Grafen-Geschlecht.
Als kaiserlicher KANZLER (1172-1186) wirkte er an
den Friedensschlüssen von Venedig (1177) und Konstanz (1183) mit.
Seit 1174 DOMPROPST in WÜRZBURG,
seit 1180 PROPST des STIFTES
AACHEN, wurde er 1185 zum BISCHOF von REGENSBURG gewählt,
verzichtete
aber und wurde September/Oktober 1186 BISCHOF
von WÜRZBURG.
Als Bischof spielte er
in der Reichspolitik weiter eine bedeutende Rolle. Er verhandelte
für Kaiser FRIEDRICH
BARBAROSSA mit dem
Papst und nahm an
Vorbereitung und Durchführung des 3. Kreuzzuges als Diplomat und
Heerführer hervorragenden Anteil.
Nach BARBAROSSAS Tod (10.
Juni
1190) unterrichtete er Erzbischof Philipp
von Köln über
die
Umstände der Katastrophe. - Mit Gottfrieds Kenotaph im Dom
beginnt die
Würzburger Sepulkralplastik.
A. Wendehorst
Literatur:
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DHGE XXI, 402f.
NDB VI, 667f.
W. v. Giesebrecht, Gesch. der dt. Kaiserzeit 5, 1880/88; 6, 1895
A. Wendehorst, Das Bm. Würzburg 1 (GS NF 1, 1962), 174-179
E. Meuthen, Die Aachener Pröpste bis zum Ende der
Stauferzeit, Zs. des Aachener Geschichtsvereins 78, 1967, 46f.
GOTTFRIED VON SPITZENBERG
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† Antiochia
8.VII.1190
vor
1172 DOMHERR
zu WÜRZBURG
1172-1186 KANZLER des HEILIGEN RÖMISCHEN
REICHES
1174 DOMPROPST zu WÜRZBURG
1180/85 PROPST von ST. MARTIN zu
AACHEN
1185/86 BISCHOF von REGENSBURG
Ludwigs
Bruder Gottfried
war in den
Jahren 1172-1186 ein viel verwandter und sehr verdienter Kanzler
FRIEDRICHS I., in der letzten Zeit auch HEINRICHS
VI., 1184 und 1185 als kaiserlicher Generallegat in Italien
mehrfach tätig; im Jahre 1186 Bischof von Würzburg geworden,
starb er im Jahre 1190 auf dem erwähnten Kreuzzuge, für
welchen er besonderen Eifer gezeigt hatte und bei dem er
gewissermaßen
die leitende Seele gewesen war.
Literatur:
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Bühler Heinz: Adel,
Klöster und
Burgherren im alten Herzogtum Schwaben Anton H. Konrad Verlag 1997
Seite 78,203,205,402, 432/433,890,894/95 - Schwennicke,
Detlef: Europäische
Stammtafeln. Stammtafeln zur
Geschichte
der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel
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