Jüngere Tochter des Grafen
Gebhard III. von Sulzbach
(† 28.10.1188) und der
Mathilde von Bayern,
Tochter
von Herzog Heinrich IX.
dem Schwarzen von
Bayern (†
13.12.1126) und der Wulfhilde
Billung von Sachsen
Schwester von Graf Berengar III. von
Sulzbach von Kleve († 21.8.1167), Gräfin Elisabeth von Ortenburg († 23.1.1206),
Gräfin Bertha von Altendorf (†
nach
1200), Gräfin Adelheid von Kleve († 10.9.1189)
Nichte
der Deutschen Königin Gertrud
von
Sulzbach († 14.4.1146), Kaiserin Bertha-Irene von Byzanz († 1158/60), Äbtissin Adelheid von
Niederburg, Herzogin Liutgard von Brabant
(† nach 1163),
Markgräfin Mathilde von Istrien († 3.11.1165),
Cousine vom Deutschen König
HEINRICH (VI.) BERENGAR († 1150), Herzog Friedrich IV. von
Schwaben († 19.8.1167), Herzog
Heinrich
XII. dem Löwen von Bayern
und Sachsen († 6.8.1195), Gräfin Kunigunde von Ronsberg († 2.10.1140/47),
vom Römischen Kaiser FRIEDRICH I. BARBAROSSA († 10.6.1190
ertrunken), Herzogin Bertha von Ober-Lothringen († 4.4. nach
1179/25.3.1195), Markgräfin Maria von Montferrat († 1183
ermordet), Herzog Gottfried III. von
Brabant († 10.8.1190), Gräfin Gertrud von Saarwerden, Gräfin Luitgard von Hochstaden, Graf Albert II. von Dagsburg (†
1211), Gräfin Clementia von Salm
Groß-Nichte vom
Edelfreien
Kuno II. von Horburg († 30.6.1138/39), Graf Heinrich I. von Lechsgemünd und
Frontenhausen († 11.3.
1142), Graf Otto III. von Wolfratshausen († 28.5.1127), Herrin Elisabeth von Stein und Eulenschwang,
Bischof Heinrich I. von Regensburg
(† 11.5.1155), Graf Liutpold von Diessen († 19.2.1102), Nonne Agnes
Enkelin von Graf
Berengar I. von Sulzbach
(† 3.12.1125) und der Adelheid
von Wolfratshausen
Ur-Ur-Ur-Ur-Enkelin
der Römischen Kaiserin
Gisela von Schwaben (†
15.2.1043)
Brandenburg Erich:
Tafel 24 Seite 48
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen."
XII. 197b. SOPHIE
--------------------------
* ca. 1140 †
nach 1227 25.II.
Gemahl:
-----------
GEBHARD I. GRAF von
HIRSCHBERG
†
ca. 1185
Schwennicke
Detlev:
Tafel 93 A
******************
"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der
Europäischen Staaten. Neue
Folge Band XVI"
SOPHIE
------------
† nach 11.VIII.1227
um 1160
oo GEBHARD I. GRAF
von GROEGLING und DOLLNSTEIN
† 1170
Schwennicke
Detlev:
Tafel 33
******************
"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der
Europäischen Staaten. Neue
Folge Band XII"
GERHARD I.
------------------
† 1170
um 1140/58 GRAF von GRÖGLING
1149/um 1160 GRAF von DOLLNSTEIN
um 1140/49 VOGT von PLANKSTETTEN
1142 VOGT zu EICHSTÄTT
um 1145 VOGT von ST. WALBURG
I. oo N.N.
†
um 1160
II. oo SOPHIE VON
SULZBACH
† nach
1.VIII.1227
Erb-Tochter von Graf Gebhard III. und Mechthild von Bayern
(Seit c 1160, ihr Sohn Gebhard
erscheint 1179 zusammen mit
seinem mütterlichen
Großvater Ried 1, 250 f n 272)
Gattin des Grafen Gerhard I. von Grögling († nach 1227 26/1
Heidenfelder, Eichst. Reg. n 503), Kastler Reimchronik Vers 651 ff
bei Moritz 2, 151 ff, dazu Moritz 1, 278 ff.
Dendorfer Jürgen: Seite
68,107-111,132
***************
"Adelige
Gruppenbildung und Königsherrschaft. Die Grafen von Sulzbach unnd
ihr
Beziehungsgeflecht im 12. Jahrhundert."
Der einzige Sohn Berengar II.
trat zuerst sicher datierbar ab 1156 neben seinem Vater in Privat- und
Königs-Urkunden auf. Als er bei der Katastrophe des Heeres BARBAROSSAS 1167 vor Rom starb,
wurde mit ihm jede Hoffnung auf ein Weiterbestehen des sulzbachischen Hauses begraben. In den Nachfahren
seiner Schwestern Adelheid,
Sophie, Elisabeth und Bertha lebte das SULZBACHER-Haus dann nach dem Tod ihres Vaters
1188 zumindest kognatisch weiter. Von ihnen war Adelheid mit einem Grafen von
Kleve vermählt, Sophie
mit dem HIRSCHBERGER Graf Gerhard von Grögling († c. 1170) [317 Die
Ehe ist leider beim unbefriedigenden Forschungsstand zu den Grafen von
Hirschberg nicht aus zeitgenössischen urkundlichen Quellen
erkennbar.
Von ihr weiß scheinbar nur die Reimchronik. Vgl. KR V, 651-668,
die
auch eine zweite Ehe mit dem Grafen von Abenberg erwähnt. Da zu
beiden
Geschlechtern, HIRSCHBERGERN
und ABENBERGERN, nahe
Beziehungen der SULZBACHER
nachweisbar sind, kann diese Eheverbindung, auch wenn sie nicht
urkundlich nachweisbar ist, doch so hohe Wahrscheinlichkeit für
sich
beanspruchen, daß sie hier angenommen werden soll. Vgl. dazu
Moritz,
Sulzbach I 278-288. Zudem treten gerade die Grafen von Hirschberg nach
dem Aussterben der Grafen von Sulzbach als deren Erben in
Erscheinung.], Elisabeth
mit Graf Rapoto I. von Ortenburg († 1186) und eine von Tyroller
mit plausiblen Begründungen erschlossene Tochter Bertha mit dem Edelfreien Heinrich II. von Altendorf.
b) Sophie (†
nach 1227) und Graf Gerhard I. von Grögling
(† c.
1170)
Damit stand das Konnubium der Töchter Gebhards Adelheid am Beginn
einer Entwicklung, die sich nun verstärken sollte. Denn neben der
bereits besprochenen Ehe zwischen Elisabeth und Rapoto von Ortenberg heiratete
die SULZBACHERIN Sophie den
Grafen Gerhard I. von Grögling
(c. † 1170), ihre Schwester Bertha sogar den Edelfreien Heinrich II. von Altendorf († 1194). Beide Ehen sind in den
Details ihres Zustandekommens, ja sogar ihrer Datierung nur schweer zu
erkennen. Denn weder gerieten sie in das Blickfeld der erzählenden
Quellen auf reichsgeschichtlicher Ebene, noch fließen urkundliche
Quellen in ausreichender Dichte.
Besonders gilt das für die Ehe zwischen Sophie und dem Grafen Gerhard von Grögling.
Zwar ist das Geschlecht der Grafen
von Hirschberg, wie sich
diese Familie am Ende des 12. Jahrhunderts nach einer neuerrichteten
Burg nannte, in der Forschung durchaus behandelt. Eine differenzierte
Erarbeitung seiner genealogischen und besitzgeschichtlichen Grundlagen
bleibt aber Desiderat. So ist es beim bisherigen Stand der Forschung
nicht möglich, die Ehe Sophies
mit dem Grafen Gerhard zeitlich
näher einzuordnen. Joseph Moritz nahm ihr Zustandekommen im Jahr
1157 an. Er schloß dieses Datum aber aus dem hypothetischen Alter
der Sophie von 20
Jahren, das sie zu diesem Zeitpunkt heiratsfähig gemacht habe.
Dieser Spekulation ist hier nicht zu folgen. Als gesichert kann dabei
gelten, daß Töchter aus der Ehe Gebhards von Sulzbach mit der WELFIN Mathilde um 1145
heiratsfähig gewesens ein dürften. Die Söhne der Sophie und Graf Gebhards von Grögling
traten zuerst ohne Erwähnung des Vaters 1179 auf. Hier
bezeichnenderweise Gebhard IV.
von Grögling, der Sohn der Sophie, im Gefolge Graf Gebhards von Sulzbach. Da Gebhard nach 1227 starb,
dürfte er bei seinem ersten urkundlichen Erscheinen noch eher in
jugendlichem Alter gewesen sein. Also konnte er frühestens um 1160
geboren gewesen sein. Ähnlich lange sind auch seine Brüder
belegt. Alle Söhne der Sophie gehörten einer Generation an,
die zuerst in den letzten beiden Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts
Verantwortung übernahm und dann bis in die 20-er Jahre des 13.
Jahrhunderts aktiv blieb. Man wird nicht fehl gehen, die Ehe Sophies mit Graf Gerhard von Grögling
deshalb um das Jahr 1160 anzusetzen.
um 1160
oo 2. Gerhard I. Graf von Grögling-Hirschberg
†
1170
Gebhard II.
Graf von Grögling
um 1160 † 1232
Gerhard II. Graf von Dollnstein
† 1191
Hartwig Bischof von Eichstätt (1196-1223)
um 1160/65 †
Anfang 3.1223