Sohn des Grafen
Lambert II. von Tonna-Gleichen
Hans Patze/Walter Schlesinger: Seite 190
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"Geschichte Thüringens"
Von den Söhnen Lamberts
II. traten 3 in den geistlichen Stand ein, Ernst
IV. und Heinrich
I. erbten den weltlichen Besitz.
Nachdem ca. 1233 Ernst
III., der 1225 als Präfekt von Mühlhausen entgegentritt,
seinem Neffen Heinrich
I. die eichsfeldischen Besitzungen überlassen hatte, teilten
Ernst IV. und Heinrich
I. ihre Güter in der Weise, dass Ernst
IV. das Gebiet um Erfurt mit den Burgen Gleichen und
Tonna erhielt, während Heinrich
I. das Eichsfeld und die Vogtei über Erfurt gewann.
Ernst IV., der seit 1230 immer
wieder, oft auf lange Zeit in Dänemark weilte, war bei der Wahl
HEINRICH RASPES in Veichthöchheim 1246 anwesend. Im thüringischen
Erbfolgekrieg leisteten die Grafen von Gleichen
bis zuletzt Widerstand gegen Heinrich den Erlauchten und beteiligten sich
nicht am Unterwerfungsvertrag des thüringischen Adels in Weißenfels
1249.