Tochter des Grafen
Giselbert II. von Bergamo und der Anselda
von Turin, Tochter von Markgraf Arduin Glabrio
Brunhofer, Ursula: Seite 213,225
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"Arduin von Ivrea. Untersuchungen zum letzten italienischen
Königtum des Mittelalters."
Ein Scheinverkauf könnte in dieser Zeit auch zur
Sicherung von Scadrampo vorgenommen worden sein: dieser Besitz wurde
von HEINRICH
II. 1014 den OTBERTINERN durch Konfiskation entzogen,
so daß bei dem 1029 zwischen dem Markgrafen Hugo und einem
Diakon Gerardus f. Genesii aus Piacenza abgewickelten Geschäft, bei
dem auch Scadrampo erwähnt ist, ein Rückkauf otbertinischer
Güter stattgefunden haben könnte [272 DH II. 321;
Campi, Nr. 75 (1029). Bei diesem Geschäft erwarb Markgraf Hugo
auch die curtis Portalbero, die Teil jenes 999 zwischen Boso f.q.
Gandulfi marchionis und den Nachkommen Riprands von Piacenza umstrittenen
Erbes gewesen ist (MP, Nr. 247, 248: zum Prozeß von 999 vgl. Kapitel
8). Der Diakon Gerardus f.q. Genesii war Bougard (Seite 32) zufolge
Erbe des Boso f.q. Gandulfi. Dafür sprechen die von ihm getätigten
Seelgerätstiftungen für einen Boso und einen Wido im Jahre 1028
(MP, Nr. 337), insbesondere da die meisten der damals gestifteten Besitzungen
auch in einer Schenkung des Boso f.q. Gandulfi auius dem Jahre 1005 erwähnt
werden (Bougard, Appendix, Nr. 9). 1038 schenkte Markgraf Hugo der
Kirche von Piacenza duas portiones de tota decina de curte Portalbero
(Campi, Nr. 77). Vielleicht war auch das 1028 getätigte Geschäft
(bestätigt in MP, Nr. 337 von 1034) Folge einstiger Maßnahmen
der Besitzsicherung, da der Diakon Gerardus dem Markgrafen Hugo,
dessen Frau Gisela und den legitimen Kindern des Paares eine immense
Gütermasse, darunter viele castra, vermachte.].
Zu nennen sind hier die Verschwägerungen mit den
OTBERTINERN [162 Die Ehe von Richildas
Schwester Gisela mit dem OTBERTINER Hugo ist 1028 erstmals
bezeugt; sie läßt laut Jarnut, Bergamo, Seite 40 mit Anm. 204,
keine Rückschlüsse auf die politische Haltung der GISELBERTINER
zu, da zum einen der Heiratstermin nicht festzustellen sei, zum anderen
die OTBERTINER sich später wieder mit dem Kaiser versöhnten.]
und dem piemontesischen Grafen Richard.
SCHWABEN UND ITALIEN IM HOCHMITTELALTER: Seite
139
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Vorträge und Forschungen Band LII
Markgraf Hugo (+ 1039/40), Sohn Markgraf Otberts
II. (+ ca. 1014) und verheiratet mit einer Tochter des Pfalzgrafen
Giselbert II., präsentierte 1034/38 in einer Gerichtsversammlung
unter Leitung des Königsboten Tado das Testament des Dioakons Gerard
von San Martinozu "Ilio". Dieser hatte zunächst den Markgrafen begünstigt,
darüber hinaus aber eine Reihe von testamentarischen Festlegungen
getroffen, die unter anderem die Bistümer Piacenza und Bobbio betrafen.
So sollten nach dem Tode des Markgrafen und dessen Frau Gisela beispielsweise
Besitzungen an die Kanoniker von Santa Giustina und Sant' Antonio zu Piacenza,
an das Kloster San Colombano zu Bobbio, an verschiedene Kapellen sowie
an das Kloster San Paolo zu Mezzano Scotti gehen.
oo Hugo d'Este Markgraf von Mailand
-26.1. nach 1037
Literatur:
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Bresslau, Harry: Jahrbücher des Deutschen
Reiches unter Konrad II. 2 Bände Verlag von Duncker & Humblot
Leipzig 1879 Band I Seite 417,419,436 - Brunhofer, Ursula: Arduin
von Ivrea. Untersuchungen zum letzten italienischen Königtum des Mittelalters.
Arethousa Verlag Augsburg 1999 Seite 213,222,225 - SCHWABEN UND
ITALIEN IM HOCHMITTELALTER. Vorträge und Forschungen Band LII Jan
Thorbecke Verlag Stuttgart 2001 Seite 139 -