Nach Gewin Sohn des Grafen
Ernst IV. im Sualafeld
HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER
GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dr. J.P.J. Gewin: Seite 156
*************
18. Ernst
962-c. 1000, Graf.
962. Erwähnt in einer Urkunde König
OTTOS I.: M. G. Dipl. 1. Urkunde Ottos I. nr. 235.
977/81. Bischof Abraham von Freising und der Edle
Ernst vertauschen je einen Unfreien: F. nr. 1279.
C. 1000. Graf Ernst und seine Gemahlin
Pilifrid
übergeben eine Leibeigene als Censualin: R. H. nr. 266.
1007 (+). König HEINRICH II.
schenkt dem Nonnenkloster Bergen die einstige Besitzung des Grafen
Ernst zu Tollenstein "in pago Sualafeld in comitatu Wernheri
comitis": Urkunde König Heinrichs II. nr. 130, M. G. Dipl. 3, 158.
Gemahlin:
Pilifrid
(E. II. 6.)
c. 1010/ 20.
Pilifrid schenkte, als sie im Witwenstand war, Leibeigene und Censualen
und Besitz zu Erlheim, Bittenbrunn, Allersburg, Schmidmühlen und Schwand
an das Kloster St. Emmeram in Regensburg: R. H. nr. 290, 295, 296, 298,
299, 309. siehe LIUTPOLDINGER II. bei Bilifrid
E. II. 6.
Note:
------
An der eben angedeuteten Stelle gaben wir in einer Note eine Darstellung
über die politische Gesinnung des Grafen
Ernst im Zusammenhang mit den Empörungen der Biletrud gegen
die königliche Macht, auf die wir hier verweisen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
oo Bilefrid von Bayern, Tochter des Herzogs Berthold
-
Kinder: nach Gewin
Ernst VI.
- c. 1013
Hartwig Vogt von Regensburg
- c. 1005
Guntpolt
- c. 1022
Altmann Graf im Unter-Inntal
-