Alexander                                       Graf von Conversano
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    - nach 1142
 

Sohn des Grafen Gottfried von Conversano
 

Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 207
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Conversano, Grafen
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Ihm folgen seine Söhne Robert und Alexander, der 1132 als einer der Beauftragten König Rogers II. den Frieden mit Bari bekräftigt, sowie Tankred, den Roger als einen der Führer des apulischen Aufstandes 1133 absetzte.



Houben, Hubert: Seite 45,65,66,70,94
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"Roger II. von Sizilien. Herrscher zwischen Orient und Okzident."

Nach Alexander von Tesele hatte Bohemund II. als Verweser für sein süditalienisches Herrschaftsgebiet den Papst eingesetzt, nach Romuald von Salerno einen Verwandten, den Grafen Alexander von Conversano. Wilhelm scheint nach allen Seiten hin Versprechungen gemacht zu haben [23 Wilhelm von Tyrus XIII 21, 613; Alexander von Telese I 12, 12f.; Romuald von Salerno 214. Zu Alexander von Conversano, einem Enkel einer Schwester des Robert Guiscard, siehe Martin; La Pouille 738. ].
In der Basilicata griff indessen die Rebellion um sich. Anführer war wieder Tankred von Conversano, der sein Versprechen, außer Landes zu gehen, gebrochen hatte. Zu ihm gesellten sich sein Bruder Alexander, Graf von Conversano, und Gottfried von Andria.
Inzwischen rückte Roger mit einem großen Heer nach Süditalien vor. Venosa, das sich Tankred von Conversano angeschlossen hatte, wurde erobert und mit äußerster Härte bestraft. Graf Alexander von Conversano floh nach Dalmatien, Robert von Capua nach Pisa.
Die Lehen, die dem Grafen Alexander von Conversano entzogen worden waren, erhielt Rogers Schwager Robert (I.) von Basunvilla (Vassonville).
Durch die Heirat einer Schwägerin KONRADS, Berthas von Sulzbach, mit Manuel, dem jüngsten Sohn Johannes' II., sollte ein deutsch-byzantinisches Bündnis besiegelt werden. Als Gesandte des STAUFERS traten zwei aus dem Königreich Sizilien exilierte Adelige, Graf Alexander von Conversano und Fürst Robert von Capua, auf.
 
 
 
 

Literatur:
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Houben, Hubert: Roger II. von Sizilien. Herrscher zwischen Orient und Okzident. Primus Verlag Darmstadt 1997 Seite 45,65,66,70,94 -