Sohn des Herrn
Werner III. von Bolanden
Bosl Karl: Seite 271
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"Die Reichsministerialität der Salier und Staufer"
Wie uns die Zeugenreihen der Königs- und Kaiserdiplome
lehren, waren die Söhne Werner IV.
und
Philipp
IV., die Begründer der Linie Falkenstein, noch maßgebend
an der deutschen Reichspolitik beteiligt, Werner
vor
allem war wiederholt beim Kaiser in Italien, so besonders 1232 in Cividale.
Über ihre Rolle im Konflikt HEINRICHS (VII.)
mit dem kaiserlichen Vater ist nichts bekannt. Werner begegnet zwar im
Juli 1236 bei FRIEDRICH II., doch ohne
den Truchsessentitel, bei KONRAD IV.
ist er nur einmal als "fidelis noster" erwähnt.
Werner IV. steht
mit seinem Sohn, dem Schenken Werner, seit 1249 auf der Seite des Gegenkönigs
WILHELM von Holland, zu dem seit 1255 auch Philipp
von Falkenstein und Philipp
von Hohenfels (hoch über Imsbach und westlich von Donnersberg)
stoßen.
1. oo N.N. von Saarbrücken-Leiningen
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2. oo N.N. von Merenburg
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Kinder:
Werner Schenk
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Literatur:
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Schäfer, Regina: Die Herren von Eppstein.
Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts
im Spätmittelalter, Historische Kommisssion Nassau Wiesbaden 2000
Seite 244 - Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II. 1. Band, Wissenschaftliche
Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 329,350 -