Bertha von Österreich                    Burggräfin von Regensburg
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110611.4.1150

Älteste Tochter des Markgrafen Leopolds III. des Heiligen von Österreich (15.11.1136) aus dem Hause der BABENBERGER und der Agnes von Waiblingen, Tochter vom Römischen Kaiser HEINRICH IV. ( 7.8.1106) und der Bertha von Turin
Schwester von Vogt Adalbert von Passau (
9.11.1138), Markgraf Leopold IV. von Österreich (18.10.1141), Markgraf Heinrich Jasomirgott von Österreich (13.1.1177), Bischof Otto von Freising (28.9.1158), Markgräfin Julitta (Judith) von Montferrat (nach 1168), Herzogin Gertrud von Böhmen (5.8.1151), Herzogin Agnes von Polen-Schlesien (25.1.1157), Ernst von Österreich (23.1. 1137), Erzbischof Konrad  von Salzburg (28.9.1168), Gräfin Elisabeth von Winzenburg (20.5.1143), Gräfin Uta von Hardegg, Stief-Schwester von Herzog Friedrich II. dem Einäugigen von Schwaben ( 4./6.4.1147), vom Deutschen König KONRAD III. ( 15.2. 1152), Pfalzgräfin Gertrud bei Rhein ( 1191),
Nichte vom
Römischen Kaiser HEINRICH V. (23.5.1125)
Tante vom Römischen Kaiser FRIEDRICH I. BARBAROSSA (
10.6.1190 ertrunken)
Enkelin von Markgraf
Leopold II. dem Schönen von Österreich (12.10.1095) und der Ida von Cham

Brandenburg Erich: Tafel 11 Seite 23
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 126. BERTHA
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* ca. 1120,
9.IV...

Gemahl:
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ca 1145?
HEINRICH III. BURGGRAF von REGENSBURG (siehe XIII.174.)
    
nach 1174, vor 1177


Brandenburg Erich: Tafel 13 Seite 27
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 174. HEINRICH III.
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* ...,
nach 1174, vor 1177

BURGGRAF von REGENSBURG

Gemahlin:
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a) ca 1145?
BERTHA, Tochter des Markgrafen Leopold III. von Österreich (siehe XIII.126.)
     
...

b)
? N.N. VON OETTINGEN
      

 
Seite 146:
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XIII. 172.-175.
M. Meyer, Die Burggrafen von Regensburg. Ob die Gemahlin Ottos II. (172.) wirklich eine Schwester Ottos I. Herzogs von Bayern war, wie Meyer behauptet, erscheint mir zweifelhaft. Im Genealog. Handbuch von Bayern und Österreich, hrsg. v. Dungern, hat K. Trotter sie in die Stammtafel der WITTELSBACHER nicht mit aufgenommen.


Schwennicke Detlev: Tafel 84
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band I.2"

BERTA
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9.IV.1150

Begraben: St. Emmeran

  oo HEINRICH III. Burggraf von Regensburg
           
27.XI.1174

Begraben: St. Emmeran


Schwennicke Detlev: Tafel 79
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

HEINRICH III.
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27.XI.1174

Begraben: St. Emmeran

um 1135 GRAF
1142 BURGGRAF von REGENSBURG und GRAF an der unteren ALTMÜHL
1144 GRAF im westlichen DONAUGAU
1147 GRAF von REGENSTAUF
um 1150 GRAF von RIEDENBURG
VOGT von PRÜFENING
1156 VOGT von ST. EMMERAN
um 1120

  I. oo BERTA VON ÖSTERREICH (BABENBERGER)
              
9.IV.1150

Begraben: St. Emmeran

Tochter von Markgraf Leopold III.

  II. oo N.N. VON OETTINGEN
               


Thiele, Andreas: Tafel 115
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

BERTHA
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  oo HEINRICH III., Graf im Donauknie, Landgraf von Stefling, Burggraf von Regensburg
            
1174

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 166
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12. HEINRICH III.
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   † (nach Rücktritt 1174) 27/11 

Gemahlin:
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Ranshofener Notiz: purcravius duxit uxorem de Austria, sororem ducis Heinrici, de qua genuit Fridericum et Heinricum et abbatissam superioris monasterii; mortua illa uxore purcravius duxit uxorem de Otingen, de qua genuit Ottonem et duas filias, quarum unam duxit Fridericus de Hohenburch, älterem Popo de Werthaimen 12. Jh. SS 24, 76; demnach
1. BERTHA, Tochter des Markgrafen Liutpold III. von Österreich c 1145 OÖ UB 1, 551,
c 1150 9/4
Admont: Bertha comitissa Necr. 2, 294

Obermünster und Windberg ebenso Necr. 3, 339, 390
Klosterneuburg: Bertha filia Liupoldi marchionis Austrie Necr. 5, 25
2. N.N. von Öttingen.

Lechner, Karl: Seite 121,127,139,184
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"Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246"

Der deutsche König und bald römische Kaiser HEINRICH V. war sein Schwager geworden. Zwei der ersten Kinder aus dieser zweiten, im Jahre 1106 geschlossenen Ehe führten die Namen der kaiserlichen Großeltern, Heinrich und Bertha.
Wenn wir uns kurz den Kindern Markgraf Liutpolds zuwenden, so hörten wir bereits vom ältesten Sohn Adalbert. Er war, wie wir aus zwei Traditionen von ihm an Klosterneuburg wissen, zweimal verheiratet, das erste Mal mit einer Adelheid, die vor 1132 gestorben sein muß, und deren Familienzugehörigkeit umstritten ist, das zweite Mal mit Sophie, der Schwester König Belas II. von Ungarn. Von den Söhnen Heinrich und Liutpold werden wir ausführlich zu sprechen haben. Der Sohn Ernst ist bereits nach 1137 gestorben. Von Otto, Propst von Klosterneuburg, Abt von Morimund, Bischof von Freising, gestorben 1158, war bereits die Rede. Der Sohn Konrad war von 1148-1164 Bischof von Passau, von 1164-1168 Erzbischof von Salzburg. Die älteste, nach der Großmutter genannte Tochter Bertha war mit dem Burggrafen Heinrich III. von Regensburg verheiratet, dem sie nach dem „österreichischen Landbuch" als väterliche Aussteuer die und den Markt Ybbs zugebracht haben soll. Das widerspricht aber dem geschichtlichen Tatbestand, wonach die BABENBERGER erst an der Wende des 12. und 13. Jahrhunderts in den Besitz von Burg und Herrschaft Persenbeug gekommen sind. Von den Töchtern Liutpolds war, wie schon gesagt, Agnes mit Herzog Wladislaw von Polen-Schlesien vermählt, starb aber schon ein Jahr vor ihrem Vater; Gertrud, mit Herzog Wladislaw II. von Böhmen. Sie hat vermutlich erst nach dem Tode ihres Vaters geheiratet, so wie Elisabeth, die 1142 den Grafen Hermann II. von Winzenburg geheiratet hat, aber schon im Jahr darauf starb, wie Judith, die mit Markgraf Wilhelm von Montferrat vermählt war. Sieben Kinder sind jung gestorben. Die Markgräfin Agnes starb im Jahr 1143.
Die Schenkungen erfolgen meist mit Zustimmung seiner Gemahlin Agnes, ab 1120 auch mit Zustimmung seines ältesten Sohnes Adalbert [
40 BUB IV/1, Nr. 619,620,622-25,627,629 und oft; 640,642,645,649,652,653. Es ist bezeichnend, daß Adalbert bei der Nennung mehrerer Söhne Markgraf Liutpolds allmählich in der Reihung, vor allem gegenüber seinem Bruder Liutpold, zurücktritt; ebenso, daß der älteste Sohn aus der zweiten Ehe Markgraf Liutpolds, Heinrich, bis nach dem Tode seines Vaters überhaupt nicht genannt wird. Als iuvenis marchio wird Leopold vor seinem älteren Bruder Adalbert (Vogt) in einer Klosterneuburger Tradition von 1125/26 genannt (ebenda Nr. 649). Unmöglich aber ist (abgesehen von der nachträglichen, frühestens in der zweiten Hälfte des 12. Jh. erfolgten Aufzeichnung) die Datierung einer Tradition an Garsten durch Livpoldus iunior marchio Austrie zu 1122/28 (so BUB IV/l, Nr. 640), da ja die Bezeichnung „Austria" frühestens um 1135 auftritt. Vgl. zum Ganzen auch Dienst, Babenbergerstudien 140-144. Übrigens treten bei einer Schenkung Markgraf Liutpolds (er wird dabei marchio de Orientali Regno genannt) an das Chorherrenstift Berchtesgarden sein Sohn Liutpold und die älteste Tochter Bertha als Mitschenker auf (BUB IV/1, Nr. 642).].
Endlich hat Liupold V. auch die beiden Linien der Burggrafen von Regensburg (
1181/85) und Landgrafen von Stefling ( 1190/96) Besitz geerbt [67 Heinrich III. Burggraf von Regensburg ( 1172/74) war ja mit einer Tochter Markgraf Liutpolds, Bertha (
ca. 1150) verheiratet. Heinrich V., Landgraf von Steffling ( ca. 1190), war mit Richardis, einer Tochter Herzog Heinrichs Jasomirgott aus seiner ersten Ehe mit Gertrud von Braunschweig verheiratet. Tyroller, Genealogie, bes. 166 ff., Tafel 11.9].




  oo 1. Heinrich III. Burggraf von Regensburg
          um 1100 27.11.1174




Kinder:

  Friedrich I. Burggraf von Regensburg
        17.7.1181/82

  Heinrich IV. Burggraf von Regensburg
       4.1.1185

  Adelheid Äbtissin in Regensburg
       um 1180




Literatur:
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Bernhardi, Wilhelm: Jahrbücher der Deutschen Geschichte Konrad III., Verlag von Duncker & Humbolt Leipzig 1883 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 11 Seite 23 - Lechner, Karl: Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, Böhlau Verlag Köln 1985 Seite 121,139,344 A. 40;367 A. 67 - Mayr, Manfred: Geschichte der Burggrafen von Regensburg, Dissertation München 1883 -
Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 84 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 115 - Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag Göttingen 1962-1969 Seite 166 - Weller Tobias: Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert. Rheinisches Archiv. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2004 Seite 50,342, 363-365,378-379,392,677,804,828 -