Einziger Sohn des Grafen
Adalbert von Marchtal
Glocker Winfrid: Seite 314
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der
Politik"
VI. 76 Berthold
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+ 973/77
"hertzog", begütert in Marchtal
Wie der spätmittelalterliche Reichenauer Chronist
Gallus Öhem S. 19 bezeugt, war Berthold
(den Gallus Öhem wohl auf Grund seines reichen Besitzes als "hertzog"
sieht) ein Sohn Graf Adalberts
von Marchtal.
Wie Hlawitschka, Untersuchungen Kap. I (bei Anm. 166-175),
gezeigt hat, läßt sich Berthold
als
Bruder der Judith, die mit Herzog Konrad von Schwaben (+ 997) vermählt
war, erweisen.
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Der Reichenauer Chronist Gallus Öhem berichtet folgendes:
"Berchtold, hertzog zu Swaben, begraben
in der Ow, in der cappel sant Erasmy, anno 973; und danach folgt die Aufzählung
von 30 Orten im Umkreis von Marchtal, Munderkingen und im Bereich um den
Bussen - dabei auch Marchtal selbst -, in denen dieser Berthold Besitz
an die Reichenau übertragen habe. Wenig vorher verzeichnete Gallus
Öhem, dass Hertzog Berchtold,
ain sun hertzog Albrechts,
reichen Besitz in der westlichen Baar (und auch einiges Wenige im Elsaß)
- insgesamt wiederum 30 Orte - an das Reichenauer Kloster geschenkt habe,
womit nochmals der Eindruck, dass hier ein selbst kinderloser hoher Adliger
handelte, bestätigt wird, aber auch sein Vater Albrecht
= Adalbrecht/Adalbert genannt wird.
Literatur:
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Hlawitschka Eduard: Untersuchungen zu den Thronwechseln
der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands.
Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“, Jan Thorbecke
Verlag Sigmaringen 1987, Seite 53-55,74, 171 -