Sohn des Grafen
Berchthold II. (V.) in der Baar
Winfrid Glocker: V, 47; Seite 292
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik"
NNw, Tochter der Wendilgard und des Grafen Udalrich V.
oo Adalbert, "comes de Marhtal"
Eine Tochter Graf Udalrichs V. und der Wendilgard unbekannten Namens
bezeugt Ekkehard IV., Casus s. Galli c. 82 S. 170. Hlawitschka, Untersuchungen
Kap. Id (bei Anm. 245), sieht in dieser Dame die Gemahlin Graf
Adalberts von Marchtal, der von Hlawitschka ebd. als Vater der
Judith und somit als Schwiegervater Herzog Konrads von Schwaben (Kuno von
Öhningen) (+ 997) nachgewiesen worden ist. Um diese Filiation besser
abzusichern, hat Hlawitschka ebd. (bei Anm. 133-257) darauf hingewiesen,
dass der Anspruch Herzog Hermanns II. von Schwaben, eines Sohnes der Judith,
sich 1002 um die Nachfolge Kaiser OTTOS III.
im Reich zu bewerben, auf einer durch Judith begründeten Verwandtschaft
Herzog Hermanns II. mit dem verstorbenen Kaiser beruht haben muß.
Hlawitschka identifiziert nun die namentlich nicht bekannte Gemahlin Graf
Adalberts von Marchtal mit der aus Ekkehard IV. bekannten Tochter
der Wendilgard (über die wir außer ihrer Existenz nichts weiter
wissen), die zu den Nachkommen Herzog Ottos des Erlauchten gehörte.
Die Vermittlung der Verwandtschaft Herzog Hermanns II. mit Kaiser
OTTO III. über Otto den Erlauchten ist für die Suche
nach dem genaueren Aussehen dieser Verwandtschaft eine unabdingbare Prämisse,
da Hermann II. sonst bei seiner Ehe mit den kanonischen Ehehindernissen
in Konflikt gekommen sein müßte. Es sei hier darauf aufmerksam
gemacht, dass es keinen Quellenhinweis für die oben gegebene Verbindung
(etwa in Form einer Nachbenennung oder der Besitznachfolge) gibt: es handelt
sich um eine - wenn auch wohlbegründete - Konstruktion. Die Belege
für Graf Adalbert von Marchtal
sind bei Köpke-Dümmler S. 225 und 230 sowie bei Hlawitschka,
Untersuchungen Kap. Id, Anm 168-175, zusammengestellt.
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Adalbert starb an einer im Kampf
um das Kastell Schwabmünchen, in dem Bischof Ulrich von Augsburg während
des Liudolfingischen Aufstandes vom Pfalzgrafen Arnulf eingeschlossen worden
war, empfangenen Wunde.
Die Vita Bischof Ulrichs von Augsburg bezeichnete Adalbert
als den einzigen Anhänger OTTOS DES GROSSEN
neben Bischof Ulrich von Augsburg und dessen Bruder Dietbald im aufrührerischen
S-Deutschland der Jahre 953/54, was in der Verwandtschaftsverbindung seiner
Frau begründet gewesen sein könnte.
oo N.N., Tochter Udalrichs V. und der Wendilgard von Sachsen,
Nichte von König HEINRICH I.
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Kiinder:
Berchthold
- 973/77
Judith
-
oo Konrad Herzog von Schwaben
915/20-20.8.997
Literatur:
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Eduard Hlawitschka: Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten
Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands.
Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“, Jan Thorbecke
Verlag Sigmaringen 1987, Seite 54,68,73,108 -