Einzige Tochter des Königs
Lothars von Italien und der Adelheid
von Burgund, Tochter von König
Rudolf II.
Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1887
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Emma
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* ca 948/50, + an einem 2. November nach 988
Eine Tochter der Kaiserin Adelheid aus deren 1. Ehe mit König Lothar von Italien
oo 966 den KAROLINGER Lothar, König von W-Franken
einen Sohn König Ludwigs IV. aus dessen Ehe mit Gerberga, der Schwester OTTOS DES GROSSEN. Der Ehe mit Lothar entstammte König Ludwig V., der letzte KAROLINGER auf dem westfränkisch-französischen Königsthron. Die Verbindung Emmas mit dem ottonischen Haus und besonders mit ihrer Mutter war von politischer Bedeutung in den Auseinandersetzungen mit dem deutschen Königtums um Lothringen und mit den KAPETINGERN um das westfränkisch-französische Königtum.
Literatur:
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K. Uhlirz-M. Uhlirz, JDG O II. und O. III., Bd. 2, 1954
[Register, s. v.a. Hemma] - K.F. Werner, Die Nachkommen Karls d. Gr. bis
zum Jahr 1000 (Braunfels, KdG IV), 472.
K 41
Me: 1.11. Hemma regina + 988 Tochter der Kaiserin Adelheid, Gemahlin Lothars von Frankreich
(Es.) Hemma
war die Tochter der Kaiserin Adelheid aus
deren erster Ehe mit König Lothar von Italien
(K 44). Die Aufnahme zahlreicher Verwandter Adelheids
ins ottonische Gedenken geht auf die
Initiative der Kaiserin selbst zurück;
siehe dazu ausführlich oben Seite 163f.
Allgemein vgl. Lot, Les derniers Carolingies, passim
(Register, Seite 431); zum Todestag; ebenda Seite 231 mit Anmerkung 5.
Emma von Italien
- Die "Italienerin"
* um 948 (in Italien), + nach 988 Dijon
Gemalin Lothars (* 941, König 954-986) Heirat 965
Emma, die man die
Italienerin nennt, um sie von Emma von Frankreich,
der Gemahlin Raouls, zu unterschieden,
ist erst zwei Jahre alt, als ihr Vater König
Lothar II. von Italien stirbt. Ihre Mutter
Adelheid, eine Tochter des Burgunder-Königs, verheiratet
sich neu mit Kaiser OTTO I. 964 trifft
der Kaiser in Köln den französischen
König
Lothar und seine Schwester, die Königin-Mutter
Gerberge. Die Hochzeit zwischen Lothar
und des Kaisers angeheirateter Stieftochter Emma
wird beschlossen. Nach der Hochzeitsfeier 965 begleitet die neue, 16-jährige
Königin ihren Mann auf seinen Reisen von einem Lehensherrn zum nächsten,
nach Gent, Langres, Compiegne, Douai, Reims. 967 kommt ihr erster Sohn
Ludwig
zur Welt, der als Ludwig V. seinem
Vater auf den Thron folgen wird. Ihr zweiter Sohn, Otto,
wird Chorherr in Rom werden.
Das bislang durchaus ruhige Eheleben des Königspaares
wird plötzlich erschüttert: 967 ernennt
Lothar seinen Kanzler Ascelin zum Bischof von Laon. Ascelin
ist ein gewandter Mann, und die Königin liebt seine Gesellschaft.
Es kann nicht ausbleiben, daß bald Gerüchte bei Hofe umgehen.
Der Bruder des Königs,
Karl von Lothringen,
unterstützt sie gerne: wenn auf dem Sohn seines
Bruders der Verdacht
der Unehelichkeit lastet, kann er sich Chancen ausrechnen, nach Lothar
selbst zu regieren. Dies ist keine Privatangelegenheit, sondern
eine Staatsaffäre. 977 wird eine Synode vom Erzbischof von Reims einberufen.
Die Königin wird freigesprochen, Ascelin behält seine Ämter,
und Karl wird ins Exil geschickt.
Emma untertstützt ihren Mann. Beim Konflikt zwischen
OTTO
und Lothar schreibt sie an ihre Mutter,
bittet sie, den Frieden auszuhandlen und
Hugues
Capet zu stoppen. Als sie allein im belagerten Verdun liegt,
verteidigt sie die Stadt so kraftvoll, daß ihr Mann Zeit gewinnt,
herbeizueilen und die Krone erhalten kann. Emma
nützt ihre Macht, um am 8. Juni 979 ihren Sohn Ludwig
dem Thron zu assoziieren. Fünf Jahre später stirbt Lothar
am 2. März 986 in Compiegne. Die Feinde der Königin nehmen ihre
Verleumdungskampagne wieder auf: war der König nicht an Gift gestorben?
An der Spitze dieser üblen Nachrede steht erneut Schwager Karl,
der ihretwegen exiliert worden war. Er verjagt seine Mutter vom Hof und
entkleidet Ascelin seiner Ämter. Emma
flieht nach Dourdain, in die Gebiete Hugues Capets.
Ascelin folgt ihr dorthin nach. Am 18. Mai 987 wendet sich brüsk das
Blatt. Der undankbare Sohn stürzt in Senlis vom Pferd und stirbt.
Wem soll nun die Krone zukommen? Dem Vertreter der KAROLINGER
Linie, Karl von Lothringen? Vermutlich
wird Emma all ihren Einfluß aufgeboten
haben, um ihren Uralt-Feind zu schaden. Die vorletzte KAROLINGER-Königin
trägt so zum Ende dieser Dynastie bei.
In Senlis tritt im Mai 987 eine Versammlung der Großen
zusammen.Der unpopuläre Karl von Lothringen
wird beiseite geschoben - der wackere Hugues Capet,
Sohn Hugues' Capet des Großen,
am 1. Juni 9897 inm Noyon zum König proklamiert. Zufrieden kehrt Emma
zu Ascelin in sein Bistum Laon zurpück. Im Jahr darauf erobert der
übergangene Karl die Stadt und setzt die beiden monatelang
unter grausamen Bedingungen gefangen. Ascelin gelingt die Flucht. Er stellt
Karl eine Falle udn liefert ihn mit Frau und Kindern an Hugues
Capet aus. Die Königin-Mutter zieht sich allein nach Dijon,
in das Herkunftsland ihrer Mutter zurück, wo sie ein Leben in Anonymität
führt und zu einem unbekannten Zeitpunkt verstirbt.
Ein Brief der Königin Hemma
aus dem Jahre 986 an ihre Mutter, die Kaiserin
Adelheid, formuliert die Bitte um Vermittlung bei der Kaiserin
Theophanu. Hemma war nach dem Tode ihres Gemahls Lothar
vertrieben und überdies unerlaubter Beziehungen zu
Bischof
Adalbero von Laon bezichtigt worden. In dieser überaus mißlichen
Situation, in der sie vom Hofe ihres Sohnes verwiesen war und wohl in Reims
Unterschlupf fand, erhoffte sie sich von der Intervention
Adelheids
und Theophanus eine Verbesserung ihrer
Lage. Der briefliche Notruf verhallte allem Anschein nach nicht ohne Gehör,
denn Adelheid ist in der Tat wohl nach
Erhalt des Schreibens an den Hof der Theophanu
aufgebrochen;
allerdings können wir nur vermuten, dass der Brief der Auslöser
für diese Reise war.
Auch zum Jahre 987 erfahren wir wieder von Initiativen,
mit denen Fürstinnen den Frieden zwischen den verfeindeten Parteien
herbeiführen wollten. Wieder war es Herzogin Beatrix, auf deren Initiative
sich Kaiserin Adelheid, Herzog Konrad
von Schwaben, König Ludwig, Königin
Hemma und
Herzog Hugo Capet
treffen sollten, um über den Frieden zu verhandeln.
Eickhoff Ekkehard: Seite 55,110,242,299
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"Theophanu und der König"
Die Schmähung der Königin
Emma durfte OTTO als ihrem
Halbbruder nicht gleichgültig sein, die Belehnung Karls war
daher ein Affront gegen Adelheid,
OTTOS
und Emmas
Mutter.
Der Chronist Richer berichtet dazu, Lothar
habe den König Konrad von Burgund
beschworen, Hugo von Franzien auf dem
Rückweg durch sein Königreich verhaften zu lassen; Lothars
Gemahlin
Emma habe sich mit dem gleichen
Ansinnen an ihre Mutter, die Kaiserin Adelheid,
gewandt.
Dann gab er Verdun in den Schutz seiner Gemahlin Emma,
der ältesten Tochter der Kaiserin Adelheid.
Sie hat es nicht lange halten können; der Angriff aufs Reich erwies
sich als völliger Fehlschlag.
Im März war König
Lothar in Laon gestorben, und jetzt hatte sich ein radikaler
und überraschender Umschwung am dortigen Hof vollzogen. Die verwitwete
Königin
Emma, Adelheids
Tochter,
war plötzlich von ihrem Schwager, Herzog
Karl von Nieder-Lothringen, des Ehebruchs mit dem Bischof
Adalbero-Ascelin von Laon beschuldigt und vom Hof ihres Sohnes vertrieben
worden. Die
Königin Emma hatte
sich nach Reims geflüchtet und richtete mit der Feder Gerberts von
Aurillac einen verzweifelten Hilferuf an ihre Mutter, die Kaiserin
Adelheid.
Im Frühjahr 988 fiel Königin
Emma und die Mehrheit des Adels bei der Eroberung der Stadt
Laon in die Hand
Karls von Nieder-Lothringen.
Hilsch Peter: Seite 82-89
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"Zur Rolle von Herrscherinnen: Emma Regina"
Eine der bedeutendsten, aber auch rätselhaftesten
Persönlichkeit des frühen böhmischen Mittelalters ist bekanntlich
Emma,
die Ehefrau Herzog Boleslaws II. (967-999). Was wissen wir über
diese böhmische Fürstin? Nach Kosmas von Prag war sie von überragend
adliger Herkunft: "genere fuit ceteris nobilior". Als ihr Gemahl 999 gestorben
war und Boleslaw III. die Herrschaft antrat, vertrieb er Emma
und
seine jüngeren Brüder Jaromir und Ulrich, deren Konkurrenz im
Lande er fürchtete. Sie fanden Zuflucht beim bayerischen
Herzog
Heinrich, dem späteren König; am bayerischen Hof war
Ulrich im übrigen schon seit seiner Kindheit aufgezogen worden. Zwar
konnte Emma mit Jaromir und Ulrich
nach dem Tode Herzog Wladiwojs 1003 wieder nach Böhmen zurückkehren;
sie wurden dann jedoch erneut vom polnischen Herzog
Boleslaw Chrobry vertrieben, der sich selbst zum Herrn Böhmens
gemacht hatte. Emma starb - so Kosmas
- im Jahre 1006.
Eine enge Beziehung des Herrscherpaares und besonders
der (namentlich allerdings nicht genannten) Emma
zum hl. Ulrich wird in einem Bericht der Miracula S. Oudalrici ep. deutlich.
Ein Sohn des Herrschers "Volizlaw in regione Sclavorum" war schwer erkrankt
und seine Eltern verzweifelten an seinem Leben. Die Mutter wußte,
wie oft der hl. Ulrich bereits geholfen hatte, und drängte den Vater,
den Heiligen anzurufen, was auch geschah - der Sohn genas. Eine böhmische
Gesandtschaft erschien daraufhin mit 5 Pfund Silber und einem Saumtier
mit einer Ladung Wachs als Opfergaben in Augsburg; die Mutter steuerte
einen guten Teil der goldenen Denare bei.
Emma war offensichtlich
eine hochgebildete Frau: Sie steht als Auftraggeberin am Anfang der mittelalterlichen
Buchmalerei in Böhmen. Sie ließ die Wenzels-Legende des Gumpold
in einer kostbaren Handschrift niederschreiben und illustrieren. Der Text
ist mit Goldbuchstaben geschrieben, die Miniaturen sind auf Purpurgrund
in goldenem Rahmen gemalt. Die Handschrift ist Emmas
Original, keine spätere Kopie. Auf dem Widmungsbild ist die Fürstin
kniend in Proskynese vor dem hl. Wenzel mit Lanze zu sehen.
Diese Handschrift und die dadurch dokumentierte kulturelle
Wirksamkeit der Fürstin Emma stellen
für Böhmen in dieser Zeit ein außergewöhnliches und
noch recht isoliertes Phänomen dar. Dies allein war schon Anlaß
genug, nach ihrer Herkunft zu fragen. Noch rätselhafter wurde ihre
Persönlichkeit, als man böhmische Münzen fand, die auf einer
Seite die Umschrift "Melnic civitas", auf der anderen Seite die Umschrift
"EMMA
REGINA"
tragen. Heute schätzt man die Zahl dieser Pfennigprägungen
der Emma auf 100.000 Stück! Ihre
Münzprägung war also alles andere als eine ephemere Angelegenheit.
Sie war die erste Fürstin im römisch-deutschen Reich, die eigene
Münzen nur in ihrem Namen in eigener Münzstätte prägte!
Auch im premyslidischen
Böhmen fand sie keine Nachfolgerin.
Emmas
Münzort, die Burg Melnik, war offenbar bereits zu ihren Zeiten,
wie später auch, Wittum der Herrscherin. Das dortige Münzrecht
gehörte zu ihrer Ausstattung. Die einzige überzeugende Erklärung
für den Regina-Titel ist also, seine Inhaberin tatsächlich als
gekrönt Königin anzusehen.
Im Jahre 1963 fand man in Fecamp (Seine-Maritime) einen
Münzschatz von über 8.500 Denaren des 10. Jahrhunderts. Auf der
einen Seite der Münze findet sich die Umschrift "LOTHARIUS RE",
auf der anderen
"EMMA REGINA".
Seither konzentriert sich das Interesse auch der tschechischen
Numismatik auf die Möglichkeit einer Identität beider Personen.
Ist also die böhmische Fürstin identisch mit der westfränkisch-französischen
Königin desselben Namens?
Überprüfen wir die Umstände. Die "französische"
Emma
wurde zwischen 948 und 950 geboren als Tochter der Kaiserin
Adelheid und deren ersten Ehemanns, König
Lothar von Italien (+ 22.11.950). Sie ist mit ihrer Mutter zweifellos
im Frühjahr 952 nach Deutschland gekommen. Sie war also die Stieftochter
OTTOS
I. und gehörte fortan in den Kontext ottonischer
Familien- und Herrschaftspolitik. Nach der jüngeren Vita Mathildis
hatte Adelheid zunächst daran
gedacht, sie mit dem 951 geborenen Bayern-Herzog Heinrich zu verehelichen,
sich dies aber von ihrer Schwiegermutter Mathilde
ausreden lassen. Wenn wir dieser Nachricht Glauben schenken, so deutet
sich hier bereits eine gewisse Nähe Adelheids
und Emmas zur bayerischen Linie der
Sachsen-Familie an. Adelheid dürfte
dann die Ehe ihrer Nichte Gisela von Burgund mit
dem bayerischen Herzog vermittelt haben, die - wie man vermutet - 965 abgesprochen
und 972 geschlossen wurde. Aber Emma
selbst wurde schließlich in einer Phase enger Beziehungen zum westfränkischen
Reich dem französischen König Lothar
zur Frau gegeben. Verabredet wurde diese Verbindung wahrscheinlich
auf der großen Reichs- bzw. Familienversammlung in Köln im Juni
965, an der neben Mathilde,
Adelheid,
OTTO
I. und OTTO II., Brun
von Köln, Heinrich von Bayern
und andere Große des Reiches auch
König
Lothar, sein Bruder Karl
und ihre Mutter, Königin Gerberga
(die Schwester OTTOS I.) teilnahmen.
Die Ehe wurde 966 geschlossen. Es war selbstverständlich, dass Emma
ebenso wie alle anderen karolingischen
Königinnen gesalbt und gekrönt wurde. Dass
Adelheid ihren Schwiegersohn sehr schätzte, bezeugte Emma
später
selbst. Diese zweite enge Verbindung der beiden Herrscherhäuser verlor
freilich an Bedeutung, als sich OTTO
mehr nach Italien orientierte.
Man hat in Frankreich die Ehe des Königs mit Emma
und damit die enge Verbindung zum ottonischen
Hof offensichtlich nicht überall gern gesehen. Auch Lothar
suchte sich in den folgenden Jahren zunehmend aus der Vormundschaft der
östlichen Nachbarn zu emanzipieren. Die Königin war jedoch auch
im W-Frankenreich politisch sehr aktiv. 13 Interventionen in LotharsUrkunden
zeugen von ihrer Präsenz am Hof, als besonders bemerkenswert gilt
eine Urkunde für Notre-Dame in Paris, in der Emma
neben
dem mächtigen Herzog Hugo Capet
als "fidelis" des Königs angesprochen wird. Auch der Name der französischen
Königin auf Münzen ist etwas Außergewöhnliches, ja
bis ins 15. Jahrhundert Einmaliges. Dumas ist der Auffassung, das "Dos
ex marito" für Emma habe aus der
Burg
Dijon mit dem dortigen Münzrecht bestanden, vielleicht nur aus
dem Münzrecht.
Emma unterstützte
ihren Mann tatkräftig zunächst gegen Hugo
Capet; so übertrug ihr Lothar
985 etwa den Schutz des von ihm eroberten Verdun. Sie spielte später
in den Auseinandersetzungen Lothars
mit seinem Bruder Karl eine besondere
Rolle; der ihr feindliche Karl warf
ihr Ehebruch mit dem Bischof Adalbero von Laon vor. Das schließlich
gescheiterte Eheprojekt ihres Sohnes Ludwig
mit der Erbin von Aquitanien (982), das dieses Land an die französische
Krone bringen sollte, dürfte auf ihr Betreiben zurückgehen. Nach
dem Tod OTTOS II. erhob Lothar
Ansprüche auf die Vormundschaft OTTOS III.
und konspirierte wieder mit dem Bayern-Herzog Heinrich. An dem "Colloquium
dominarum" von 985 in Metz nahm Emma
gemeinsam
mit der Kaiserin Theophanu, mit
Adelheid (der Gemahlin Hugo Capets),
der Herzogin Beatrix von Ober-Lothringen und Heinrich dem Zänker teil.
Die Zusammenkunft bezweckte einen Ausgleich der Spannungen und Auseinandersetzungen
in und um Lothringen. 986 starb Lothar; dass er das Opfer eines
Giftanschlages seiner Gemahlin wurde, ist nur ein übles Gerücht.
Emma hatte mit Lothar nach allem,
was wir wissen, eine gute Ehe geführt.
Die Königin wie auch ihr Sohn Ludwig
V. empfingen nun die Huldigung der französischen Großen.
Emma suchte sofort die guten Beziehungen zu ihrer Mutter und
dem ottonischen Hof wiederherzustellen.
Sie schlug ein Treffen in Remiremont vor, an dem auch der
burgundische König Konrad, ihr Oheim, teilnehmen sollte.
Aber ihre Pläne wurden schnell durchkreuzt. Ihr alter Gegner Karl
von Nieder-Lothringen und ihr eigener
Sohn stellten sich gegen sie -
Emma
floh nach Reims. Brieflich bat sie Adelheid und
jetzt auch Theophanu um Hilfe. Nach
einem abermaligen Umschwung in der Politik des jungen Königs kehrte
Emma in ihre frühere Position
am Hof zurück. Jedoch noch im Mai 987 setzte ein Jagdunfall dem Leben
ihres Sohnes Ludwig ein frühes
Ende. Hugo Capet, zu dem
Emma seit dem Sommer 985 gute Beziehungen hatte, wurde nun zum
König gewählt. Aber Karl,
der letzte männliche KAROLINGER,
gab seine Ansprüche auf die westfränkische Krone nicht auf. In
einem kühnen Handstreich eroberte er Laon und nahm dort Emma
ebenso
wie den Bischof Adalbero gefangen. Eine militärische Gegenaktion Hugos
scheiterte. In dieser Pattsituation wandten sich beide Parteien an
Theophanu um Rat. Die Kaiserin akzeptierte zwar Karl
Besitznahme von Laon, machte ihm jedoch zur Auflage, Emma
und
den Bischof freizulassen.
Die Königin-Witwe klagt in ihrem Schreiben an
Theophanu über ihre schändliche Behandlung in der
Gefangenschaft, sie, der doch einst "genus er dignatis ac regium nomen"
zukam, sei nur noch wie eine "ancilla captiva". Doch trotz weiterer Bemühungen
- Karl stellte sich zunächst taub.
Wann Emma freigelassen wurde, ist umstritten;
der letzte von ihr erhaltene Brief (wahrscheinlich vom Dezember 988) deutet
meines Erachtens darauf hin, dass sie sich noch, wenn auch in lockerem,
Gewahrsam befand. Er ist an einen Priester (Bischof?) gerichtet, dessen
Identität wir nicht kennen, der über die schwierige Lage der
Königin jedoch gut unterrichtet war. Wieder ist es Brief voller Klagen,
der mit der Bitte schließt, der Adressat möge ihr Geld schicken.
In unserem Zusammenhang ist ein Satz wichtig, der nicht nur den verletzten
Stolz der gedemütigten Königin, sondern etwas über ihre
Pläne verrät: Ego illa He. Quondam Francorum regina, quae tot
millibus imperavi, nunc nec vernaculos comites habeo, quibus saltem stipata
conventus adeam tanti ducis Henr." Schon Mathilde Uhlirz war der Meinung,
es könne sich bei dem "dux Henr." nur um Herzog Heinrich von Bayern
handeln, der an den Verhandlungen über die lothringisch-französische
Politik als Verwandter der
KAROLINGER
wie der KAPETINGER und OTTONEN
immer wieder und jetzt besonders beteiligt war.
Dieser Brief Emmas
vom Ende 988 ist das letzte Lebenszeichen, das wir aus westfränkisch-französischen
Quellen von ihr haben. Die französischen Historiker nahmen daher ihren
bald nach 988 erfolgte Tod an. Ihren Todestag, den 2. November,
nennt das Obituaire de Saint-Germain-des-Pres.
Begann Emma nun ihr
"zweites" Leben, das sie in den Osten des Reiches führte? Nehmen wir
es einmal an! Dann realisierte sie ihr eben bezeugtes Vorhaben, Herzog
Heinrich von Bayern zu treffen. Heinrich aber war nicht nur als Vermittler
in den karolingisch-kapetingisch-ottonischen
Angelegenheiten,
sondern auch engster politischer Bundesgenosse des böhmischen Herrschers
Boleslaw
II.
Es spricht alles dafür und nichts dagegen, Heinrich
als den Vermittler der zweiten Ehe der Emma mit
Boleslaw
anzusehen. Was konnte die Königin noch in Frankreich halten? Ihr Ehemann,
ihr einziger Sohn lebten nicht mehr, sie war von Verleumdern und Feinden
umgeben. Ihr Wittum (wohl Dijon) stand ihr offenbar nicht mehr zur Verfügung.
Um den PREMYSLIDEN-Fürsten, der bedeutsame Erfolge für
seine Herrschaft (wie etwa die Gründung des Bistums Prag) erzielt
hatte, konnte eine Eheschließung mit der Königin aus dem Westen,
die über eine berühmte fränkisch-burgundisch-italienische
Herkunft und über mächtige Verwandtschaft an der Spitze des Reiches
verfügte, nicht unwillkommen sein. Da konnte er darüber hinwegsehen,
dass er von Emma, die 989 zwischen
39 und 41 Jahren alt war, kaum noch Kinder erwarten konnte. Er besaß
bereits mehrere Söhne, den allerdings schon jung verstorbenen Wenzel,
Boleslaw III., Jaromir und Ulrich. Allenfalls Ulrich könnte ein Sohn
Emmas
sein; es ist auffällig, dass er den ersten nichtslawischen
Namen der Familie trägt.
Offenbar hatte Emma von
ihrer burgundischen Familie und vor allem von ihrer Mutter Adelheid
auch die "bayerische" Tendenz übernommen. Die Kaiserin hatte schon
mit Judith von Bayern, der Mutter Heinrichs des Zänkers, ein gutes
Einvernehmen gehabt, und ihre burgundische Nichte Gisela war die Ehefrau
Heinrichs.
Es ist anzunehmen, dass sich Emmavom
böhmischen Herzog nach dem Vorbild ihrer ersten Ehe die Burg Melnik
und/oder das dortige Münzrecht als Wittum hat übertragen lassen.
Nur dort konnte sie als "regina" auftreten, gewiß nicht in Prag als
Gattin Boleslaws und auch nicht auf den Illustrationen der Gumpolds-Handschrift,
die den Herzog (und den hl. Wenzel als Fürsten!) ebenfalls darstellte.
Beeindruckend ist die alleinige Nennung der "EMMA REGINA" auf den
Münzen ohne Hinweis auf Boleslaw allemal.
Alles, was wir von der "französischen" wie von der
"böhmischen"
Emma wissen, deutet
auf eine außergewöhnliche, ehrgeizige und tatkräftige Persönlichkeit
hin. Zweifellos gehörte sie zu der erstaunlichen Reihe auch politisch
bedeutender, meist verwandtschaftlich eng verbundener Frauen der
OTTONEN-Zeit, die das Gesicht ihrer Zeit mitprägten.
Ist das Rätsel gelöst? Ist unsere Annahme von
der Identität beider Fürstinnen plausibel? Freilich, ein letztgültiger
Beweis konnte nicht erbracht werden. Aber alle historischen, numismatischen
und genealogischen Indizien stützen mit hoher Wahrscheinlichkeit diese
Annahme: Emma Regina von Frankreich
und von Böhmen waren ein und dieselbe Person.
Konecny Silvia: Seite 149
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"Die Frauen des karolingischen Königshauses. Die
politische Bedeutung der Ehe und die Stellung der Frau in der fränkischen
Herrscherfamilie vom 7. bis zum 10. Jahrhundert."
Der Ehebruch, der Emma, der Gattin des westfränkischen Lothars, angelastet wurde, sollte zunächst vermutlich den ersten politischen Ratgeber des Königs, Adalbero von Laon, diffamieren. Später allerdings wurde dadurch auch die Legitimität Ludwigs V. in Frage gestellt. Die moralische Diffamierung Emmas stammte vermutlich aus dem Lager von deren Schwager Karl von Lothringen. Adalbero von Laon stieg um die Mitte des 10. Jahrhunderts zum ersten Ratgeber Lothars auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Verdacht gegen Emma vermutlich zum ersten Mal erhoben und sollte Adalbero treffen. Ob dieser seinen Aufstieg vornehmlich Emma verdankte, die wie er aus Italien stammte, muß dahin gestellt bleiben. Eine Reaktion auf die Verleumdung Adalberos und Emmas erfolgte allen Anschein nach sehr rasch. Der Bischof wurde in einer Synode für unschuldig befunden und blieb in seinem Amt. Neuerlich lebten die Gerüchte vom Ehebruch Emmas und Adalberos nach dem Tode Lothars auf. Sie richteten sich nun vor allem gegen die gemeinsamen politischen Aktivitäten der Königin-Witwe und Adalberos, insbesondere aber auch gegen Emmas Versuch, die Regierung ihres Sohnes zu leiten. Überdies wollte man nun in stärkerem Ausmaß als zu Lebzeiten Lothars die rechtmäßige Nachfolge Ludwigs V. in Frage stellen. Der Opposition Karls von Lothringen war Emma letzten Endes nicht gewachsen. Sie geriet in dessen Gefangenscghaft, Adalbero wurde 877 (??? 987) in Compiegne vor Gericht gestellt. Endgültig zunichte aber wurden Emmas Pläne durch den Tod ihres Sohnes, der den Vater nur um ein Jahr überlebte.
Weinfurter, Stefan: Seite 19,23,212
****************
"Heinrich II. (1002-1024) Herrscher am Ende der Zeiten"
Sodann hätten sich die beiden Damen einem besonders
wichtigen Thema zugewandt, nämlich wen dieser kleine Heinrich einmal
zur Frau nehemn sollte. Königin Adelheid
habe auf ihr Töchterchen Emma
aus ihrer ersten Ehe (mit König Lothar von
Italien) hingewiesen. Doch da sei Mathilde
mit unheilvoller Miene ganz dagegen gewesen. Bloß das nicht! Diesem
kleinen Heinrich, der Emma nicht zugemutet
werden sollte, war in der Tat ein bewegtes Leben beschieden.
Der westfränkische Königssohn
Lothar
erhielt
OTTOS Stieftocher Emma
zur Frau, und König Konrad von Burgund
verband sich mit Mathilde, einer Nichte
OTTOS.
In Böhmen war 999 der PREMYSLIDEN-Herzog Boleslav
II. gestorben, dem sein Sohn Boleslav III. nachfolgte. Dieser vertrieb
seine Brüder Jaromir und Ulrich wie auch seine Stiefmutter Hemma
aus Prag. Sie alle flüchteten sich nach Regensburg an den Hof des
Herzogs, also des späteren Königs HEINRICH
II.
Noch engere Beziehungen zwischen Prag und Regensburg
muß man annehmen, wenn, wie vermutet wird, Hemma
die Tochter (Emma) der Kaiserin
Adelheid, der Gönnerin der bayerischen Heinriche, war.
Ennen, Edith: Seite 64
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"Frauen im Mittelalter"
Mutter der Königreiche, Mutter Europas ist Adelheid genannt worden; in der Tat, ihre Tochter erster Ehe Emma hatte 966 den westfränkischen König Lothar geheiratet; sie heiratete wahrscheinlich in zweiter Ehe den Böhmen-Herzog Boleslav II.
Uhlirz, Karl: Band II Seite 68-74,100
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"Jahrbücher des Deutschen Geschichte unter Otto
II. und Otto III."
Hemma wandet sich
gleich nach dem Tode ihres Gatten in einem von Gerbert verfaßten
Trauerbrief an ihre Mutter, die Kaiserin Adelheid,
und bat sie um Rat und Hilfe.Sie machte auf Wunsch der Großen Frankreichs
den Vorschlag, daß Adelheid am
18. Mai zu einer politischen Besprechung mit ihr und König
Ludwig V. nach Remiremont kommen sollte, zu der auch König
Konrad von Burgund eingeladen wurde. Die Anhänger des verstorbenen
Königs, die "Franci", die in Vetrfolgung seiner Politik einen Ausgleich
mit Deutschland ablehnten, waren einer Einmischung der Kaiserin
Adelheid und wohl auch des Königs von Burgund abgeneigt
und gewannen während der Sommermonate immer stärkere Macht, so
daß sich König Ludwig V.
ganz ihrem Einfluß ergab. Die Gegner der Königin-Witwe
Hemma bestärkten ihn in seiner feindseligen Haltung. Nicht
nur die Stellung der Königin-Witwe Hemma
war durch diesen Wandel in der Haltung ihres Sohnes bedroht, sondern auch
Adalbero von Reims und mit ihm Gerbert sahen ihre Erfolge entschwinden.
Am schwierigsten war durch diese Wendung in der Politik
König
Ludwigs seine eigene Mutter, die Königin
Hemma, betroffen worden. Gegen sie richteten sich vor allem
die Umtriebe Herzog Karls von Nieder-Lothringen,
der seine Schwägerin seit langem mit bitteren Haß verfolgte.
Der König gab nun seinen Einflüsterungen Gehör und griff
die schon vor Jahren vorgebrachten Beschuldigungen gegen seine Mutter wieder
auf, die des ehebrecherischen Umgangs mit dem
Bischof Ascelin von Laon
bezichtigten. Damit hatten Karl und die "Franci" eine wirksame Waffe
in ihrem Kampf gegen Hemma und die
Kaiserin Adelheid gewonnen.
Hemma
wurde von dem königlichen Hof verwiesen und fand zunächst, ebenso
wie Ascelin eien Zufluchtsstätte in Reims; von hier aus wandten
sich beide mit Unterstützung der Grafen Odo und Heribert um Hilfe
an Hugo Capet.
Hemma
richtete durch Gerbert einen jammervollen Klagebrief an ihre Mutter
Adelheid. Jetzt fand sie in ihrer Verlassenheit und Verzweiflung
den Weg, den sie vor einem halben Jahre, nach dem Tode ihres Gemahls abgelehnt
hatte. Sie versuchte eine Verbindung mit Theophanu
herzustellen und bat ihre Mutter, die bestehende Verstimmung zu beseitigen.
Adelheid
sollte sich auch bemühen, die deutschen Fürsten für die
Unterstützung Hemmas zu gewinnen,
die ihnen dafür große Vorteile in Aussicht stellte. Es hat den
Anschein, als ob das Vorgehen der Herzöge Konrad und Otto mit diesen
Plänen in Verbindung gestanden wäre.
Jedenfalls hat die Kaiserin die Absicht ihrer Tochter
gebilligt und sofort die unmittelbare Verbindung mit Theophanu
herzustellen gesucht.
So vollständig gelang die Überraschung, daß
sowohl die Königin-Witwe Hemma
als auch
Bischof Ascelin von Laon als Gefangene in Karls
Hände fielen.
Kaiserin Theophanu ließ
sowohl
König Hugo wie auch Herzog
Karl ihren Bescheid zukommen: Hugo Capet
sollte gegen die Stellung von Geiseln die Belagerung Laons aufgeben, also
die Stadt, die regia urbs König Lothars, in den Händen
des Erben des karolingischen Hauses,
der Herzogs Karl belassen; dieser hingegen
sollte die Königin Hemma und auch
den Bischof Ascelin gegen Stellung von Geiseln aus der Gefangenschaft
entlassen. Theophanu ist also dem Streben
Karls, sich in den Besitz seines Erbes zu setzen, nicht entgegengetreten,
doch billigt sie keineswegs sein Vorgehen gegen Hemma,
die einst die Krone Frankreixchs getragen hatte.
Thietmar von Merseburg: Seite 217,223
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"Chronik"
Währenddessen hatte der Böhmen-Herzog Boleslaw,
weil eines Teilhabers und Nachfolgers Macht stets Furcht erregend ist,
seinen Bruder Jaromir entmannen lassen und versuchte, den jüngeren,
Ulrich, im Bade zu ersticken; dann trieb er beide samt Mutter [Emma.
Sie flohen im Sommer 1002 nach Baiern.] aus dem Lande.
Inzwischen war Herzog Wlodowej gestorben, und die Böhmen
riefen voller Reue die oben erwähnten, samt ihrer Mutter vertriebenen
Bruder zurück. Doch Boleslaw,
der Herrscher der Polen, griff sie mit einem allgemeinen Heeresaufgebot
an und vertrieb sie zum zweitenmale.
966
1. oo Lothar König von Frankreich
um 941-2.7.986
989
2. oo Boleslav II. der Fromme Herzog von Böhmen
um 920-7.2.999
Kinder:
1. Ehe
Ludwig V.
966/67-21.5.987
Otto Domherr
-13.11.
vor 986
2. Ehe
Udalrich
-9.11.1034
Literatur:
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Althoff, Gerd: Adels- und Königsfamilien
im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken
der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite
158,164,371 K 41 - Althoff Gerd: Die Ottonen. Königsherrschaft
ohne Staat. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 2000, Seite 94,142,168
- Althoff, Gerd: Otto III., Primus Verlag, Darmstadt 1997, Seite
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