Lambert (Lantbert)                                     Abt des Klosters Schienen
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Sohn des Grafen Atho
 

Schmid Karl: Seite 282,298
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"Kloster Schienen"

Der Kleriker Lambert hatte gegen seinen Vater zu klagen, der den 8- bis 10-jährigen Lambert zu seinem Nachfolger bestimmen und gegen dessen Willen zum Eintritt ins Kloster hatte nötigen wollen. Die zwangsweise Einkleidung sei von Bischof Salomon irregulär vorgenommen worden. Hierbei hätten die Brüder Lambert seines väterlichen und mütterlichen Erbes beraubt.
Während Lantbret um 860/70 ohne Titel am Kopf der Konventsliste im Reichenauer Verbrüderungsbuch nachgetragen worden ist, weist die Verbrüderung Schienens mit Pfäfers überhaupt keinen Abt auf. Lantbertus abbas schließlich steht um 880/90 an der Spitze seines Konvents und seiner Angehörigen im Liber vitae von Remiremont.
Der Graf Ato von Buchau (Eticho) könnte sein Schwager gewesen sein.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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