Leudefredus                                             Herzog der Alamannen (um 580-584)
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Sohn des N.N.
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 1920
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Leutfried, Herzog der Alemannen
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Nach 580 als Amtsträger des merowingischen Königs Childebert II. bezeugt. Im Zusammenhang mit dem geplanten Mordanschlag einiger optimates auf Childebert fiel auch Leutfried in die Ungnade des Königs, doch vermochte er der Todesstrafe zu entgehen. An seiner Stelle wurde Uncelen als dux Alamannorum eingesetzt. Nach seiner Begnadigung gehörte Leudefredus zu den 21 duces, die Childebert nach Absprache mit Kaiser Maurikios zur Befreiung Italiens von den Langobarden aufbot.
Über Leudefredus 'Wirken  in Alemannien ist nichts Näheres bekannt, doch dürfte sich seine Herrschaft auf die linksrheinischen Gebiete beschränkt haben.

Literatur:
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K. Selle-Hosbach, Prosopographie merow. Amtsträger 511-613,1974 - H. Behr, Das alem. Hzm. bis 750 (Geist und Werk der Zeiten 41, 1975) - H. Keller, Frk. Herrschaft und alem. Hzm. im 6. und 7. Jh., ZGO 124, NF 85,1976, 1-30.


Geuenich, Dieter: Seite 96,158
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"Geschichte der Alemannen"

Im Jahre 587 setzte der austrasische König Childebert II. (575-596) den dux Alamannorum Leudefredus ab und bestimmte an seiner Stelle Uncelenus zum Alemannen-Herzog.
587
Der austrasische König Childebert II. setzt den Alemannen-Herzog Leudefredus ab und bestimmt Uncelenus zu seinem Nachfolger.
 
 
 
 

Literatur:
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Geuenich, Dieter: Geschichte der Alemannen. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1997, Seite 96,158 -
 
 
 
 
 
 


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