Garibald                                         König der Langobarden (671)
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Sohn des Langobarden-Königs Grimoald aus seiner 2. Ehe mit der Theodorata, Tochter von König Aripert I.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 1116
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Garibald, langobardischer König 671
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Sohn Königs Grimoalds und einer namentlich unbekannten Tochter König Ariperts I.

Nach dem Tod seines Vaters herrschte das Kind Garibald knapp drei Monate über die Langobarden. Dann verdrängte ihn der aus seinem fränkischen Exil zurückkehrende König Perctarit vom Thron. Über Garibalds weiteres Schicksal ist nichts bekannt.

J. Jarnut



Thiele, Andreas: Tafel 224
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

GARIBALD
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Kronprinz; jedoch 671 von seinem Onkel Perktari verdrängt.



Garibald wurde drei Monate nach dem Tode seines Vaters von seinem Onkel Perctarit vom Thron gestoßen.
 
 
 
 

Literatur:
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Jarnut Jörg: Agilolfingerstudien. Anton Hiersemann Stuttgart 1986 Seite 118,127 - Paulus Diakonus und die Geschichtsschreiber der Langobarden: Geschichte der Langobarden. Phaidon Verlag Kettwig 1992 Buch V Kapitel 33 - Schneider, Reinhard: Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter, Seite 45 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 224 -