Adolf I.                                                     Graf von Waldeck (1228-1270)
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    -3.10.1270
 

Sohn des Grafen Heinrich I. von Schwalenberg und der Haseke
 

Andreas Thiele: Band I, Teilband 2 Tafel 401
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"Erzählende genealogische Stammatfeln"

Adolf I. folgte mit seinem Bruder Volkwin IV. als Graf von Schwalenberg, mußte sich ihm 1227 unterwerfen und wurde 1228 nach Erbteilung Graf von Waldeck, zu Arolsen, Vogt von Schildesche, Falkenhagen und Netze. Er war zuerst Probst zu Arolsen und stützte sich jahrelang auf Hessen gegen die Erzbischöfe von Köln und mußte endgültig die Vogtei Flechtdorf abtreten. Er war der eigentliche Gründer der Grafschaft Waldeck und gründete unter anderem Sachsenhausen, Eisenberg, Rhoden und Freienhagen als Städte. Er war zeitweise gebannt wegen seiner Fehden gegen die Bischöfe von Paderborn, unterstützte König WILHELM II. von Holland und wurde durch diesen königlicher Hofrichter und Statthalter in Westfalen. Er gewann im Thüringenerbkrieg Wildungen und sicherte endgültig Korbach. Er drängte die Abtei Corvey aus seinem Gebiet heraus, gewann auch etliche Freigerichte, dazu Mengeringshausen, Sachsenberg, Fürstenberg und Lichtenfels und verbündete sich mit Jülich gegen Kurköln und machte 1267 die Schlacht bei Zülpich mit.
 
 
 
 

  1. oo Sophie
                  - vor 1254
 
  2. oo Ethelind zur Lippe, Tochter des Hermann II.
                - um 1273
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Heinrich III.
        -   1267
 
  Widekind Bischof von Osnabrück (1265-1269)
          -18.11.1269