Jüngerer Sohn des Grafen
Engelbert I. von Spanheim und der Hedwig von Sachsen, Tochter
von Herzog Bernhard II.
GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 270
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9. SIEGFRIED II.
F. u. eV. (1098) siehe 5, vgl. 2 zu 1091 c 1/5
c 1100 siehe 4 und 8
1104 siehe 5
c 1123 siehe 8
c 1125 comes Sigefridus de Arge
gibt eine Leibeigene nach Freising nQ 5, 522 f n 1726; comes Sigifrit Salzb.
UB 1, 525 n 22
(1129) Ötting Sigifridus
comes DBT 96 n 41
IV. c 1130 Mühldorf Sigifridus
comes DBT 49 n 8
+ 6/5 c 1130 Rosazz: Siefridus
comes Wiesflecker n 153 (weniger wahrscheinlich auf Siegfried
I. zu beziehen).
Gemahlin:
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Der allerdings späte Anhang zum Seeoner Nekrolog
(MB 2, 162) nennt unter den im Kloster begrabenen Wohltätern Hiltipurch
vel
Hizila uxor Sivridi fratris Engelberti (5), Adelheid cometissa
uxor
Seifridi filii predicti Sigfridi comitis de Liubenow. Die hier
als Gattin Siegfrieds III. genannte Adelheid
war in Wirklichkeit
Gattin Siegfrieds II.und ist als solche
auch urkundlich belegt; sie hat ihren Gatten überlebt. Sie war eine
Verwandte des Hallgrafen Engelbert von Wasserburg, nämlich eine Schwester
seines Vaters, des Grafen Gebhard I. von Diessen, wie sich aus ihrem Gefolge
ergibt. Daneben ist die Angabe des Anhangs bezüglich Hiltipurch nicht
zu verwerfen. Wir haben nämlich den c 1130 einmal auftretenden Grafen
Friedrich von Hohenburg (21) einzureihen, der wegen des Zeitpunktes nicht
mit dem gleichnamigen Sohn des Grafen Konrad von Peilstein identisch sein
kann und doch wegen des Namens mit ihm verwandt gewesen sein muss. Nun
kehrt auch der Name Hiltipurch bei Peilstein wieder, so dass man
berechtigt ist, Hiltipurch für die erste Gattin des
Grafen
Siegfried II.und für eine Tochter des Grafen Friedrich
II. von Tengling zu halten. Auch Siegfried III. nennt sich ja einmal
nach Hohenburg. Bestätigt wird diese Ableitung durch den Spitzenzeugen
Siegfried, siehe 22 unter Mathilde zu (1164 nach 23/8): Es ergibt sich
also folgendes:
1. Gemahlin
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Hildburg, Tochter Friedrichs II. von Tengling
(Sieghardinger n 32) + 31/7
Seeon: Hiltipurch comitissa, hic iacet
Necr. 2, 228
Niedermünster und St. Emmeran: je Hiltipurc comitissa
Necr. 3, 291, 321
2. Gemahlin
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Adelheid, Tochter des Grafen Arnulf von Dießen
(Andechs n 36) + 23/1 c 1145
c 1130 die Gräfin Adilheit von Lebenau gibt
durch ihren miles Hezilo von Thal (wohl Großeggstätt AG Prien)
ein Gut nach Weihenstephan MB 9, 399
c 1145 5 Hufen in Hart südöstlich St. Paul,
die Hadewich, Witwe des Grafen Engelbert (I.), sterbend an St. Paul
gegeben hatte, die aber ihr Sohn Sigfrid (9) und
nach ihm seine Gattin Adilheid mit Beschlag belegt hatten, werden
endlich von beider Sohn Sigfrid (22)
dem Kloster zurückerstattet,
Spitzenzeuge Pernhart comes (10) Kärnt. UB 3, 223 n 547.
SIEGFRIED II.
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+ um 1130
Graf von Lebenau und Arch. Die Linie starb 1229 als Diomvögte von Salzburg und Grafen von Lebenau aus.
1. oo HILDBURG VON TENGLING, Tochter Graf Friedrichs
II
+
2. oo ADELHEID VON DIESSEN, Tochter des Grafen
Arnulf von Reichenhall-Wasserburg
+
1. oo Hildburg von Tengling, Tochter des Grafen
Friedrich II.
-31.7.
2. oo Adelheid von Diessen, Tochter des Grafen
Arnulf
-23.1. c 1148
Kinder:
1. Ehe
Friedrich Graf von Hohenburg
-
2. Ehe
Siegfried III.
-23.8.1164
Literatur:
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Klaar, Karl-Engelhard:
Die Herrschaft der Eppensteiner in Kärnten, Klagenfurt 1966 Seite
52 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln
zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-,
Herzogs- und Grafenhäuser II, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 495 -