Sigiboto V.                                               Graf von Falkenstein-Hernstein-Neuenburg-hartmannsberg
------------                                              Vogt von Herrenchiemsee
    -   1231
 

Jüngerer Sohn des Grafen Sigiboto IV. von Weyarn-Falkenstein und der Hildegard von Mödling, Tochter Kunos IV. von Isenburg
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 218
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17. Sigiboto V.

F. u. eV.
(1166 Sommer) siehe 16
1174 6/4 Sigebodo (iunior) de Valkenstein MB 9, 567
1190 13/6 bi Birkin Siboto comes iunior de Valkinstein DBT 37 f fol. 31r 32a
(1196) Verlobung mit ungenannter Tochter des Grafen Konrad II. von Valley DBT 42 fol. 36r
selbständig zuerst 1202 Siboto comes de Hademarsperge MB 1, 273 f n 6
1212 20/3 Sigboto comes de Niwenburch QE 5, 11 ff n 4
1221 18/10 Siboto comes de Herrantstein MBR 128 n 169; IV.
(1222/26) 8/10 derselbe gibt mit Einwilligung seiner jugendlichen Söhne (pueri) Besitz nach Göttweig FRA II 51, 197 f n 96. Gemahlin
N.N. von Valley
siehe oben.
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GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Prof. Dr. Otto Dungern: Seite 79
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13. Sigiboto II.

25.IV.1177 (Mb. II. 303).
Sohn des Grafen Sigiboto I.
18.III.1187 comes Sigiboto iuvenis de Herrandisteine
1198 Graf von Neuenburg (Mb. II. 357, 221).
+ nach 8.X. um 1225 (fra. II/8. 294, 29).
Gattin:
Luitgarde
Tochter des Grafen Konrad I. von ValleiI (Mb. 7, 500).
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M. Spindler:
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"Geschichte Bayerns"

Den FALKENSTEINERN, die den Ausgang des Inn aus dem Gebirge beherrschten, wurde ihre enge Verbindung mit den ANDECHSERN, auf deren Seite sie kämpften, und mit dem Bischof von Freising, dessen Gegnerschaft zum Herzogshaus sich fortwährnd erneuerte, zum Verhängnis. Der Tod des wohl im Kampf gegen den Herzog 1243/44 gefallenen Grafen Siboto bildete den Auftakt zur Liquidierung ihres ganzen reichen Besitzes, dessen Hauptanteil die Herzöge sich sicherten. Kuno, der Bruder des Gefallenen, traf vergebens verzweifelte Gegenmaßnahmen. Auch er wandte sich an Ottos Gegnerin, die Kirche. Im Jahr 1245 übergab er sein ganzes Hab und Gut unter den Vorbehalt lebenslänglicher Nutznießung an Freising, schließlich  verkaufte er Teile davon an den Bischof. Er verlor sein ganzes Erbe. Im Jahr 1260 hört man das letzte Mal von ihm. Vom Sohn Sibotos, dem rechtmäßigen Erben, der beim Tod seines Vaters wohl noch zu jung war, um sich wehren zu können, ist nur bekannt, dass er 1272 im Bad ermordet wurde.
 
 
 
 

um 1196
  oo Adelheid von Valley, Tochter des Grafen Konrad I.
             -
 
 
 
 

Kinder:

  Sigiboto VI.
        - vor 1.2.1245
 
  Konrad
      -11.5.1256/30.10.1260
 

  Adelheid
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  1. oo Berthold von Pottenstein
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  2. oo Heinrich von Kuenring
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