Patto "von Dilching"                                  Graf von Weyarn
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    -   1040
 

Sohn des Grafen
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 216
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1. Patto

Vogt von Tegernsee c 1010,
1034/41 nQ 9, 1 f n 1 a, 18 f n 22, 28 f n 35
(1012/20) von Dilching (Hohen-G Föching, Sonder-G Holzolling beide AG Miesbach) Hundt, Ebersberg 131 I 20
als Zeuge (1046/48) nQ 9. 43 n 54, 44 n 56; (1031/39) nQ 5, 288 f n 1435.
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GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Prof. Dr. Otto Dungern: Seite 75
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1. Patto

So heißt 1008/17 (Mb. VI.9) der Vogt von Tegernsee, an der unrichtigen Stelle im Stammbaum des Kodex eingesetzt. Hier verdient Beachtung, dass eine Adelheid mitschenkt, bei deren Schenkung als Witwe (Mb. VI. 10) ein Rudolf als Erster zeugt. Bei dieser Adelheid taucht dann auf einmal ein Ludolf auf (Mb. VI. 9 und 12). Da der Name Ludolf auch in der Dorfener Gegend 972/1005 eine Rolle spielt (nQ. V. 1212, 1254, 1310, 1342) frägt es sich, ob hier nicht ein Schreibfehler vorliegt. - 1012/20 Patto de Tulihhingen (Ebersberger Cartular, Akad. d. W. München, 139 I. 20). Tulihhingen ist Dilching, wo bekanntlich Graf Siboto von Weyarn Gut zur Stiftung des Klosters Weyarn gab, 1031/39 (nQ. V. 1435) zeugt er wegen Gut in Wiechs, Pf. Au, B.A. Aibling, und dürfte im böhmischen Feldzug 1040 umgekommen sein (vgl. Mb. Vi.65 mit nQ. V. 1435).
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Patto war ein Edelfreier, der zu den Grafen von Ebersberg in einem Vasallenverhältnis stand. Er war 1008/17 Vogt von Tegernsee und Herr von Dilching. Er zeugte wegen Gut in Wiechs und dürfte im böhmischen Feldzug 1040 umgekommen sein. Er gilt als der Stammvater der Grafen von Weyarn-Falkenstein.
 
 
 
 
 
Kinder:

  Sigiboto I.
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  Herrand I. Graf von Falkenstein
        -