Georg I.                                                    Herzog von Pommern (1523-1531)
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11.4.1493-9./10.5.1531
Rügenwalde Wolgast

Ältester Sohn des Herzogs Bogislaw X. der Große von Pommern aus seiner 2. Ehe mit der Anna von Polen, Tochter von König Kasimir IV.

Georg I. folgte 1523 gemeinsam mit seinem Bruder Barnim IX., dem er jede Erbteilung verweigerte, was zu ständigen Streitereien führte. Es war die Zeit der sich ausbreitenden Reformation, besonders in den Städten. Er stritt besonders mit Stralsund, das erst 1525 huldigte, und legte 1529 den Streit mit Brandenburg endgültig bei, indem er das Erbrecht Brandenburgs in Pommern anerkannte und dafür reichsunmittelbar blieb. Er erhielt Lauenburg-Bütow als polnisches Erblehen und sicherte sich durch ein Bündnis mit Mecklenburg und den WELFEN ab. Er nahm an den entscheidenden Reichstagen von Speyer 1526 und 1529 teil, blieb aber katholisch, ohne sich gegen die Reformation zu stellen.
 
 
 
 

  22.5.1513
  1. oo Amalie von der Pfalz, Tochter des Kurfürsten Philipp
          29.7.1490-6.1.1525
          Heidelberg Altstettin
 
  23.1.1530
  2. oo Margarete von Brandenburg, Tochter des Kurfürsten Joachim
           29.9.1511-   1577 nach 3.12.
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe
 
  Bogislaw (XI.)
  29.3.1514- klein

  Philipp I.
  14.7.1515-14.2.1560
 
  Margarete
   5.1518-24.6.1569

9.10.1547
  oo Ernst III. Herzog von Braunschweig-Grubenhagen
      17.12.1518-2.4.1567

2. Ehe
 
  Georgia
  28.11.1531-10.1.1574

24.10.1563
  oo Stanislaus Latalski Graf von Labischin
              -11.12.1598