Ältester Sohn des Herzogs Bogislaw X. der Große von Pommern aus seiner 2. Ehe mit der Anna von Polen, Tochter von König Kasimir IV.
Georg I. folgte 1523 gemeinsam mit
seinem Bruder Barnim
IX., dem er jede Erbteilung verweigerte, was zu ständigen
Streitereien führte. Es war die Zeit der sich ausbreitenden Reformation,
besonders in den Städten. Er stritt besonders mit Stralsund, das erst
1525 huldigte, und legte 1529 den Streit mit Brandenburg endgültig
bei, indem er das Erbrecht Brandenburgs in Pommern anerkannte und dafür
reichsunmittelbar blieb. Er erhielt Lauenburg-Bütow als polnisches
Erblehen und sicherte sich durch ein Bündnis mit Mecklenburg und den
WELFEN ab. Er nahm an den entscheidenden Reichstagen von Speyer 1526 und
1529 teil, blieb aber katholisch, ohne sich gegen die Reformation zu stellen.
22.5.1513
1. oo Amalie von der Pfalz, Tochter des Kurfürsten Philipp
29.7.1490-6.1.1525
Heidelberg Altstettin
23.1.1530
2. oo Margarete von Brandenburg, Tochter des Kurfürsten
Joachim
29.9.1511-
1577 nach 3.12.
Kinder:
1. Ehe
Bogislaw (XI.)
29.3.1514- klein
Philipp I.
14.7.1515-14.2.1560
Margarete
5.1518-24.6.1569
9.10.1547
oo Ernst III. Herzog von Braunschweig-Grubenhagen
17.12.1518-2.4.1567
2. Ehe
Georgia
28.11.1531-10.1.1574
24.10.1563
oo Stanislaus Latalski Graf von Labischin
-11.12.1598