Adele                                               Markgräfin von Mailand
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um 975/80- nach 1012
 

Tochter des N.N.
 

Bresslau Harry: Band I Seite 415-430
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"Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Konrad II."

Adela, die Gemahlin Albert Azzos I., kommt noch in einer Urkunde von 1011 vor, durch welche sie von jenem Diakonus Domninus die Güter erkaufte, die sie, wie wir sahen, ein Jahr später an Conmona verschenkte. Außer Albert Azzo und Hugo muß nun aber Otbert II. noch einen dritten Sohn Adalbert (III.) gehabt haben, wie schon Muratori, Gfrörer und andere angenommen haben. Der Nachweis dafür läßt sich durch eine Urkunde von 1033 erbringen, der zufolge Adelbertus marchio filius b. m. Otberti itemque marchionis et Adeleyda jugalibus filia quondam Bosoni comitis ein Marienkloster zu Castiglione gründen. Man könnte versucht sein, diesen Adalbert für Albert Azzo I., seine Gemahlin Adelheid für die 1011 und 1012 erwähnte Gemahlin Azzos I. zu halten; doch ist das unmöglich; jene Adela bekennt sich 1011 zu salischem Recht, diese Adeleyda ist lege Alamannorum geboren, damit steht ihre Verschiedenheit fest.

Brunhofer, Ursula: Seite 212
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"Arduin von Ivrea. Untersuchungen zum letzten italienischen Königtum des Mittelalters."

Auf eine fortdauernde Nähe zu Arduin könnten einige um 1012 getätigte Maßnahmen zur Besitzsicherung schließen lassen: Bei sonderbaren Transaktionen um Güter in der Grafschaft Brescia waren zwei Söhne Otberts II., Markgraf Adalbert-Azzo und Markgraf Hugo, Adalbert-Azzos Frau Adela, ein Diakon Donninus, Graf Lanfrank von Piacenza und interessanterweise auch der von HEINRICH eingesetzte Bischof Landulf von Cremona beteiligt.
Die in den folgenden Jahren um diese Güter entfalteten oberitalienischen Aktivitäten lassen es durchaus denkbar erscheinen, daß Berlinda bereits als Mittlerin für die OTBERTINER aufgetreten war: 1011 verkaufte Diakon Donninus die Hälfte des Kastells von Vidiceto und des restlichen Güterkomplexes an Gräfin Adela, die Gemahlin des Markgrafen Adalbert Azzo, nachdem er bereits die andere Hälfte seinem Lehensherrn, dem Markgrafen Hugo, geschenkt hatte. Im Februar 1012 wiederum kauften die beiden Söhne Otberts II. von Donnonius diesen Güterkomplex nochmals, insgesamt 499,5 Joch. Wenige Tage später vermachten die Brüder die Güter mit Zustimmung ihres Vaters Otbert dem Bischof Landulf von Cremona. Im Mai 1012 kaufte dann Gräfin Adela von Donninus abermals knapp 250 Joch Land in den erwähnten Orten. Am 6. September des gleichen Jahres schließlich übergab Adela über 290 Joch des Güterkomplexes mit Zustimmung Azzos und Otberts und cum noticia Lanfranci comiti huius conmitatu Auciense der Kirche von Cremona. Manaresi schloß aus diese noticia, Adela müsse eine Verwandte Lanfranks gewesen sein. Dieser Vermutung widerspricht auf den ersten Blick die in ddiesen Urkunden mehrmals erwähnte salfränkische Herkunft Adelas. Da aber Adelas gleichnamige Tochter später gemeinsam mit ihrem Mann, dem ALEDRAMIDENAnselm II., Ansprüche auf Besitzungen in Rastellino hatte, an denen auch die Grafen Lanfrank und Adalbert, die Söhne Hugos von Piacenza, Anteile besaßen, verdient die Vermutung Manaresis doch einige Überlegungen. Daneben besteht natürlich auch die Möglichkeit, daß die Rechte in Rastellino von Adelas aledramidischen Gatten stammten. In diesem Fall könnten neben aledramidischen auch ältere otbertinische Rechte im Spiel sein, da Anselms Mutter eine Tochter des OTBERTINERS Adalbert I. gewesen ist.
 
 
 
 

  oo Adalbert Azzo I. Markgraf von Mailand
       um 970- vor 1018
 
 
 
 

Kinder:

  Adele
        -

  oo Aledram II. Markgraf von Saluzzo
              - vor 1055

  Adalbert Azzo II.
  997-   1096
 
 
 
 

Literatur:
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Bresslau Harry: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Konrad II. Verlag von Duncker&Humblot Leipzig 1879 Band I Seite 415-430 - Brunhofer, Ursula: Arduin von Ivrea. Untersuchungen zum letzten italienischen Königtum des Mittelalters. Arethousa Verlag Augsburg 1999 Seite 212,299 -