2. Sohn des Herzogs
Friedrich I. von Ober-Lothringen und der Beatrix
von Franzien, Tochter von Herzog Hugo dem Großen
Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 94
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Adalbero II., Bischof von Metz
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* 955/62, + 14. Dezember 1005
2. Sohn Friedrichs I. Herzog von Ober-Lothringen
Adalbero, im Kloster Gorze erzogen, wurde auf Veranlassung seiner Mutter 984 vorübergehend während der von Heinrich dem Zänker ausgelösten Unruhen Bischof von Verdun. Am 16. Oktober 984 wurde er zum Bischof von Metz gewählt. Er unterstützte König HEINRICH II. 1004-1005 in seinen Bestrebungen gegen Verwandtenehen. Seine Beteiligung an den Reichsangelegenheiten tritt zurück hinter dem Ausbau und der Sicherung des Metzer Temporialbesitzes und hinter seinem Wirken für die Reform. Zu deren Durchführung in den Metzer Klöstern St. Felix und St. Symphorian setzte er irische Mönche ein. Durch die Verbindung mit Wilhelm von St. Benigne (Dijon) verstärkte er den Einfluß von Cluny in Lothringen. Er selbst gründete die Frauenklöster St. Maria (Metz) und St. Goeric (Epinal) und wandelte das Stift Neumünster bei Ottweiler (Saar) in ein Benediktinerinnen-Kloster um. Er ließ Söhne von Weltgeistlichen zu Priestern zu.
Quellen:
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Vita von Abt Constantin v. St. Symphorian, Metz, MGH
SS, 658-673 [mit Epitaphium von einem Mönch Konrad, wahrscheinlich
aus St. Nabor]
Literatur:
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DBF I, 388-390 - NDB I, 41 - H. Fichtenau, Vier Reichsbischöfe
der Ottonenzeit, Fschr. F. Maass, 1973, 81-95.
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Althoff Gerd: Seite 339
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"
B 183
Me: 14.12. Adalbero eps met(tensis) + 1005 Verdun (984) und Metz
Adalbero war der Sohn
des Herzogs
Friedrich von Oberlothringen und der Beatrix,
durch die er mit den OTTONEN verwandt
war; vgl. NDB 1, Seite 41 und FW B 50 mit weiteren Hinweisen unter anderem
auf die kurz nach seinem Tod entstandene Vita (MGH SS 4,Seite 658ff.).
Allgemein siehe Lexikon des Mittelalters 1, Spalte 94.
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Görich Knut: Seite 144
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"Otto III."
Bischof Adalbero II. von Metz
entzog sich data sibi a Deo sapientia datoque animi ingenio den Heereszügen
OTTOS
III. und unterstützte den Kaiser stattdessen trotz beschränkter
Mittel regelmäßig mit finanziellen Zuwendungen.
Adalbero II. hatte - entgegen der Nachricht der Vita, er sei
nie zum Kaiser gezogen - OTTO III.
im Frühjahr 999 in Rom aufgesucht und war nach Ausweis der Bezeichnung
noster nepos dilectus in D O III 316 ein Verwandter des Kaisers.
Literatur:
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Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im
Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der
Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 339,
B 183 - Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke
Verlag 1991, Band I, Seite 480/Band III 174,519,523 - Hlawitschka,
Eduard: Die Anfänge des Hauses Habsburg-Lothringen. Genealogische
Studien zur Geschichte Lothringens und des Reiches im 9.,10. und 11. Jahrhundert,
Saarbrücken 1969, Seite 63,84,107,110,148 - Weinfurter, Stefan:
Heinrich II. (1002-1024) Herrscher am Ende der Zeiten, Verlag Friedrich
Puset Regensburg 1999, Seite 76,81,146,165 -