Heinrich II.                                              Graf von Bar (1214-1239)
---------------
1190-13.11.1239 gefallen
          bei Gaza

Einziger Sohn des Grafen Theobald I. von Bar aus seiner 2. Ehe mit der Ermesinde von Bar-sur-Seine, Tochter von Graf Guy
 

Thiele Andreas:
*************
"Erzählende genealogische Stammtafeln"

Heinrich II. machte 1214 die Schlacht bei Bouvines auf französischer Seite mit und blieb auch in der Folgezeit ein treuer STAUFER-Anhänger. Er stand schroff gegen Lothringen wegen der Erbschaft der Schwester, brandschatzte 1218 Amance, zu Weihnachten 1230 sollen etwa 70 lothringische Dörfer gebrannt haben. Es wurden etliche wirkungslose Waffenstillstände geschlossen. Er half dem Bischof Johann I. von Metz gegen Metz-Stadt, stiftete die Zisterzienserabtei von Sankt Hoilde, verschuldete stark, nahm zuletzt das Kreuz und fiel in Palästina.

Mohr Walter: Band III Seite 49-75
***********
"Geschichte des Herzogtums Lothringen"

Trotzdem blieb von Seiten des neuen Grafen Heinrich II. von Bar weiterhin Gefahr für Ober-Lothringen bestehen. Er stand politisch auf staufischer Seite und nahm im französischen Heer an der Schlacht bei Bouvines gegen OTTO IV. teil.
Im September 1214 finden wir Theobald I. von Ober-Lothringen am Hofe des STAUFERS in Jülich. Eine wichtige Frage war es dabei für ihn, einen Ausgleich mit dem Hause BAR zu finden. Der König hat sich dieser Sache wohl selbst angenommen. Er kam zu Ende des Jahres 1214 nach Metz, wo zwischen Herzog Theobald und Graf Heinrich von Bar am 13. November 1214 ein Vertrag abgeschlossen wurde, in dem die lothringische Seite auf ihre Ansprüche im Gebiet von Bar verzichtete, während der Graf seinerseits einige Ortschaften abtrat.
Während der Gefangenschaft Herzog Theobalds I. am Hofe FRIEDRICHS  II. hatte sich Graf Heinrich II. von Bar einige Vorteile gegenüber dem Herzogtum verschaffen können. Mit Herzog Matthaeus wurde nun eine Regelung über diese Angelegenheiten durch einen zu Vitry am 1. September 1220 geschlossenen Vertrag erreicht, dessen Text uns allerdings nicht überliefert ist. Für den Fall, dass der Herzog sich nicht an die Abmachungen halten werde, versprachen auf sein Ersuchen die Gräfin Blanca von der Champagne und deren Sohn auf die Seite des Grafen von Bar zu treten, sie verpflichteten sich im besonderen, eine bestimmte Geldsumme an den Grafen zu zahlen, wenn Matthaeus die im Vertrag vereinbarten Geiseln nicht bis zum Weihnachtsfest gestellt haben werde.
Diese Fragen haben allerdings die Politik des oberlothringischen Herzogs nicht beeinflusst, ihn beschäftigte zu dieser Zeit eine politische Umgruppierung bei seinen Nachbarn. Es ergab sich nämlich zu diesem Zeitpunkt eine Entfremdung zwischen dem Grafen Heinrich II. von Bar und dem Grafen von der Champagne. Anlass dazu war die Heirat Herzog Hugos IV. von Burgund mit der Tochter des Grafen von Dreux, die eine Nichte der Gräfin von Bar war. Diese Heirat widersprach älteren Abmachungen mit dem Hause der CHAMPAGNE. Der Graf von der Champagne nahm deshalb den Vermittler dieser Heirat, den Erzbischof Robert von Lyon, gefangen, der aber dann vom Grafen Heinrich von Bar befreit wurde. Der Herzog von Ober-Lothringen, der in Spannungen mit dem Grafen von Bar lebte, kam dadurch in eine engere Verbindung mit dem jetzt gegen Bar verfeindeten Hause CHAMPAGNE, mit dem er ein eigenes Bündnis im Juni 1229 schloss, das sich gegen Bar richtete.
Als Ergänzung zu diesem Bündnis wurde die Haltung des Bischofs von Metz gesichert. Das scheint etwas schwierig gewesen zu sein, offensichtlich wegen Misstrauens zwischen dem Herzog und dem Bischof, denn der Graf von der Champagne stellte sich als Garant für das Wohlverhalten beider gegeneinander. So konnten gleichzeitig damit, wahrscheinlich im Oktober 1229, Bündnisse zwischen Herzog Matthaeus und dem Grafen Theobald und Theobalds mit dem Bischof von Metz gegen den Grafen von Bar geschlossen werden. Theobald erhielt auch ausdrücklich die Unterstützung des Grafen von Grandpre gegen Bar zugesagt. Der Krieg wurde auf dem Boden des Herzogtums Ober-Lothringen durch einen Angriff des Grafen Heinrich von Bar zu Beginn des Jahres 1230 eröffnet. Darauf fiel Herzog Matthaeus mit Unterstützung des Grafen von der Champagne in das Gebiet von Bar ein. Außerdem half ihm die Stadt Metz, deren Streitkräfte die Verbindung Bars zur Burg Mousson abschnitten. Die Feindseligkeiten drohten sich in bedeutendem Maße auszuweiten, zeitweilig durch ein englisches Eingreifen, dann aber vor allem dadurch, daß sich alle Gegner des Grafen von der Champagne in N-Frankreich einigten und in seine Grafschaft einfielen.
Indessen war die Lage derart geworden, dass man auf einen Waffenstillstand einging, der Anfang August 1230 zwischen Bar, Ober-Lothringen und Champagne geschlossen wurde, offensichtlich weil beide Teile ihre Kräfte mehr ihren jeweiligen Bundesgenossen widmen wollten, denn die Bedingungen dieses Stillstandes erlaubten es dem Grafen von Bar, den Großen in N-Frankreich Hilfe zu leisten, und ebenso konnte das der Herzog von Ober-Lothringen für den Grafen von der Champagne tun. Anscheinend hat Herzog Matthaeus dem Grafen auch derartige Hilfe geleistet. Jedenfalls hat dann das Eingreifen der französischen Regentin und ihres Sohnes die Front der Gegner des Grafen von der Champagne in N-Frankreich zerbröckelt, so dass es im September 1230 zur Beendigung der Feindseligkeiten kam. Im gleichen Rahmen wurde auch der Streit zwischen Ober-Lothringen und Bar behandelt. Hier traten Graf Philipp von Boulogne und Graf Theobald von der Champagne seit Ende September als Vermittler auf und beendeten am 12. Dezember 1230 unter Kontrolle der französischen Regentin ihre Tätigkeit durch einen Schiedsspruch. Grundlage dieser Regelungen war im allgemeinen die Wiederherstellung des früheren Zustandes, wobei allerdings der Vorteil durchaus auf Seiten des Grafen Heinrich von Bar lag.
Vorübergehend kam es jetzt zu einem Zusammengehen zwischen Ober-Lothringen und Bar, als im Jahre 1232 noch eine Fehde um das Dachsburger Erbe entstand.
Wann es nun zu den neuen Auseinandersetzungen gekommen ist, lässt sich nicht mehr ersehen, sicherlich nicht sofort nach der Unterwerfung Simons unter den Bischof von Straßburg. Die Ereignisse lassen sich erst im Laufe des Jahres 1232 erfassen und standen jetzt in Verbindung zu Ober-Lothringen und Bar. Zur Durchsetzung seiner Ansprüche verband sich Simon mit der Stadt Metz, und dabei kam es auch auf nicht näher erkennbare Weise zur Fehde der Metzer gegen ihren Bischof. Eine moralische Unterstützung fand der Bischof seinerseits beim Erzbischof von Trier, der den Bann über die Metzer verhängte. Aktive Hilfe leisteten ihm auf sein Ersuchen hin Herzog Matthaeus und Graf Heinrich von Bar. Sie schlossen sich der Belagerung von Metz an. Indessen trat Anfang Oktober 1232 der Graf von Bar unter dem Einfluss des deutschen Königs HEINRICH auf die Seite der Stadt. Der König hatte ihn brieflich ausdrücklich aufgefordert, den Metzern zu helfen. Der Graf schloss mit der Stadt ein Bündnis gegen den Bischof und den Herzog von Ober-Lothringen). Der Bischof suchte darauf Unterstützung in Frankreich zu gewinnen. König HEINRICH schrieb deshalb eigens an den französischen König, der strenge Anweisung gab, dem Bischof keine Hilfe zu leisten. Die Gefährlichkeit der Situation zeigt sich wieder an der Kirchenpolitik Herzog Matthaeus. Im Januar 1232 wurde ein neuer Vertrag mit dem Stift St. Die geschlossen. Wenig später, im April, widerrief Matthaeus Ubergriffe gegenüber Remiremont.
Indessen ging es ihm in der Politik jetzt mehr um den Krieg gegen Bar, und so verlagerte sich der Schwerpunkt des oberlothringischen Vorgehens von der Dachsburger Frage auf diese Fehde. Uber die Auseinandersetzungen mit Bar ist in den Einzelheiten kein sicheres Bild zu gewinnen, im August 1233 kam es zum Frieden, in dem dem Grafen Heinrich II. von Bar eine kleine Gebietserweiterung zugestanden wurde. Vielleicht hängt mit diesen Friedensverhandlungen ein Vorgang zusammen, der uns einige Zeit später in einem Schreiben Papst Gregors IX. an den Archidiakon von Langres in Bar-sur-Aube vom 2. März 1238 überliefert ist. Danach war es zu einem Abkommen zwischen Herzog Matthaeus und dem Grafen Heinrich von Bar gekommen, wonach der Herzog bei einem Kreuzzugsgelübde des Grafen dessen Beispiel folgen sollte, offensichtlich damit bei einer Abwesenheit des Grafen sein Land nicht der Gefahr eines Angriffs ausgesetzt wäre. Der Graf, so schreibt nun der Papst, habe sich zum Kreuzzug verpflichtet, der Herzog aber zögere seine eigene Entscheidung hinaus. Deshalb wird der Archidiakon angewiesen, entsprechend gegen Matthaeus vorzugehen. Wie diese Angelegenheit weiter verlief, ist nicht überliefert.
Nach dem Friedensschluss gingen Herzog und Graf zusammen mit der Stadt Metz gegen den Bischof von Metz vor.
Mit Bar waren nach dem Friedensschluss im Jahre 1233 die Beziehungen in friedlichen Grenzen geblieben. Im Jahre 1238 kam es dabei zu nicht unbeachtlichen territorialen Transaktionen, durch die der Graf von Bar das für ihn sehr wichtige Stenay vom Herzogtum erwerben konnte. In den Rahmen dieser Transaktionen gehört es, daß Herzog Matthaeus im August 1238 seinem Bruder Rainald die Herrschaft Bitsch übertrug. Das geschah, um ihn für den Verlust von Stenay zu entschädigen, das ihm bis dahin gehört hatte. Bitsch wiederum war Teil der Eheausstattung der Gemahlin des Herzogs, die dafür Longwy erhielt. Der Hauptgrund, weshalb Rainald zur Entschädigung gerade Bitsch erhielt, lag wohl darin, daß er in dieser Zeit Elisabeth, eine der Erbinnen von Blieskastel, heiratete. Der Besitz von Bitsch konnte ihm zur Behauptung von Blieskastel gegenüber den Ansprüchen der andern Erbberechtigten eine entsprechende Stärkung verleihen. Auch für Herzog Matthaeus war es von Bedeutung, wenn sein Haus in Blieskastel Fuß fassen konnte.
Herzog Matthaeus hatte, wie gesagt, seine Transaktion mit Bitsch, die zur Blieskasteler Erbfrage in Beziehung stand, im Zusammenhang mit den freundschaftlichen Regelungen mit Bar durchführen können. Nach dem Auszug des Grafen von Bar zum Kreuzzug und seinem Tod bestanden mit dessen Nachfolger Theobald II. anfangs ebenfalls noch friedliche Beziehungen. Aber schon bald zeigten sich gewisse Gruppierungen, die auf Spannungen deuteten, beide Seiten suchten auch Verbündete zu gewinnen. Es ging in der Hauptsache dabei um Fragen des Geltungsbereichs der herzoglichen Gerichtsbarkeit. Die Herzöge von Lothringen besaßen als Regal das Aufsichtsrecht über die Duelle, die zwischen Maas und Rhein geliefert wurden. Diesem Recht wollten sich die Grafen von Bar, Chiny und Vaudemont und der Bischof von Verdun nicht fügen. Man gelangte schließlich am 23. Juli 1245 zu einer Einigung, wobei der Herzog etwas nachgab. Dem Grafen von Bar wurde diese Duellgerichtsbarkeit über seine eigenen Vasallen zugestanden, alle übrigen Personen in seiner Grafschaft unterstanden dem herzoglichen Recht. Der Graf von Chiny erhielt das gleiche Zugeständnis, jedoch in Form eines oberlothringischen Lehens. Die Ansprüche des Grafen von Vaudemont und des Bischofs von Verdun sollten dem Schiedsgericht des Grafen von Luxemburg unterbreitet werden.
Ganz ohne Misstrauen scheint indes die Situation nicht geblieben zu sein, denn im August 1246 wurde ein Vertrag zwischen den Grafen von Bar und Luxemburg geschlossen, der für die Zeit nach dem Tode des oberlothringischen Herzogs den Grafen von Bar gegen Aktionen von Seiten des Herzogtums sichern sollte, wogegen der Graf seinerseits Luxemburg bei der Unterstützung der Herzogin, die eine Schwester des Luxemburgers war, und deren Nachkommen helfen wollte. Dieses Misstrauen mag auch auf dem Verhältnis von Bar und Ober-Lothringen zu Toul beruht haben. Die Stadt Toul hatte unter dem Schutz des Grafen Heinrich II. von Bar gestanden, mit dessen Nachfolger Theobald indes das Abkommen nicht erneuert wurde. Auf der andern Seite war Herzog Matthaeus an der Grafschaft Toul interessiert. Das zeigte sich schon Ende des Jahres 1235, als Graf Friedrich von Toul erklärte, er werde seine Grafschaft nur an den Herzog oder an den Bischof von Toul verpfänden. 5 Jahre später, im Juli 1240, führte er dann das tatsächlich durch und überließ die Grafschaft an den Herzog. Im Mai 1248 kam es zu einem neuen Verpfändungsvertrag, der diesem für seinen Einfluss noch größere Sicherheiten gab. Diese Abmachung geschah offensichtlich im Einverständnis mit dem Bischof von Toul.
Die Beziehungen zwischen Herzog Matthaeus und dem Grafen von Bar waren durchaus friedlich geworden. So hatten sie zum Beispiel gemeinsam im Mai 1248 den Schutz über die Abtei Luxeuil übernommen. Allerdings scheint doch, wie aus späteren Abmachungen zu erschließen ist, noch lange ein gewisses Misstrauen zwischen beiden geblieben zu sein. Auch gegenüber dem Bistum Metz besserte sich die Situation in entscheidendem Sinne, da ja nach dem Tode Bischof Johanns im Dezember 1238 des Herzogs Bruder Jakob zum neuen Bischof erhoben worden war. Doch ist auch gegenüber ihm auf die Dauer das Verhältnis nicht ohne Spannungen geblieben. Im Jahre 1249 kam es zu Auseinandersetzungen um die gegenseitigen Rechte in Rosieres, das wegen der dortigen Salzgewinnung eine besondere Bedeutung besaß. Das Verhältnis wurde schließlich Ende Juli 1249 so geregelt, daß dem Bischof die Hälfte des Besitzes zufiel und der Herzog die andere Hälfte als Lehen des Bischofs erhielt.

Runciman, Steven: Seite 991,993-994
**************
"Geschichte der Kreuzzüge"

Ein ägyptisches Heer unter dem Mamelucken Rukn-ed-Din war inzwischen in aller Eile vom Delta nach Gaza geschickt worden. Die erste Kunde von seinem Eintreffen, weche die Christen erreichte, sprach von nur 1.000 Mann. Heinrich von Bar, der auf den Erfolg des Grafen von Bretagne eifersüchtig war, beschloß, sofort anzugreifen und sich den ganzen Ruhm und die ganze Beute zu sichern. Er hielt seinen Plan geheim und weihte nur ganz wenige Freunde ein, wie den herzog von Burgund und verschiedene Herren aus O-Frankreich. Alsdann wurden auch die beiden Baillis des Königreichs, Balian von Sidon und Odo von Montbeliard, denen Tibalds Oberbefehl nicht genehm war, zusammen mit Walter von Jaffa und einem der Ibelins, Johann von Arsuf, in die geheimen Verabredungen einbezogen. Bei Anbruch der Nacht des 12. November war die ganze Schar, die 500 Berittene udn über 1.000 Mann zu Fuß zählte, eben im Begriff, auszurücken und gegen Gaza zu ziehen. Aber die Kunde hiervon war durchgesickert, und als sie gerade ihre Pferde bestiegen, kam König Tibald mit den 3 Großmeistern der Ritterorden und dem Grafen von Bretagne herzu und bat sie, ja befahl ihnen schließlich, sich zurück ins Lager zu begeben. Aber Heinrich von Bar wollte sich von seinem Vorsatz nicht abbringen lassen. Er bezichtigte den König und seine Freunde der Feigheit und setzte sich über ihren Befehl hinweg; und der ganze Reiterzug zog in die mondhelle Nacht hinaus. Tibald, der die wahre Stärke des Feindes  vermutete, war machtlos und konnte es nicht verhindern. Am nächsten Morgen schob er sein Lager an die Mauern von Askalon heran, um zur Hand zu sein, falls Hilfe benötigt wurde.
Der Graf von Bar war so überzeugt von seinem Erfolg, daß er, als er gegen Morgengrauen nahe an Gaza heranrückte, seine Leute in einer Senkung der Dünen am Meeresrand halten ließ und sie anwies, ein Weilchen zu rasten. Aber das ägyptische Heer war wesentlich größer als er wußte, und seine Späher und Kundschafter waren überall. Der Emir Rukn ed-Din konnte kaum glauben, daß seine Feinde so röricht sein sollten. Er schickte Bogenschützen aus, die sich um die Sandhügel herumschlichen, bis die Franken nahezu umzingelt waren. Walter von Jaffa erkannte als erster, was vor sich ging. Er riet zu raschem Rückzug, denn mit den Pferden ließ sich im tiefen Sand nicht manövrieren. Er selbst ritt mit dem Herzog von Burgund nach Norden hinweg, und die übrigen Ritter von Outremer folgten ihm, sobald sie konnten. Heinrich von Bar jedoch wollte das Fußvolk, das er in die Falle geführt hatte, nicht allein lassen, und seine engsten Freunde blieben mit ihm zurück. Die Franken konnten nichts ausrichten, denn ihre Pferde  und ihre schweren Fußtruppen torkelten hilflos in den Sanddünen umher. Über 1.000 von ihnen wurden erschlagen, unter ihnen Graf Heinrich selbst. Weitere 600 wurden gefangengenommen und nach Ägypten verschleppt.
 
 
 
 

 1219
  oo Philippa von Dreux, Tochter des Grafen Rudolf II.
       1192-17.3.1242
 
 
 
 

Kinder:

  Theobald II.
         -   1291

  Johanna
        - nach 1295
 

  1. oo Friedrich I. Graf von Salm-Blamont
                 -   1255

  2. oo Ludwig IV. Graf von Looz-Chiny
                 -   1294

  Rainald II. Herr zu Briey
        -  1271

  Margarete Erbin von Ligny
          -23.11.1275

um 1240
  oo Heinrich V. Graf von Luxemburg
      1212-24.12.1281
 
 
 
 

Literatur:
------------
Mohr Walter: Geschichte des Herzogtums Lothringen. Geschichte des Herzogtums Groß-Lothringen (900-1048) Verlag "Die Mitte" Saarbrücken 1974 Band III Seite 49-75 - Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 991,993-994 - Winkelmann, Eduard: Jahrbücher der Deutschen Geschichte, Philipp von Schwaben und Otto IV. von Braunschweig 2. Buch Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1873, Seite 354,383,384,387 - Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II. 1. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 6,7,395,396,397,451,494,498 -