Ältester Sohn des Königs
Ludwig II. von Anjou und der Jolanthe
von Aragon, Tochter von König
Johann I.
Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 2192
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Ludwig III. von Anjou, Herzog von Anjou
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* 25. September 1403, + 12. November 1434
Ältester Sohn von Ludwig II., König von Sizilien
Nach dem Tode des Vaters wurde er Titular-König
von Sizilien. Papst Martin V. erklärte ihn 1420 zum präsumptiven
Erben des Königreiches Neapel. Königin
Johanna II., die zunächst Alfons
V. von Neapel, König von Aragon,
adoptiert hatte, nahm nun den ANJOU an
Sohnes statt an und berief ihn nach Italien. Unterstützt von der Königin,
vertrieb er die Katalanen und siegte 1429 bei L’Aquila. 1433 nach Neapel
zurückgekehrt, starb er eines jähen Todes. Zunächst mit
Katharina
von Burgund, dann mit Isabella von
Bretagne verlobt, heiratete er 1431 Margarete
von Savoyen.
Saller Martin: Seite 211,241
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"Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron."
Herzog Ludwig von Anjou
und dessen resolute Frau Yolande von Aragon
schicken Herzog Johann von Burgund seine
Tochter Margarete zurück, die
dem ANJOU-Erben Ludwig
III.
fest versprochen war und schon am Hof von Angers lebte.
Mit großem Geschick hütet nun die Witwe Yoalnde
den vertsreuten Besitz des Hauses ANJOU
für ihren ältesten Sohn Ludwig III.,
dessen schon besprochene burgundische Braut Margarete
sie
einst in bösem Affront gegen Johann Ohnefurcht
wieder zurückgeschickt hat.
Vones Ludwig: Seite 193 A. 21,197
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"Geschichte der Iberischen Halbinsel im Mittelalter 711-1480.
Reiche - Kronen - Regionen."
Weitere Prätendenten, deren Ansprüche allerdings
wenig Widerhall fanden, waren: Johann vpn Prades,
ein Bruder Alfons' von Aragon; Alfons
der Jjüngere, der älteste Sohn des am 5. Januar 1412
verstorbenen Alfons von Aragon; der
kastilische
Thronfolger Johann II., als Enkel der Eleonore
von Aragon;
Ludwig von Anjou-Kalabrien,
Sohn Ludwigs II. von Anjou mit der
Violante vonAragon; die erwähnte
Violante selbst; Isabel
von Aragon, eine Tochter Peters
IV. und der Sibilla de Fortia, die mit Jakob von Urgell verheiratet
war.
Alfons V. ließ
sich im Juli 1421 von Königin Johanna von
Neapel adoptieren, um bei ihrem Tod das Königreich auf
dem Erbweg erwerben zu können. Der Plan schlug fehl, und das Erbe
wurde schließlich
Ludwig III. von Anjou,
Sohn Ludwigs II. von Anjou und der
Violante von Aragon, adoptiert. Als
Johanna II.
am 2. Februar starb, ging das Erbe auf Rene
von Anjou, den Bruder des inzwischen ebenfalls verstorbenen
Ludwigs III., über.
31.8.1432
oo Margarete von Savoyen, Tochter des Herzogs
Amadeus VIII.
x 1410-30.9.1479
Morges Stuttgart
Literatur:
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Cloulas Ivan: Die Borgias. Biographie einer Familiendynastie.
Benziger Verlag AG Zürich 1998 Seite 22 - Ehlers Joachim: Geschichte
Frankreichs im Mittelalter. W. Kohlhammer GmbH 1987 Seite 307 - Saller
Martin: Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron Nymphenburger
Verlagshandlung GmbH, München 1979 Seite 211,241 - Vones Ludwig:
Geschichte der Iberischen Halbinsel im Mittelalter 711-1480. Reiche - Kronen
- Regionen. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1993 Seite 193 A. 21,197 -